Filmhandlung und Hintergrund

Intensives Melodram um enttäuschte Erwartungen und kommunikative Defizite mit Julia Hummer in der Hauptrolle.

Seit ihr über alles geliebter Vater vor 13 Jahren vor den Augen der Tochter den Freitod wählte, ist die inzwischen 18-jährige Anke (Julia Hummer) auf die Welt im Allgemeinen und ihre Mutter (Lena Stolze), die vermeintlich Schuldige, im Besonderen nicht mehr gut zu sprechen. Die Situation droht zu eskalieren, als Mutter einen neuen Freund nach Hause bringt und Anke geradewegs in die Arme des exzentrischen Musikers Ulf (Nic Romm) flüchtet. Der träumt wie sie vom gesellschaftlichen Ausbruch, nimmt es aber mit der Treue nicht allzu genau.

Treffsicher porträtiert Autorenfilmer Felix Randau kleinbürgerliche Lebensumstände und -zwänge in diesem Melodram um enttäuschte Erwartungen und kommunikative Defizite.

Die 18-jährige Anke, eine Einzelgängerin, gibt insgeheim ihrer Mutter die Schuld am Selbstmord ihres Vaters. Als ihre Mutter ihr dann auch noch ankündigt, mit dem Pfarrer zusammenleben zu wollen, mit dem sie ein Verhältnis hat, will sie nur noch abhauen. Sie trifft auf Ulf, der ihre Zuflucht und Halt gewährt.

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Kritikerrezensionen

  • Northern Star: Intensives Melodram um enttäuschte Erwartungen und kommunikative Defizite mit Julia Hummer in der Hauptrolle.

    Julia Hummer glänzt wie in „Die innere Sicherheit“ mit einer glaubwürdigen Performance als Teenager mit Problemen in dem ernsten, lakonischen Debütdrama von Felix Randau. Auf diversen Festivals anerkannt und mit dem Studio Hamburg Nachwuchspreis ausgezeichnet, sollte der Film nun Deutschlandweit ein Arthousepublikum locken.

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