Notorious B.I.G.

   Kinostart: 26.03.2009

Notorious: Biopic über den legendären Hiphop-Star Christopher Wallace, der als The Notorious B.I.G. weltberühmt und auf der höhe seines Ruhms erschossen wurde.

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Filmhandlung und Hintergrund

Biopic über den legendären Hiphop-Star Christopher Wallace, der als The Notorious B.I.G. weltberühmt und auf der höhe seines Ruhms erschossen wurde.

Zwar besucht der kleine Christopher Wallace (Notorious B.I.G.s gleichnamiger Sohn) eine katholische Schule in Brooklyn. Aber weder seine Lehrer noch die stolze Mutter (Angela Bassett) können verhindern, dass er zum Drogendealer wird. Als Teenager (nun: Jamal Woolard) schwängert er seine Freundin Jan (Julia Pace Mitchell) und unterstützt seine werdende Familie nach Kräften. Zum Spaß schickt er ein Rap-Tape an Sean Combs (Derek Luke). Der ist begeistert.

Biopic über einen der bekanntesten Rapstars der 90er Jahre, Notorious B.I.G., alias Christopher Wallace, der 1997 Opfer eines Drive-by-Shootings wurde. Sein Produzent Sean „P. Diddy“ Combs ermöglichte die Hip-Hop-Story über die kurze Blitzkarriere des weithin verehrten Straßenpoeten.

Zu Beginn der Neunzigerjahre hat sich Christopher Wallace in seinem Viertel in Brooklyn bereits einen Namen gemacht als Drogendealer und Zuhälter. Nach einem Gefängnisaufenthalt tut er sich mit dem ambitionierten Produzenten Puff Daddy zusammen und nimmt für ihn unter dem Namen The Notorious B.I.G. sein erstes Album auf, das sich als Sensationserfolg erweist. Wallace schließt Freundschaft mit dem bereits berühmten Westküsten-Rapper Tupac Shakur. Als Shakur in seinem Aufnahmestudio angeschossen wird, gibt er B.I.G. die Schuld. Ein wilder Krieg beginnt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Gestandene Hip-Hop-Fans bekommen ordentlich auf die Ohren, der Rest wird entweder durch die Musik ausgegrenzt oder beklagt das zu nette Mainstream-Fahrwasser.
    2. Notorious B.I.G.: Biopic über den legendären Hiphop-Star Christopher Wallace, der als The Notorious B.I.G. weltberühmt und auf der höhe seines Ruhms erschossen wurde.

      Relativ konventionelles Biopic um den Werdegang des legendären East-Coast-Rappers Notorious B.I.G., dessen Mord bis heute ungelöst bleibt.

      Basierend auf dem Buch „Unbelievable: The Life, Death and Afterlife of the Notorious B.I.G.“ von Chill Hodari Coker verfasste Reggie Rock Bythewood („Biker Boyz“) das Drehbuch für diese klassische amerikanische Aufstiegsgeschichte. Ausgangspunkt ist die Ermordung des in jeder Hinsicht wuchtigen Rapsängers anno 1997 nach einer Party in Los Angeles. Anschließend wird sein kurzes Leben in Flashbacks beginnend mit seiner Kindheit ausgerollt. 1972 als Christopher Wallace geboren, lebt er mit seiner alleinstehenden Mutter Voletta (Angela Bassett) in Brooklyn. Als Teenager mausert er sich vom Musterschüler zum skrupellosen Crackdealer, der selbst an schwangere Frauen verkauft. Gleichzeitig profiliert er sich als talentierter Rapper, der so vielversprechend ist, dass einer seiner Freunde eine mehrjährige Gefängnisstrafe für ihn auf sich nimmt. Tatsächlich gelingt Biggie Smalls (wie er sich inzwischen nennt) mit Hilfe des von Rap-Impressarios Sean „Puffy“ Combs (Derek Luke) ein kometenhafter Aufstieg. Combs fungierte beim Film als ausführender Produzent. Dabei wird die Lebensgeschichte der HipHop-Größe nicht nur von seiner Karriere, sondern auch entscheidend von den Frauen in seinem Leben definiert. Seine erste Freundin schwägert er, sie lässt er für Rapperin Lil‘ Kim sitzen, die er wiederum für seine zukünftige Frau, Sängerin Faith Evans verlässt. Sein gemeinsamer Sohn mit letzterer, Christopher Jordan Wallace, übernimmt die Rolle des jungen Biggie. Da er seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten ist, bekommt das Biopic von Anfang an eine ergreifende Authentizität, die sich mit der umwerfenden Performance von Newcomer Jamal Woolard (zudem als Rapper Gravy bekannt) als dem erwachsenen Biggie fortsetzt.

      Unter der Regie von George Tillman („Men of Honor“, „Soulfood“) wird insgesamt ein interessanter, wenn auch episodenhafter Einblick in das Leben der enigmatischen Ikone gegeben. Dabei wurde vermieden sich in hysterische Spekulationen über die Ermordung zu ergehen, wobei der Konflikt zwischen Biggie und Tupac Shakur, der den Krieg zwischen der Ost- und Westküste der HipHop -Szene entfachte, fast zu nebensächlich abgehandelt wird. Das mag damit zusammenhängen, dass sich der Film bemüht nicht lediglich den Mythos des überlebensgroßen Künstlers aufrecht zu erhalten, sondern auch ein intimes Charakterporträt des Menschen zu entwerfen. Der Einsatz von Biggies Originalsongs tut sein übriges, um das Publikum in die Welt der charismatischen HipHop-Ikone eintauchen zu lassen. ara.
      1. Als Kind gehänselt, eine frühe Karriere als Drogendealer, dann Knast und schließlich der große Erfolg als Rapper. Was Christopher Wallace alias Biggie Smalls alias Notorious B.I.G. da in seinem kurzen Leben zuwege bringt, ist der amerikanische Traum schlechthin. Der wird oft geträumt, selten erreicht und gerne verfilmt. Dabei wirkt es bei Biggie Smalls wie ihn der Film darstellt zunächst gar nicht so, als sei ihm der musikalische Erfolg sonderlich wichtig. Was zählt sind Geld, Frauen und dicke Autos, wobei alles drei in die Kategorie „Besitztum“ gezählt wird. Er möchte einfach denen, die ihm eine Zukunft als Müllmann voraussagen, weil er schwarz ist und in Brooklyn lebt, zeigen, dass er mehr Geld als sie verdienen kann und dass er größeren Erfolg haben kann als sie.

        Regisseur George Tillmann Jr. folgt der kurzen Lebensgeschichte des Rappers ganz stringent, wobei der Film Notorious B.I.G. ebenso wie das Bild der Straße deutlich verklärt. Glaubt man der hier vorgeführten Darstellung, dann war Christopher Wallace ein sanfter, träumender Riese, der mit seinem Freund, dem nicht minder guten Sean „Puff Daddy“ Combs und seinem – durch einen Kopfschuss leider zum Feind avancierten – ebenfalls guten Kumpel 2Pac Shakur die Welt verändern will und sich darüber hinaus nach einem friedlichen Familienleben sehnt. Unerzählt bleiben dagegen negativere Details, etwa wie es ihm gelingt, in kürzester Zeit vom Kleindealer zum Großdealer aufzusteigen. Landet er im Gefängnis, so wird eine Szene eingeblendet, in der er gemeinsam mit seiner Mutter am Telefon betet und verkauft er einer Schwangeren Crack, wird diese kurze Zeit später als drogenfreie, glückliche Mutter mit gesundem Kind gezeigt. Verständlich wird dieser Blick auf den Mythos Notorious B.I.G., wenn man sich vor Augen führt, dass sowohl seine Mutter Voletta Wallace als auch Sean Combs dieses Biopic mitproduziert haben.

        Doch trotz der durchschimmernden Heldenverehrung – die vor allem seinen Fans gut gefallen dürfte – gelingt es dem Film auch, einen Christopher Wallace zu zeigen, der zwar alles erreicht hat, doch das, was er wirklich will, nicht festhalten kann. Was nützt es, haufenweise Geld zu haben, wenn man nicht dazu in der Lage ist, wichtige Beziehungen zu nahe stehenden Menschen aufrecht zu erhalten? Und was nützt Erfolg, wenn man sich Todfeinde schafft, die bereit sind, über Leichen zu gehen? Und so steht Notorious B.I.G. am Ende zwar auf dem Zenit einer – angesichts seines Alters – unglaublichen Karriere, glücklich sieht allerdings anders aus.

        Hauptdarsteller Jamal Woolard liefert eine gute Leistung. Er füllt die Hauptrolle nicht nur mit seinem Körper aus, sondern überzeugt auch bei den Rapeinlangen. Und von denen gibt es im Film zahlreiche. Konzertausschnitte, Studioaufnahmen und Hintergrundmusik ergänzen sich zu einem Klangteppich, der jedes Fanherz höher schlagen lassen wird. „Notorious“ wird es angesichts seines subjektiven Ansatzes, seiner Verklärung der Realität und seines stark vereinfachten Handlungsaufbaus zwar nicht gelingen, in den Olymp der besten oder originellsten Biopics aufgenommen zu werden, doch unterhaltsam ist der Film allemal. Notorious B.I.G.-Fans sollten ihn wohl auf keinen Fall verpassen.

        Fazit: Dass Notorious B.I.G. in diesem Film ein wenig verklärt wird, dürfte seine Fans nicht weiter stören. Und auch der stark vereinfachte Handlungsaufbau dürfte sie nicht davon abhalten, sich dieses musikbeladene Biopic anzusehen.

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