Motown

Kinostart: 27.11.2003

Filmhandlung und Hintergrund

Coming-Of-Age-Komödie über vier Kumpel, deren Freundschaft kurz vor Weihnachten durch Beziehungschaos und Abschiede auf die Probe gestellt wird.

Wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit treffen sich in der Erfurter Kneipe „Motown“ die vier Freunde Duke (Nicolas Wackerbarth), Olli (Oliver Petzokat), Vince (Steffen Groth) und Pat (Thorsten Grasshoff), um sich über Zukunftspläne auszutauschen und die gemeinsame Vergangenheit zu begießen. Diesmal aber fällt ein Schatten auf das Treffen: Duke, der ohnehin nach Amerika übersiedeln möchte, verstößt gegen das oberste Cliquengebot, indem er der Freundin von Pat nachstellt. Als dann auch noch Olli mit Vinces Frau Ria (Anne Brendler) anbandelt, hängt der Haussegen endgültig schief.

Bekannte TV-Seriengesichter wie Thorsten Grasshoff, Steffen Groth oder Oliver Petszokat alias Oli P. bevölkern diese Coming-of-Age-Komödie nach heimischem Strickmuster.

In ihrer Stammkneipe „Motown“ treffen sich im vorweihnachtlichen Erfurt wie gewohnt die vier engen Freunde Duke, Olli, Vince und Pat. Als Duke ankündigt, für immer nach Amerika auszuwandern, sich in Pats Freundin verliebt und Olli auch noch in die von Vince, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.

„Gute Freunde kann niemand trennen“, frei nach diesem Motto treffen sich Olli, Duke, Pat und Vince allabendlich in ihrer titelgebenden Erfurter Stammkneipe. Bei ein paar Bier klopfen sie Sprüche und versuchen - aufgrund der Kleinstadt-Verhältnisse ziemlich erfolglos - One-Night-Stands zu landen. Dabei gilt die Maxime, dass die jeweiligen Freundinnen der Kumpels absolut tabu sind. Als Duke jedoch ans Auswandern denkt und sich in Pats Freundin verliebt, während Olli Vinces Mädel anmacht, hängt der Haussegen plötzlich schief.

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Kritikerrezensionen

  • Motown: Coming-Of-Age-Komödie über vier Kumpel, deren Freundschaft kurz vor Weihnachten durch Beziehungschaos und Abschiede auf die Probe gestellt wird.

    Nachdem das Abhängen und Sprüche klopfen als Markenzeichen einer nicht erwachsen werden wollenden Generation mit Christian Züberts „Lammbock“ zu wahrem Stil und wahrer (Leinwand-)Größe gekommen ist, versucht sich nun Erstlingsregisseur Stefan Barth in eben dieser Passion. Auch seine leicht irreführend betitelte kleine Komödie, in der sich neben anderen, aus beliebten Soaps des Vorabendprogramms bekannten Gesichtern Nicolas Wackerbarth, Oliver Petszokat, Steffen Groth, Doreen Jacobi und Thorsten Grasshoff in einer Erfurter Kneipe namens „Motown“ versammeln, will zeigen, was Zwanzigjährige in einer Kleinstadt eben so tun.

    „Das oberste Gebot. Lass die Finger von den Frauen deiner Freunde. Ich mein‘, Weiber, die kommen und gehen. Richtige Freunde nicht.“ So Ollis alias Oliver Petszokats alias Oli P.s Aufruf an seine Jungs, die sich allabendlich im „Motown“ zuprosten und mal mehr, mal weniger erfolgreich im Anbaggern üben - wie das eben in einer Kleinstadt so ist, wo die Möglichkeiten für One-Night-Stands begrenzt sind. Da wären also Olli, der die Studienfächer wechselt wie andere die Hemden, der verheiratete, italienische Gigolo Vince (Steffen Groth), Werbefachmann Pat - mit großen Karriere- und Heiratsplänen (Thorsten Grasshoff) - und der Abenteurer Duke (Nicolas Wackerbarth). Geradewegs von einem Amerikatrip in die Provinz zurückkehrt, verkündet dieser kurz vor Weinachten, dass er nun für immer nach Mexiko ziehen wird, verknallt sich zuvor aber noch in Pats Verlobte Diaz (Doreen Jacobi), die den Arbeitseifer ihres Zukünftigen langsam satt hat. Ebenso missfällt Vinces Frau Ria ihre Rolle am heimischen Herd, und so lässt sie sich schließlich ausgerechnet von Freund Olli verführen, der das so eigentlich gar nicht beabsichtigt hat („Das oberstes Gebot …“). Und während sich damit das nahende Weihnachtsfest immer mehr zu einer Abschiedsfeier von der guten alten verantwortungs- und sorgenfreien Zeit und auch von alten Freunden entwickelt, scheinen auch die gemeinsamen Abende im „Motown“ gezählt zu sein, in dem schon lange niemand mehr den klassischen Soul zu schätzen weiß.

    Dass sich die Zeiten ändern, dürfte dem Zuschauer ebenso bekannt vorkommen, wie sicherlich die eine oder andere Alltagssituation, das kleinstädtische Freizeitangebot und die Stimmung kurz vor dem Erwachsenwerden, und Stefan Barth bemüht sich dabei sichtlich, nicht in die Klischeefalle zu treten. Seine Schauspieler haben es jedoch um so schwerer, den Figuren Authentizität und Glaubwürdigkeit zu verleihen und auch die Kamera von Andreas Doub („Viktor Vogel“) liefert wenig Eindrücke, die über Fernsehformat hinausreichen. Erfrischend dagegen der Soundtrack von den „Schröders“ der den ein oder anderen Gedanken des Films treffender auf den Punkt bringt, als es dem Drehbuch gelingt. cm.

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