Mord im Pfarrhaus

  1. Ø 3.8
   2006
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Filmhandlung und Hintergrund

Mord im Pfarrhaus: In der hervorragend besetzten Krimikomödie schöpft Regie-Newcomer Niall Johnson das Potenzial seines Stars Rowan Atkinson nur bedingt aus.

In dem Landweiler Little Wallop lebt die brave englische Familie Goodfellow ihr scheinbar sorgenfreies Leben. Papa Walter (Rowan Atkinson) arbeitet als Vikar, Mutter Gloria (Kristin Scott Thomas) langweilt sich als Hausfrau und träumt von den Sexabenteuern, die ihre 17-jährige Tochter Holly (Tamsin Egerton) tatsächlich auslebt. Sohn Peter (Toby Parkes) ist ein netter Kerl und wird genau deshalb an der Schule gemobbt. Die neue, schon betagte Haushälterin mag einen arglosen Eindruck wecken, doch wie man den kleinen Problemen der Goodfellows effektiv beikommt, davon versteht sie mehr als jeder andere.

Mr. Bean erweist sich als veritabler Schauspieler und Patrick Swayze hat mal wieder einen schönen Gastauftritt in dieser rabenschwarzen Familienkomödie par excellence aus Großbritannien.

Vikar Walter Goodfellow kümmert sich in dem idyllischen englischen Nest Little Wallop zwar rührend um seine Schäfchen, vernachlässigt aber seine Pflichten als Ehemann und Familienvater. Während der Sohn in der Schule gemobbt wird und die Tochter ihre aufkeimende Sexsucht mit ständig wechselnden Partnern stillt, lässt sich die Ehefrau Gloria auf ein amouröses Abenteuer mit dem gut gebauten Golflehrer Lance ein. Erst als die schrullige alte Haushälterin Grace ihre Stelle antritt, scheinen sich die Probleme auf einen Schlag zu lösen. Was die Pfarrersfamilie allerdings (noch) nicht weiß: Grace geht, wenn es sein muss, zum Wohle der Goodfellows wörtlich über Leichen.

Vikar Goodfellow kümmert sich in der Gemeinde zwar rührend um seine Schäfchen, vernachlässigt darüber aber die Pflichten als Ehemann und Familienvater. Der Sohn wird in der Schule gemobbt, die Tochter stillt ihre Sexsucht mit wechselnden Partnern, und Ehefrau Gloria vergnügt sich mit dem gut gebauten Golflehrer. Erst als die schrullige Haushälterin Grace ihre Stelle antritt, scheinen sich die Probleme auf einen Schlag zu lösen. Was die Pastorenfamilie allerdings (noch) nicht weiß: Grace geht, wenn es sein muss, über Leichen.

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Kritikerrezensionen

  • In der hervorragend besetzten Krimikomödie schöpft Regie-Newcomer Niall Johnson das Potenzial seines Stars Rowan Atkinson nur bedingt aus.

    Als „Mr. Bean“ ist er seit Jahrzehnten eine Ikone der (panto-)mimischen Comedy-Kunst, als „Johnny English“ vergriff er sich zuletzt satirisch-erfolgreich am britischen Vorzeige-Agenten James Bond. Jetzt hat Rowan Atkinson eine für seine Verhältnisse ungewöhnlich angelegte Rolle in einem hochkarätig besetzten Ensemblefilm übernommen. In „Mord im Pfarrhaus“ spielt er nach seinem denkwürdigen Auftritt als nervöser, sich ständig verplappernder Pfarrer in Mike Newells „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ erneut einen Vikar. Walter Goodfellow heißt er, der sich in dem idyllischen englischen Nest Little Wallop zwar rührend um seine Schäfchen kümmert, darüber aber seine Pflichten als Ehemann und Familienvater vernachlässigt. Während der Sohn in der Schule gemobbt wird und die Tochter ihre aufkeimende Sexsucht mit ständig wechselnden Partnern stillt, lässt sich die Ehefrau Gloria (ein Lichtblick: Kristin Scott Thomas aus „Der englische Patient“) auf ein amouröses Abenteuer mit dem gut gebauten Golflehrer Lance (Patrick Swayze) ein. Erst als die schrullige alte Haushälterin Grace (Maggie Smith, der man ihre düstere Vergangenheit nicht abnimmt) ihre Stelle antritt, scheinen sich die Probleme auf einen Schlag zu lösen. Was die Pfarrersfamilie allerdings (noch) nicht weiß: Grace geht, wenn es sein muss, zum Wohle der Goodfellows wörtlich über Leichen.

    Die Brit-Krimikomödie inszenierte Niall Johnson, der bisher durch sein Drehbuch zum Horrorthriller „White Noise – Schreie aus dem Jenseits“ in Erscheinung getreten ist. Leider wird das kauzige Potenzial von Rowan Atkinson, der hier versucht, als seriöser Schauspieler zu reüssieren, selten genutzt. Auch als morbid-charmante Agatha-Christie-Hommage funktioniert das Werk nur bedingt. Zwar wird hier – im Off – munter gemordet, doch diese makabren Taten tragen weder zur Spannung noch zum Humor bei. Spaß macht dafür jene Szene, in der „Dirty Dancer“ Swayze die Hüllen fallen lässt und den Blick auf einen gewagt geschnittenen Lederslip freigibt, der wiederum die abgebrühte Britin Kristin Scott Thomas sexuell völlig abturnt. Derartige Gags hätte man sich mehr gewünscht in dieser etwas unausgegorenen schwarzhumorigen Krimiklamotte, deren namhafte Darsteller unterfordert sind. lasso.

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