Filmhandlung und Hintergrund

Sechster TV-Thriller von Lars Becker um das Team vom Hamburger Kriminaldauerdienst.

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Kritikerrezensionen

  • Nachtschicht: Blutige Stadt: Sechster TV-Thriller von Lars Becker um das Team vom Hamburger Kriminaldauerdienst.

    Lars Becker raubt seinem Publikum wieder einmal den Atem, und das nicht nur wegen des hohen Tempos, das er bei seiner sechsten „Nachtschicht“-Inszenierung an den Tag legt.

    Kaum ist der zum Ende der letzten „Nachtschicht“-Folge erschossene Kollege Teddy Schrader zu Grabe getragen, muss sich das verbliebene Trio des Hamburger Kriminaldauerdiensts an die Fersen eines potentiellen Serienkillers heften. Per Anruf meldet er noch vom Tatort aus „seinen“ ersten Mord. Das Vertrauen in die Polizei habe er verloren, teilt der Unbekannte Kriminalpsychologin Lisa Brenner (Barbara Auer) mit, deshalb müsse er fortan selbst zur Tat schreiten, und es gebe noch einiges in Ordnung zu bringen.

    Für den Zuschauer bleibt die Identität dieses Racheengels nicht sehr lange im Dunkeln. Doch Lars Beckers „Nachtschicht“-Filme haben noch nie dem Whodunnit-Prinzip gehorcht. Statt dessen zieht er im großen Stil ein psychologisches Spiel zwischen Jäger und Gejagtem auf und legt dabei in seiner Inszenierung ein Höllentempo an den Tag. Becker hat einen regelrechten Reigen aus echten und vermeintlichen Bösen geschaffen und geizt nicht mit überraschenden Wendungen: Immer wieder gerät ein anderer in den Fokus, den es final zur Strecke zu bringen gilt.

    Das schmutzige und blutige Drogengeschäft in all seinen Facetten bis hin zur Polizeikorruption ist das große Thema der sechsten „Nachtschicht“, die sich wie die Vorgängerfilme durch ihre enorme Vielgesichtigkeit auszeichnet - mal Polizeithriller, mal Vater-Tochter-Drama, dann wieder Actionreißer und, ja, auch Komödie - vor allem in den Dialogen der Alphatiere Armin Rohde und Uwe Kockisch. Zum besonderen Reiz der Becker-Filme gehört auch ihre Figurenvielfalt, und nicht eine ist dabei, der man sich nicht mit Interesse zuwendet, egal auf welcher Seite sie steht. Die größte Entdeckung in „Blutige Stadt“ ist der Däne Thure Lindhardt („Tage des Zorns“), der als Rudi Kasper eine der skurrilsten Verbrecherfiguren ever abgibt - ein tölpelhafter Schelm mit Lausbubengesicht und eiskaltem Killerinstinkt. fra.

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