Filmhandlung und Hintergrund

Klaus Kinski als gehetzter Vampirfürst im Murnau-Remake.

Wismar, Biedermeierzeit. Jonathan Harker reist im Auftrag von Makler Renfield nach Transylvanien, um Graf Dracula ein Haus zu verkaufen. Im Schloss erkennt er, dass der Graf ein Vampir – Nosferatu – ist. Dracula schifft sich nach Weimer ein, Harkers Frau Lucy zu gewinnen. Als Harker in Wismar eintrifft, haben Draculas Ratten die Pest in die Stadt gebracht. Lucy opfert sich, indem sie Dracula bis zum Morgen hält. Er zerfällt. Lucys Opfer war umsonst. Jonathan ist infiziert, trägt als neuer Nosferatu den Vampirismus in die Welt.

Werner Herzogs nicht unumstrittene Neuverfilmung des Horror-Klassikers von F.W. Murnau (1921), der wiederum Bram Stokers Roman „Dracula“ zum Vorbild hatte. Eine eigene Komponente bringt Herzog u.a. mit der Betonung der Außenseiterrolle des herausragend von Klaus Kinski verkörperten Dracula ein.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nosferatu - Phantom der Nacht: Klaus Kinski als gehetzter Vampirfürst im Murnau-Remake.

    Werner Herzogs Remake des Horrorfilms von Friedrich Wilhelm Murnau (1922) stellt einige Einstellungen detailliert nach, verändert aber den Tenor der Vorlage. Klaus Kinski als Nosferatu ist ein eleganter, einsamer, gehetzter, röchelnder, jammervoller und auf den Tod müder Vampirfürst, der endlich sterben will. In den Naturszenen und Bildern des Totentanzes in Wismar geht Herzog über Murnau hinaus. Isabelle Adjani ist ganz transparente Schönheit. Bundesfilmpreis 1979 für Klaus Kinski. Berlinale 1979: Silberner Bär für Ausstattung.

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