Filmhandlung und Hintergrund

Sechste Folge der ARD-Krimireihe mit Vater und Tochter Wepper als Ermittler-Gespann.

Als eine Gestütsbesitzerin vom Ausflug an die Küste mit dem schmucken jungen Ricky und konkreten Heiratsabsichten heimkehrt, sind ihre Kinder entsetzt: Sie sehen nicht bloß den geliebten Müßiggang in Gefahr, sondern fürchten auch um das Erbe. Als Ricky erschossen wird, gelten sie selbstredend als Hauptverdächtige. Tochter Sophia hat außerdem ein leidenschaftliches Verhältnis mit dem Verwalter, der deshalb ebenso ein Motiv hätte wie Rickys eifersüchtige Freundin.

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    Kritikerrezensionen

    • Mord in bester Gesellschaft: Alles Böse zum Hochzeitstag: Sechste Folge der ARD-Krimireihe mit Vater und Tochter Wepper als Ermittler-Gespann.

      Das Bessere ist des Guten Feind: Prompt rächt es sich, dass der letzte Beitrag zur Krimireihe „Mord in bester Gesellschaft“ („Das eitle Gesicht des Todes“) ein richtig guter Thriller war. Mit „Alles Böse zum Hochzeitstag“ fallen Buch (Rolf-René Schneider) und Regie (Hans Werner) wieder in alte Muster zurück. Das zeigt sich vor allem an Fritz Weppers Tochter Sophie: Konnte sie zuletzt endlich mal zeigen, was sie kann, ist sie in dieser Geschichte wieder bloß schmückendes Beiwerk und Stichwortgeberin für den Herrn Papa, damit Kriminalpsychologe Wendelin Winter ihr (und dem Publikum) seine Vermutungen erläutern kann.

      Auch die Geschichte ist nicht gerade originell. Als die wohlhabende Gestütsbesitzerin Rita Theisen (Daniela Ziegler), eine frühere Patientin Winters, vom Ausflug in ein Casino mit dem schmucken jungen Ricky (Gunther Gillian) und konkreten Heiratsabsichten auf ihr Anwesen zurückkehrt, sind ihre Kinder (Johannes Brandrup, Pia Barsch) entsetzt: Sie sehen nicht bloß den geliebten Müßiggang in Gefahr, sondern fürchten angesichts der Jugend des potenziellen Gatten auch um ihr Erbe. Selbstredend sind sie daher die Hauptverdächtigen, als Ritas Galan in der familieneigenen Kapelle erschossen wird. Tochter Sophia hat allerdings ein leidenschaftliches Verhältnis mit dem Verwalter (Christian Kohlund), der deshalb ebenso ein Motiv hätte wie Rickys eifersüchtige Freundin (Julia Thurnau).

      Entwickelte sich der letzte Film mit fortlaufender Handlung mehr und mehr zum Thriller, schwelgt dieser hier vorwiegend in Sonnenscheinbildern und Ostsee-Impressionen rund um Heiligendamm (Kamera: Gero Lasnig). Auch die potenziellen Spannungsmomente funktionieren überhaupt nicht, zumal Johannes Brandrup als verzogener Sohn entschieden zu dick aufträgt: Weil er ständig viel zu laut ist, wirkt er eher lächerlich und infantil als bedrohlich. Werners Versuche, die dünne Handlung durch diverse Zeitlupenstudien aufzuwerten, muten zudem etwas deplaziert an.

      Immerhin ist die Konstellation der Verdächtigen durchaus reizvoll und Fritz Wepper ohnehin sehenswert. Kleine komödiantische Einlagen wie die regelmäßigen Störungen, wann immer sich Winter im Wellness-Hotel in die Hände einer hübschen Masseurin begeben will, sorgen für Abwechslungen, für die man umso dankbarer ist, weil der Rest des Films so konventionell ausfällt. Zum Ausgleich ist die Auflösung zwar unglaubwürdig, aber dafür ziemlich überraschend. tpg.

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