My One and Only - Auf der Suche nach Mr. Right

  1. Ø 0
   2009
My One and Only - Auf der Suche nach Mr. Right Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

My One and Only - Auf der Suche nach Mr. Right: Komödie über eine Glücksritterin in den Fünfziger Jahren, die sich auf die Suche nach einem reichen Mann macht.

In den Fünfzigerjahren ist Amerika noch voll von Träumern, die sich auf der Suche nach dem großen Glück durchs Leben treiben lassen. Das Glamourgirl Anne Devereaux ist einer von ihnen. Sie reist an der Ostküste von Stadt zu Stadt, um endlich einen reichen Mann zu finden, der sich bereit erklärt, ihren ausschweifenden Lebensstil und ihre beiden Söhne zu finanzieren.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Im Vorspann tauchen wir ein in die Welt der 50er Jahre, in einer Collage aus Bildern, zusammengestellt als Vorspanncartoon. Und wir wissen: es geht im Folgenden nicht um die 50er der Wirklichkeit, sonder die der Filmwelt, der Wünsche, der Träume. Vielleicht der Träume von Anne Deveraux, die so überzeugt ist, dass alles sich zum Guten wenden wird.

    Freilich: ihr Mann Dan, Leiter einer Unterhaltungsband, betrügt sie. Also schickt sie ihren Sohn George mit 6.000 Dollar zum Autohändler, denn unter einem Cadillac will sie ihre Reise in ein neues Leben nicht antreten. Sie sucht einen neuen Mann, einen Ernährer, einen guten Vater für George und dessen älteren Bruder Robbie. Und wie sie immer wieder auf die Schnauze fällt, um unerschütterlich weiterzumachen, wie sie von Mann zu Mann, von Station zu Station tingelt Richtung Westen, entlang der Route 66: das ist überreichlich Stoff für eine Komödie.

    Und dann ist „My One and Only“ auch noch sehr intelligent geschrieben und mit Verve inszeniert. Erzählt wird der Film von George, Annes Jüngstem, gerade 16 geworden; der eloquent und klarsichtig seine Verhältnisse analysiert und mit ironischem Witz darüber berichtet. Inszeniert ist das in perfektem Timing: „Ich hab mit fast erstochen!“, ruft Robbie von der Rückbank, als George den Cadillac zu scharf bremst, und erst da werden wir gewahr, dass Robbie stickt – und also schwul ist.

    Annes Männer sind hart an der Grenze zur Karikatur gezeichnet, aber doch als Typus immer im Bereich des Glaubwürdigen – schließlich ist der ganze Film etwas überdreht und durchweg stilisiert. Loncraine dekliniert verschiedene Verkörperungen von Männlichkeit durch, vom jähzornigen Oberst über den pleitegegangenen Weichling bis zum verrückten Polygamisten und dem psychopathischen Highwaykiller. Und lässt Anne an allen scheitern, sie, die so überzeugt ist vom patriarchalischen System, das aber einfach nicht funktionieren will. Anne sucht einen, der sie aushält, finanziell; aber sie scheitert und hält’s halt nirgendwo aus.

    Durchsetzt ist der Film zudem – und das macht ihn noch dichter, noch reicher – von wunderbaren Onelinern: „I like thinking. Clears the mind.“ Und natürlich lernen wir auch etwas über Frauen, dass nämlich alles eine Frage der Temperatur ist; sie ist halt entweder zu heiß oder zu kalt. Also: immer einen Pullover für sie dabeihaben. Wobei: das sind natürlich die Worte eines Verrückten...

    Am Ende, in Hollywood, passiert doch etwas, das einem Happy End nahe kommt; auch wenn sich viele Träume nicht erfüllen. Und: alles, was so komisch, so kunstvoll künstlich, so locker-leicht dahergekommen ist, entpuppt sich plötzlich als Bio-Pic, geschrieben vom Leben selbst.

    Fazit: Roadmovie-Komödie um eine Mutter, die einen Mann und das Happy End sucht. Witzig, intelligent, perfekt getimet und schön als reine Filmwelt stilisiert.
  • Basierend auf einer Kindheitserinnerung der Schauspielerlegende George Hamilton realisierte der Brite Richard Loncraine („Firewall“) seine entspannte, in den Fünfzigerjahren angesiedelte Komödie über eine von Oscar-Gewinnerin Renee Zellweger gespielte Glücksritterin und ihre humorigen Eskapaden an der amerikanischen Ostküste. Die exquisite Besetzung umfasst überdies Kevin Bacon, Chris Noth und Nick Stahl.

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