Filmhandlung und Hintergrund

Fortsetzung der TV-Komödie "Nicht ohne meinen Schwiegervater" in der wie im zweiten Teil der US-Vorlage mit Robert de Niro und Ben Stiller auch die Eltern des Bräutigams auftreten.

Das erste Ehehalbjahr ist überstanden, nun wollen Ulf und Sarah, dass sich ihre Eltern näher kennenlernen. Doch das Wochenende entwickelt sich zum emotionalen Desaster. Dank diverser Missverständnisse verfeinden sich die beiden Elternpaare im Nu. Andererseits beginnen sie unverhohlen, über Kreuz miteinander zu flirten. Auslöser der Animositäten ist eine frühere Freundin Ulfs: Nachbarin Linda bombardiert den armen Jungen förmlich mit ihren Reizen, sodass Sarah alsbald um ihre Ehe fürchtet.

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Kritikerrezensionen

  • Nicht ohne meine Schwiegereltern: Fortsetzung der TV-Komödie "Nicht ohne meinen Schwiegervater" in der wie im zweiten Teil der US-Vorlage mit Robert de Niro und Ben Stiller auch die Eltern des Bräutigams auftreten.

    Die Erfahrung lehrt, dass Fortsetzungen nur selten den Standard des Originals halten. Doch es gibt nicht nur Ausnahmen, sondern sogar seltene Fälle, in denen Teil zwei der bessere ist.

    Mag ja sein, dass die ZDF-Komödie „Nicht ohne meinen Schwiegervater“ Ähnlichkeiten zum Hollywood-Vorbild „Meine Braut, ihre Eltern und ich“ („Meet the Parents“) nicht verhehlen konnte. Trotzdem war Stefan Rogalls Geschichte vor allem dank Fritz Wepper als Titel-Antiheld das reinste Vergnügen. Das gilt erst recht für Rogalls zweiten Streich, diesmal von Martin Gies inszeniert, auch wenn erneut Hollywood grüßen lässt: Diesmal steht ein Wochenende bei den Eltern von Hauptfigur Ulf (Janek Rieke) an. Mit von der Partie, wie der Titel verrät: das Ehepaar Gievenbeck (wieder mit Ulrike Kriener als Weppers Partnerin). Selbstredend sind Ulfs eigene Erzeuger (Walter Kreye, Maren Kroymann) auch alles andere als handzahm, so dass sich ein munterer Schlagabtausch von Bosheiten und Seitenhieben ergibt.

    Rogall reichert die ohnehin explosive Mischung noch mit diversen Missverständnissen und halb belauschten Tuscheleien an, so dass sich die beiden Elternpaare einerseits im Nu verfeinden, andererseits aber über Kreuz heftig miteinander flirten. Auslöser der Animositäten ist eine frühere Freundin Ulfs: Nachbarin Linda (Alma Leiberg) bombardiert den armen Jungen förmlich mit ihren Reizen, so dass Gattin Sarah (Julia Stinshoff), von der Schwiegermutter beharrlich als Sandra angesprochen, alsbald um ihre Ehe fürchtet.

    Rogall ergänzt das ohnehin äußerst amüsante Grundgerüst um diverse „Running Gags“, die zwar nach Klamotte klingen, aber dank Gies‘ Inszenierung viel Spaß machen: Gievenbeck, seines Zeichens immerhin Richter, wird erst als mutmaßlicher Einbrecher, dann als ertappter Spanner mehrfach von der Polizei gestellt. Die signalrote Unterwäsche der Sexbombe wandert im Verlauf der Handlung durch zumindest sämtliche männlichen Hosentaschen, und einige der Mitwirkenden finden sich volltrunken im völlig falschen Bett wieder. Auch in den Slapstick-Szenen aber verlieren die Figuren nie ihre Würde, so dass die Fortsetzung enormes Vergnügen bereitet. tpg.

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