Filmhandlung und Hintergrund

Regisseur David Cronenberg („Die Fliege“) stellte sich der unmöglichen Aufgabe, William S. Burroughs‘ wild halluzinierenden Drogen- und Sex-Alptraum „Naked Lunch“ für die Leinwand zu adaptieren. Dabei finden sich nur mehr Elemente der Vorlage in der oft surrealen Bilderorgie, die, mit Eckpfeilern aus Burroughs‘ Leben angereichert, den schwierigen und oft schmerzhaften Schaffungsprozeß eines Buches dramatisiert. „Robocop“...

Unter dem Drogeneinfluß seines eigenen Insektenpulvers erschießt Kammerjäger und Schriftsteller Bill Lee versehentlich seine Frau Joan. Er flüchtet in dem festen Glauben, daß Joan eine feindliche Spionin war, an den fiktiven Ort Interzone. Seine mutierte Schreibmaschine zwingt ihn, das Erlebte in Berichtform für eine geheimnisvolle Organisation festzuhalten. Bill stürzt in einen Alptraum aus Drogenexzessen, zelebrierter Homosexualität und schließlich Tod und Verderben. Der Kreis schließt sich, als sich die Haushälterin eines befreundeten Schriftstellerehepaars als Lees Arzt Dr. Benway entpuppt. Der Alptraum beginnt von vorn. Nur die Aufzeichnungen, „Naked Lunch“ genannt, bleiben.

Surrealistische Umsetzung des Kultbuches von William S. Burroughs, in dem ein Schriftsteller immer mehr unter Drogeneinfluß gerät. Bald vermischen sich Realität und Illusion immer mehr. Selbst als er seine Frau erschießt, ist er sich nicht sicher, ob es sich nun um Traum oder Wirklichkeit handelte.

Alle Bilder und Videos zu Naked Lunch - Nackter Rausch

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User ø 0,0
5
 
Stimmen
4
 
Stimmen
3
 
Stimmen
2
 
Stimmen
1
 
Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimme)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

    Kritikerrezensionen

    • Regisseur David Cronenberg („Die Fliege“) stellte sich der unmöglichen Aufgabe, William S. Burroughs‘ wild halluzinierenden Drogen- und Sex-Alptraum „Naked Lunch“ für die Leinwand zu adaptieren. Dabei finden sich nur mehr Elemente der Vorlage in der oft surrealen Bilderorgie, die, mit Eckpfeilern aus Burroughs‘ Leben angereichert, den schwierigen und oft schmerzhaften Schaffungsprozeß eines Buches dramatisiert. „Robocop“ Peter Weller spielt in bis dato ungeahnter Bestform neben Judy Davis („Barton Fink“), Roy Scheider („Der weiße Hai“) und den skurrilen Alptraummonstern aus Burroughs‘ Phantasie. Ein komplizierter, klinisch präziser Film, der aus seinem Kultpotential Profit schlagen wird.

    News und Stories

    Kommentare