Mord in aller Unschuld

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   2007
Mord in aller Unschuld Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Mord in aller Unschuld: TV-Krimi mit Katja Flint in der Rolle der kriminalistisch veranlagten Franziska Luginsland.

Als Hobby-Detektivin Franziska Luginsland eine verwahrloste Streunerin aufnimmt, bekommt sie prompt Ärger mit der Polizei. Die kleine Jolanda ist eine wichtige Zeugin: Ihre Mutter soll einen Mann ermordet haben. Seitdem schweigt das Mädchen. Franziska bringt es nicht übers Herz, das Kind den brummigen Ermittlern zu überlassen. Sie ermittelt lieber auf eigene Faust und macht eine grausige Entdeckung.

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Kritikerrezensionen

  • Hätte sich Franziska Luginsland doch ein Beispiel an der kleinen Jolanda genommen! Die schweigt eisern vor sich hin. Nicht so die Heldin dieser Geschichte. Immer wieder muss die Münchener Hobbydetektivin die Handlung in gedanklich geführten Selbstgesprächen kommentieren, obwohl das regelmäßig ziemlich blödsinnig klingt. Meist versucht die Heldin vergeblich, sich zur Ordnung zu rufen. „Franziska, misch dich da nicht ein!“ rät sie sich dann, oder auch „Obacht, Franziska: Schlammasselgefahr!“.

    Natürlich hört sie nie auf sich, sonst hätte Friedrich Ani ja nichts zu erzählen. Auch diesmal ignoriert die Kosmetikerin ihren inneren Sensor: Als ein verwahrlostes kleines Mädchen bei einer Fahrscheinkontrolle Ärger zu bekommen droht, schnappt sich Franziska das arme Ding kurzerhand und springt mit ihr aus der Bahn; nun hat sie sie an der Backe. Die Kleine gibt keinen Ton von sich, aber weil kurz drauf die Polizei auftaucht, erfährt Franziska zumindest die Hintergründe: Kürzlich würde offenbar während eines Schäferstündchens ein Mann erstochen. Die Frau ist seither spurlos verschwunden. Selbstredend gilt sie als Hauptverdächtige, aber auch ihr Freund (Uwe Ochsenknecht) steht auf der Liste von Kommissar Westhoff (Günther Maria Halmer) ganz oben. Natürlich erhoffen sich Westhoff und sein unfreundlicher Assistent (Henning Baum) sachdienliche Hinweise von dem Mädchen; Franziska aber weigert sich, sie auszuliefern, und ermittelt lieber auf eigene Faust.

    Eigentlich eine hübsche Grundidee, zumal Regisseurin Connie Walther die kleine Janna Fautz sensationell gut führt; das Kind ist ein Naturtalent. Ansonsten aber inszeniert sie Anis ohnehin etwas gemütliche Geschichte reichlich schleppend; Spannung jedenfalls kommt nie auf. Da Frau Luginsland, von Katja Flint gemessen an der restlichen Betulichkeit fast flott verkörpert, Rat in allen Lebenslagen weiß, liefert sie den Kommentar zum Film gleich mit: „So ist das Leben, Franziska; knapp daneben ist auch vorbei“. Die beiden anderen Filme waren zwar auch nicht gerade spritzig und strotzten ebenfalls nicht vor Spannung, aber im zweiten, „Franziskas Gespür für Männer“, hatte Katja Flint in Christoph Waltz wenigstens einen Mit- und Gegenspieler von Format; hier hingegen muss sie quasi ins Leere spielen, und das bekommt beiden nicht, weder Film noch Darstellerin. tpg.

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