Filmhandlung und Hintergrund

US-Remake des Actionkomödienhits aus Frankreich mit Queen Latifah als coole Taxifahrerin.

Mit rauchenden Reifen rasen sie heran, rauben die Bank aus und sind so schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen sind: Vanessa (Gisele Bündchen) und ihre superdreiste Räuberbande. Der New Yorker Cop Andy Washburn („SNL“-Komiker Jimmy Fallon) ist den Speed-Hexen zwar öfters mal auf den Fersen, sieht aber in Verfolgungsjagden meist alt aus – bis er die Bekanntschaft der ebenso resoluten wie gesetzesverachtenden Taxifahrerin Belle Williams (Queen Latifah) macht und diese mit ein wenig unsanftem Druck zur Mitarbeit bewegt.

Unter der Produktionsägide von Luc Besson verlegt Regisseur Tim Story („Barbershop„) das allen Actionfans wohl bestens bekannte „Taxi“-Szenario in die Schluchten von Manhattan.

Belle ist eine coole und vor allem schnelle Fahrradkurierin, die sich das Geld für ein aufgemöbeltes Taxi sauer verdient hat. Washburn ist ein chaotischer Cop, der kein Fettnäpfchen auslässt und seinen Führerschein verloren hat. Die beiden gegensätzlichen Charaktere müssen lernen, zusammen zu arbeiten, um eine Reihe von Überfällen auf zu klären und die Bande dingfest zu machen.

Mit ihrer neu erworbenen Taxilizenz ist New Yorkerin Belle die Queen of the Road – bis ihr der dämliche Polizist Washburn über den Weg läuft. Wegen dessen Unfähigkeit, Auto zu fahren, verliert sie ihren fahrbaren Untersatz, kriegt mächtigen Ärger mit dem Verlobten und sieht sich schließlich auch noch gezwungen, auf Gangsterjagd zu gehen. Wobei die Hatz auf das Bankräuberinnenquartett Belle eigentlich richtig Spaß macht – versteht sich die Anführerin der diebischen Damen doch auch ganz ausgezeichnet aufs Gasgeben.

Alle Bilder und Videos zu New York Taxi

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User ø 4,0
(1)
5
 
0 Stimmen
4
 
1 Stimme
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimme)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • New York Taxi: US-Remake des Actionkomödienhits aus Frankreich mit Queen Latifah als coole Taxifahrerin.

    Ordentlich die Reifen rauchen lassen, eine dicke Lippe riskieren sowie diverse Gangster dingfest machen – simpel der Plot, höchst einträglich das Geschäft. Mehr als 23 Millionen Besucher erfreuten sich nach diesem Schema allein in Frankreich der Fahrkünste des „Taxi“-Drivers Daniel, was nun – mit etwas Bremsverzögerung – Hollywood auf den Plan rief. Auf US-Maßstäbe umfrisiert, mit Queen Latifah im Fahrersitz, gilt es im von Tim Story inszenierten Remake eine optisch ansprechende brasilianische Bankräuberinnenbande zu stellen.

    Eines der beliebtesten 500-Meilen-Rennen wird alljährlich in Indianapolis ausgetragen. Im weiten Oval bekommen hier PS-Freaks aus aller Herren Länder Nervenkitzel pur geboten – Karambolagen und riskante Überholmanöver inklusive. Doch die Sache hat zwei Haken: weite Anfahrtswege und hohe Eintrittspreise. Kostengünstiger ist es da schon, in Belles „New York Taxi“ einzusteigen und sie auf ihrem halsbrecherischen Arbeitsalltag durch die Straßenschluchten Manhattans zu begleiten. Bezüglich Tempo und Risikobereitschaft steht sie ihren Rennfahrerkollegen in nichts nach. Und ihr ganzer Stolz besteht darin, Kunden stets rechtzeitig und wohlbehalten am Zielort abzuliefern – auch wenn sie dafür mit 130 Stundenkilometern durch die verstopfte City zum JFK-Airport preschen muss. Mit ihrer neu erworbenen Taxilizenz ist Belle die Queen of the Road – bis ihr der reichlich dämliche Polizist Washburn über den Weg läuft. Wegen dessen absoluter Unfähigkeit, Auto zu fahren, verliert sie ihren geliebten fahrbaren Untersatz, kriegt mächtigen Ärger mit dem Verlobten und sieht sich schließlich auch noch gezwungen, auf Gangsterjagd zu gehen. Wobei die Hatz auf das Bankräuberinnenquartett Belle eigentlich richtig Spaß macht – versteht sich die Anführerin (darstellerisch talentierte Augenweide: Supermodel Gisele Bündchen) der diebischen Damen doch auch ganz ausgezeichnet aufs Gasgeben.

    Nonstop-Tempo, Karambolagen wie einst bei den „Blues Brothers“ und coole Sprüche – das sind die Hauptzutaten bei dieser flotten Produktion von Luc Besson („Das fünfte Element“), der seinen drei französischen „Taxi“-Hits nun ein amerikanisches Remake folgen lässt. Sein auf US-Maßstäbe umgeschriebenes Drehbuch verfassten Robert Ben Garant, Thomas Lennon sowie der einschlägig vorbelastete Jim Kouf. Geschickt mixen die Herren Elemente aus „Rush Hour“ und „Midnight Run“, versehen diese mit einer Prise „Nur 48 Sunden“ und lassen auf Dialogebene der Rap-Queen sowie dem Ex-SNL-Star Jimmy Fallon viel Raum zum Improvisieren. So ist denn auch die simpel gehaltene Story eher zweitrangig bei diesem turbulenten Geschlechterkampf, aus dem die Frauen eindeutig als SiegerInnen hervorgehen: Ms. Latifah, die Washburn ein ums andere Mal aus heiklen Situationen herausboxt, Lt. Martha Robbins alias Jennifer Esposito, die als Washburns Boss ihrem Ex-Freund beständig die Hölle heiß macht, sowie des Unglücksraben ewig angetrunkene Mama – Hollywood-Urgestein Ann-Margret in einer dankbaren Nebenrolle -, die ihren Sohn immer noch wie einen kleinen Jungen behandelt. Der Rest dieses von Tim Story („Barbershop“) solide inszenierten, manchmal etwas nachlässig getimten Stunt- und Effektespaßes ist Routine – recht vorhersehbar im Handlungsverlauf, (zu) oft flapsig-platt im Witzniveau. Dennoch: die Chemie zwischen den Protagonisten stimmt, die Zielgruppen-spezifischen Zutaten sind vorhanden. Die Ampeln für die Bleifuß-Komödie stehen auf grün. geh.

News und Stories

Kommentare