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Nói Albinói

Kinostart: 13.11.2003

„Nói Albinói“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Die tragikomische Geschichte über einen Außenseiter in einer isländischen Kleinstadt, der sich nach einem anderen Leben sehnt.

Der siebzehnjährige Noi (Tomas Lemarquis) lebt mit seiner Großmutter in einem winzigen Weiler am Rande eines großen, kargen Fjords im Norden Islands. Als Außenseiter in einer Welt, die ihn nicht versteht, sehnt sich Noi nach einem besseren Leben anderswo - besonders im langen arktischen Winter, in dem der Fjord völlig von der Zivilisation abgeschnitten ist. In Iris (Elin Hansdottir), der Tochter vom Tankstellenbesitzer, findet er eine Freundin, die seine Fluchtgedanken teilt.

Der Isländer Dagur Kari zitiert Vorbilder wie Jarmusch oder Kaurismäki und serviert ein lakonisch vorgetragenes Außenseiterdrama mit komischen Momenten in erhabener landschaftlicher Pracht.

Nói, ein eigensinniger Außenseiter, lebt mit seiner Großmutter in einer kleinen Stadt an einem abgelegenen Fjord im Norden Islands. Eine kleine Welt, in die Nói so gar nicht hineinpasst. Mit Iris, dem Mädchen von der Tankstelle, träumt er davon, dieser Welt zu entkommen. Doch erst als das kleine Universum von einer Katastrophe erschüttert wird, eröffnet sich für Nói die Chance auf ein neues Leben.

Noi, ein 17-jähriger Außenseiter, ist Albino und hat wegen einer Krankheit keine Haare mehr. Er lebt bei seiner Großmutter in einem kleinen, abgelegenen Kaff im Norden Islands. Statt in die Schule geht er lieber in den Bücherladen oder zur Tankstelle, um ein Malzbier zu trinken. Da lernt Noi, der eigentlich besser mit Tieren als mit Menschen umgehen kann, Iris kennen und verliebt sich in sie. Mit ihr will er der Kälte entfliehen, am besten gleich nach Hawaii, das er in Bildern in einem von seiner Oma geschenkten Viewmaster für sich entdeckt hat.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nói Albinói: Die tragikomische Geschichte über einen Außenseiter in einer isländischen Kleinstadt, der sich nach einem anderen Leben sehnt.

    So wie man sich Island vorstellt, Schnee, klirrende Kälte, kurze, düstere Tage, wenige Menschen in unwirtlicher Landschaft. So sieht das gar nicht kalte, warmherzige Langspielfilmdebüt des Isländers Dagur Kari aus, das nach seiner Tour auf etlichen, internationalen Festivals nun in den deutschen Kinos zu sehen ist.

    Im Zentrum der melancholischen, mit skurrilem Humor lakonisch erzählten Außenseiter-Geschichte ist der eigensinnige 17-jährige Noi (Tomas Lemarquis, eigentlich zu alt für die Rolle, aber mit eindrucksvoll eigentümlicher Ausstrahlung ), der ein Albino und von einer Krankheit seiner Haare beraubt, schon allein wegen seines Aussehens anecken könnte, dies aber eher mit seiner respektlosen Art tut. Er schwänzt die Schule und lässt einen Klassenkameraden ein Aufnahmegerät aufstellen, um nicht am Unterricht teil nehmen zu müssen. Er geht lieber in den Bücherladen oder zum Tankstellenladen, um ein Malzbier zu trinken. Mehr gibt es nicht zu tun in der zwischen Fjord und Felswand eingeklemmten isländischen Kleinstadt. Seiner freundlichen, schwerhörigen Oma ist er ein braver Mitbewohner, für seinen Alkoholiker- und Elvis-Fan-Vater springt er schon mal für dessen Taxifahrerjob ein. Ansonsten macht er was er will, kann besser mit Tieren als mit Menschen umgehen bis er Iris kennen lernt und sich verliebt. Mit ihr will er seiner engen Welt entfliehen - nach Hawaii, das er in Bildern in einem von seiner Oma geschenkten Viewmaster für sich entdeckt.

    Die klassische Außenseiter-Story verlegt Kari in die beeindruckende Winterlandschaft Islands, die in ihren grau, weiß, blauen Tönen den Reiz der Euro-Produktion ausmacht und einen krassen Gegensatz zu den hellen, grünen, türkisfarbenen Hawaii-Bildern bildet. Unterlegt mit dezenter von der Band des Regisseurs eingespielter Gitarrenmusik, fließt die Handlung der Tragikomödie ohne große dramatische Höhepunkte stattdessen angefüllt mit skurrilen Alltagsbeobachtungen (u.a. Schneemassen weg schippen, Blutwurst machen) im Stil von Kaurismäki ihrem fast biblisch anmutenden Katastrophen-Ende entgegen, das einen neuen Anfang für den Protagonisten ermöglicht. hai.

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