Moonlight and Valentino

Kinostart: 04.07.1996

Filmhandlung und Hintergrund

Gefühlvoller Frauenfreundschaftsfilm mit Starbesetzung.

Das wohlbehütete Leben der Literaturprofessorin Rebecca nimmt eine jähe Wende, als ihr geliebter Mann beim Joggen überfahren wird. Zur Seite der jungen Witwe eilen ihre beste Freundin Sylvie, ihre depressionsanfällige Schwester Lucy und ihre umsichtige Ex-Stiefmutter Alberta um ihr in dieser schweren Zeit beizustehen. Rebecca durchläuft in dieser Zeit Emotionen von Schock, Unglauben, Wut, Isolation, Selbstvorwurf, Verzweiflung.

Der plötzliche Unfalltod ihres Mannes stürzt Rebecca Lott in eine tiefe Krise. Drei Freundinnen bemühen sich liebevoll, die junge Witwe auf andere Gedanken zu bringen, doch auch sie werden von seelischen Problemen gequält. Sylvie führt eine unglückliche Ehe, ihre Schwester Lucy glaubt, für immer Jungfrau bleiben zu müssen und Rebeccas Ex-Stiefmutter Alberta verstört durch ihre Herrschsucht selbst ihre besten Freunde. Erst ein gutaussehender Maler verhilft den Frauen zu neuem Lebensmut.

Rebecca fällt in ein tiefes Loch, als ihr Mann bei einem Unfall stirbt. Freundin, Schwester und Ex-Stiefmutter versuchen sie zu trösten. Gefühlvoller Frauenfreundschaftsfilm.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Moonlight and Valentino: Gefühlvoller Frauenfreundschaftsfilm mit Starbesetzung.

    Das Jahr der Frau mag offiziell längst vorbei sein, doch in Hollywood ticken die Uhren oftmals anders, so daß erst 1995 mit einer Schwemme von gefühlvollen Frauenfreundschaftsfilmen aufgewartet wird. Eingeläutet wurde der Trend mit „Kaffee, Milch und Zucker“ und „Betty und ihre Schwestern“, den Übergang bildet nun das rührig-humorige Trauerdrama „Moonlight and Valentino“, bis weitere geballte Frauenpower in „How to Make an American Quilt“, „Waiting To Exale“ und „Now and Then“ auf der Leinwand zu ihrem Recht kommen wird. Das Skript von „Moonlight and Valentino“ wurde von Ellen Simon (Tochter des Broadway- Autoren Neil Simon) basierend auf ihrem gleichnamigen Stück von 1989 verfaßt. Sie verarbeitete darin autobiografisch den tragischen Unfalltod ihres Ehemanns und läßt ihre verwitwete Protagonistin Rebecca (Elizabeth Perkins, „Big“, „Die Flintstones“) mit Hilfe drei ihr nahestehender Frauen ihre Trauer überwinden. Inszeniert wurde die eher inhaltsarme, teilweise realitätsfremd anmutende Story von David Ansphaugh, der bereits seine vorigen Filme „Rudy“ und „Hoosiers“ mit einer zuckersüßen Glasur versah. Das wohlbehütete Leben der Literaturprofessorin Rebecca (Perkins) nimmt eine jähe Wende, als ihr geliebter Mann beim Joggen überfahren wird. Zur Seite der jungen Witwe eilen ihre beste Freundin Sylvie (Whoopi Goldberg), ihre depressionsanfällige Schwester Lucy (Gwyneth Paltrow aus „Sieben“) und ihre umsichtige Ex-Stiefmutter Alberta (Kathleen Turner), um ihr in dieser schweren Zeit beizustehen. Rebecca durchläuft Emotionen von Schock, Unglauben, Wut, Isolation, Selbstvorwurf, Verzweiflung, um die Tragödie schließlich nach etwa einem Jahr zu akzeptieren. In der Zwischenzeit offenbaren sich die Gefühlskonflikte der drei anderen Frauen: die exzentrische Sylvie bildet sich ein, eine unglückliche Ehe zu führen; die stets in schwarz gehüllte Lucy verbringt die meiste Zeit in ihrem Bett, da sie den Tod ihrer Mutter nicht verkraftet hat und die stahlharte Geschäftsfrau Alberta, hat ein butterweiches Herz hinter der knochentrockenen Fassade, und bemüht sich rührend, von Lucy als Mutterersatz angenommen zu werden. Da sich die Ereignisse nicht gerade überschlagen, sind es die mitreißenden schauspielerischen Leistungen der gut zusammengestellten Besetzung, allen voran Kathleen Turner, die den Zuschauer in den Bann ziehen. Von Whoopi Goldberg hätte man mehr komischen Ausgleich erwartet, dafür hat Dauerwellen-Rocker Jon Bon Jovi, der in seiner ersten Filmrolle überraschend natürlich wirkt, einen unterhaltsamen Auftritt als Hausmaler, der die Hormone der Damen in Wallung bringt. Eine vergleichbarer Aufruhr konnte an der amerikanischen Kinokasse jedoch nicht erzielt werden und auch beim deutschen Publikum wird diese verjüngte „Die sieben besten Jahre“- Variante höchstwahrscheinlich keinen durchschlagenden Eindruck hinterlassen. ara.

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