Muppets - Die Schatzinsel

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   1996
Muppets - Die Schatzinsel Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Muppets - Die Schatzinsel: Klassischer Abenteuerspaß, aufgepeppt durch Jim Hensons berühmte Puppentruppe.

Billy Bones vermacht dem jungen Jim Hawkins und seinen Freunden Rizzo und Gonzo eine Schatzkarte. Umgehend wird ein Segelschiff samt suspekter Besatzung angeheuert, das unter dem Kommando des Frosches Kermit in See sticht. Schon bald jedoch entpuppt sich der hilfsbereite Koch John zum skrupellosen Seeräuber und ein Kampf um Schatz und Schiff entbrennt.

Im England des 18. Jahrhunderts schenkt ein todgeweihter Expirat dem Waisenjungen Jim Hawkins eine Schatzkarte. Es gelingt dem Jungen, einen reichen Adelssproß von der Notwendigkeit einer Südseeexpedition zu überzeugen, und unter der Ägide des erfahrenen Kapitäns Smollet sucht man den direkten Weg zur Schatzinsel. Gefahren drohen von allen Seiten: Unter die Mannschaft haben sich die Piraten des gefürchteten Long John Silver gemischt, und auf der anvisierten Insel regiert mit diktatorischer Gewalt eine resolute Sau, die sich unsterblich in Kapitän Smollet verliebt.

Billy Bones vermacht Jim und seinen Freunden Rizzo und Gonzo eine Schatzkarte. Mit einem Segelschiff unter dem Kommando von Kermit stechen sie in See. Jim Henson läßt seine Puppen diesmal auf Schiff und Insel nach Stevensons Abenteuerklassiker tanzen. Spaß für die ganze Familie.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Nach Charles Dickens‘ „Weihnachtsgeschichte“ wird nun mit Robert Louis Stevensons „Die Schatzinsel“ ein weiterer Literaturklassiker erneut unter der Regie von Brian Henson (Sohn von „Muppet“-Schöpfer Jim) der putzig-schalkhaften „Muppet“-Behandlung unterzogen. Neben den Puppenlieblingen übernehmen in der musikalischen Abenteuerkomödie ein famos aufspielender Tim Curry als durchtriebener Long John Silver und der 14jährige Kevin Bishop als Jim Hawkins die menschlichen Hauptrollen.

    Seinen Ausgang nimmt der Ulk im Benbow Inn, wo der schottische Komiker Billy Connolly als Billy Bones dem jungen Jim (Bishop) und seinen Freunden Rizzo the Rat und Gonzo seine Schatzkarte vermacht. Umgehend wird ein imposantes Segelschiff samt grandios suspekter Besatzung angeheuert, das unter dem Kommando des Popkultur-Frosches Kermit als ehrenwerter Captain Smollett steht. Der hilfsbereite Koch John (Tim Curry) wandelt sich alsbald zum skrupellosen Seeräuber, und der folgende Plot um Schatzsuche und Inselaufenthalt kann es allemal mit Renny Harlins „Die Piratenbraut“ aufnehmen. Miss Piggy führt an dieser Stelle ihren patentierten schweinischen Charme als verehrte Göttin der furchteinflößenden Inselbewohner ins tropische Feld und ist Kermit gewohnterweise amourös auf den Fersen. Nach aufwendig geschäftigem Treiben mit lustig-gepfeffertem Wortwitz und selbstironischen Pointen, wobei sich klassische Elemente mit modernen Gags (am Beispiel einer Reisegruppe von Ratten wird der Massentourismus aufs Korn genommen) abwechseln, kommt es zum verdienten Happy End.

    Curry ist der eigentliche Star der skurrilen Puppenshow, der witzige Biß seiner Performance inklusive seiner eigenen Gesangsnummer „Professional Pirate“ erinnert glatt an seine Kultrolle in „The Rocky Horror Picture Show“. Die vorrangige Hauptrolle in dem Besetzungsgewühl von Menschen und Muppets hat jedoch der niedliche, aber auch etwas unscheinbare Kevin Bishop inne. Die Muppets werden teilweise ein wenig zu dekorativem Beiwerk reduziert, vor allem die Leinwandzeit von Kermit und Miß Piggy ist sehr knapp ausgefallen. Die Sets, insbesondere das rauchige Pub und an Bord der Hispanola, wurden gekonnt realisiert und liefern die perfekte, völlig natürlich wirkende Umgebung, in der Mensch und Puppe in harmonischer Eintracht nebeneinander zu existieren scheinen. Diese Harmonie kommt auch bei den zahlreichen von Barry Mann und Cynthia Weil verfaßten Musikeinlagen zum Tragen, die stets effektiv auflockernd dann eingesetzt werden, wenn die Ereignisse zu ernsthaft zu werden beginnen. Auch wenn die „Muppets – Die Schatzinsel“ nicht die technische Finesse von „Toy Story“ zu bieten hat, wird klassische Familienunterhaltung geboten, deren subtiler Humor auch für Erwachsene ihre Momente bereithält. ara.

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