National Lampoon's Senior Trip

  1. Ø 0
   1995
National Lampoon's Senior Trip Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Der Präsident der Vereinigten Staaten erhält einen originellen Brief zum Thema Bildungsnotstand, und so läd er die Absender, eine Schulklasse aus Ohio, postwendend zum Besuch im Weißen Haus ein. Das hätte er besser nicht getan: In Ohio besteigt eine Ladung hirnverbrannter Landeier mit Taschen und Köpfen voller Drogen den Bus, um in Washington einmal richtig auf den Putz zu hauen. Und auch der innenpolitische Rivale liegt schon auf der Lauer, um die peinliche Situation für sich auszunutzen.

Der US-Präsident lädt eine Klasse ins Weiße Haus ein, die wegen des Bildungsnotstands protestiert hatte. Der Notstand bei den anreisenden Landeiern ist allerdings mehr als akut, was die politischen Gegner des Präsidenten ausnutzen wollen… Das National Lampoon-Team hat wieder zugeschlagen.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Viel filmischer Klamauk wurde bereits im Namen des amerikanischen Stairemagazins „National Lampoon“ produziert. In den siebziger Jahren gab der Komödienklassiker „Ich glaub mich tritt ein Pferd“ mit John Belushi den Startschuß für eine Reihe von Kinohits unter dem Banner der US- „Titanic“. Mit der Ferien-Trilogie der Familie Griswold mit Chevy Chase feierte man in den Achtzigern Erfolge. Den bisherigen Schlußpunkt setzten Emilio Estevez und Samuel L. Jackson 1993 in „Loaded Weapon 1“. Die neueste Inkarnation nun ist „National Lampoons Klassenfahrt“, die von Regisseurin Kelly Makin mit weitgehend unbekannten Gesichtern in Szene gesetzt wurde. Einzige Ausnahme bilden Altprofi Matt Frewer und Tommy Chong, professioneller Marijuana- Konsument aus den „Cheech & Chong“-Filmen, der hier den bussteuernden Fossilhippie Red mimt. Bei dem „Senior Trip“ – so der O-Titel – handelt es um die chaotische Klassenfahrt der Abschlußklasse der Fairmont Highschool nach Washington. Der vertrottelte Haufen besteht aus dem „typischen“ Querschnitt amerikanischer Jugendlicher: drogen- und alkoholversessenen Party Animals im Grunge-Look, einem Playboy-lesenden Brillen-Nerd, einem Fettwanst mit gravierenden Blähungen, einem pseudo-intellektuellen Farbigen, einer verschusselten Sexbiene und nicht zuletzt einer adretten Musterschülerin. Begleitet werden sie von ihrem überkorrekten Direktor (Matt Frewer), der als Zielscheibe diverser slapstickartiger Attacken dient. Die Reise gerät zur promilledurchtränkten Fete, bei der die Schüler unablässig von einem „Raumschiff Enterprise“-Fanatiker mit mörderischen Absichten verfolgt werden. Zudem will ein intriganter Senator (Lawrence Dane) die geistigen Tiefflieger für seine korrupten Machenschaften ausnützen. Doch er hat nicht mit der plötzlichen Entfachung eines kollektiven Gedankensturms gerechnet. Die krude Kalauerkomödie greift für ihren platten Humor tief in die Fäkal- und Sex-Trickkiste und läßt damit unweigerlich Erinnerungen an die „Eis am Stiel“-Filmchen wach werden. Die sexuelle Komponente ist dabei jedoch eine entschiedene Spur bedeckter ausgefallen als in den israelischen Vorbildern, sprich: Auf nackte, vor der Linse wogende Tatsachen wurde verzichtet. Der Soundtrack der preiswerten New-Line-Produktion versucht mit einigen punkig angehauchten Alternativ-Songs Teen-Credibility zu erlangen, kann den insgesamt etwas altmodisch wirkenden Gesamteindruck aber nicht entkräften. ara.

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