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Oberst Redl

Kinostart: 06.04.2000

Redl ezredes: Klaus Maria Brandauer tappt als Geheimdienstchef in eine Falle.

Filmhandlung und Hintergrund

Klaus Maria Brandauer tappt als Geheimdienstchef in eine Falle.

Alfred Redl hat es in einer Traumkarriere zum Chef der Spionageabwehr im k.u.k. Kriegsministerium gebracht. Seine absolute Kaisertreue wird erschüttert, als er auf die Spur eines Komplotts stößt: Thronfolger Franz-Ferdinand sammelt Offiziere für einen Putsch. Redl sieht seine Identität zerstört und tappt in eine Falle, die er selbst vorbereitet hatte. Seine latente Homosexualität macht ihn zum Sicherheitsrisiko und idealen Opfer für Franz-Ferdinand, dessen Offiziere Redl 1913 zum Selbstmord zwingen.

Dramatisierung des spektakulärsten Spionagefalls in der österreichischen Geschichte während des I. Weltkrieges. Oberst Redl, von den Russen nicht zuletzt aufgrund seiner homophilen Neigungen erpreßt, verriet wichtige Geheiminformationen, die den Ausgang des Krieges wesentlich beeinflußten.

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Kritikerrezensionen

  • Oberst Redl: Klaus Maria Brandauer tappt als Geheimdienstchef in eine Falle.

    Kluges Politdrama und Porträt der sterbenden Donaumonarchie des Ungarn István Szabó, Teil der deutschen Trilogie, zu der „Mephisto“ (1981) und „Hanussen“ (1987) gehören. Klaus-Maria Brandauer spielt Redl, der aus einfachen sozialen Verhältnissen stammt, als Karrieristen, der Herkunft und Persönlichkeit verleugnet und die Machtspiele nicht wirklich durchschaut. Der gegenüber der Öffentlichkeit vertuschte Fall Redl ist Gegenstand einer berühmten Reportage (1913) des Journalisten Egon Erwin Kisch und wurde 1925, 1930 und 1950 verfilmt.
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