Filmhandlung und Hintergrund

Update des Abenteuerklassikers in opulenten Bildern und mit gut gelauntem Darsteller-Ensemble.

Der idealistisch-naive Seemann Edmond Dantès (James Caviezel soll für Napoleon Bonaparte (Alex Norton) einen scheinbar harmlosen Brief nach Marseille schmuggeln. Sein vermeintlich bester Freund Fernand Mondego (Guy Pearce) denunziert ihn, um freie Bahn bei Edmonds‘ reizender Verlobter Mercedes (Dagmara Dominczyk) zu haben. Edmond wird zu lebenslanger Kerkerhaft auf einer einsamen Insel verurteilt. Dort bekommt er Unterricht von dem weisen Abbé Faria (Richard Harris), der ihm sterbend das Versteck eines unermesslichen Schatzes verrät. Nach geglückter Flucht und erfolgreicher Bergung des Schatzes kehrt Edmond von allen unerkannt als der mysteriöse Graf von Monte Cristo nach Marseilles zurück und hat nur eines im Sinn: Rache.

Alexandre Dumas

Von seinem vermeintlich besten Freund Mondego als Hochverräter hingehängt, wird der junge Seemann Dantes zu lebenslanger Kerkerhaft auf einer einsamen Insel verurteilt. Von dem weisen Abbé Faria wird er unterrichtet und mit dem Wissen um einen gewaltigen Schatz ausgestattet. Das wird Edmond helfen, nach seinem Ausbruch eine von langer Hand geplante Rache auszuüben.

Um sich an die schöne Verlobte seines besten Freundes heranmachen zu können, denunziert Fernand Mondego den naiven Seemann Edmond Dantes wegen Verrats bei der Obrigkeit. Dieser wird für sein angebliches Verbrechen lebenslänglich in das Château D’If verbannt. Dort lehrt ihm der Abbé Faria Lesen, Schreiben, Manieren und Fechten und verrät ihm sogar das Versteck eines riesigen Vermögens. Als Dantes nach 13 Jahren die Flucht gelingt und er den Schatz geborgen hat, kehrt er als Graf von Monte Cristo in die Gesellschaft zurück…

Originelle Adaption von Alexandre Dumas‘ Romanklassiker als flottes, glattes Abenteuer-Schaustück: Aus Eifersucht denunziert Fernand Mondego seinen Freund Edmond Dantes. Im Gefängnis lernt Dantes den Abbé Faria kennen, der ihm das Versteck eines Schatzes verrät und zur Flucht verhilft.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Monte Cristo: Update des Abenteuerklassikers in opulenten Bildern und mit gut gelauntem Darsteller-Ensemble.

    Neben „Die drei Musketiere“ darf „Der Graf von Monte Cristo“ als beliebteste Abenteuergeschichte von Alexandre Dumas gelten. Der klassische Stoff um Verrat und Rache im 19. Jahrhundert wurde bereits oftmals für Film und Fernsehen adaptiert und steht nun unter der Regie von Kevin Reynolds („Waterworld“) mit einer weiteren Version bereit, die im Stil alter Schule durch ihre Opulenz und die Besetzung besticht. Die hoffnungsvollen Talente Jim Caviezel („Der schmale Grat“) und Guy Pearce („Memento“) mimen die beiden ehemaligen Freunde, die aufgrund einer verführerischen Frau zu erbitterten Rivalen werden.

    Drehbuchautor Jay Wolpert hielt sich relativ eng an die umfangreiche Vorlage, wobei zwecks Komprimierung etliche Veränderungen und Auslassungen nicht ausbleiben konnten. Ein gewisses Maß an Exposition lässt sich bei einer Klassikerverfilmung allerdings auch in Zeiten des Stakkatoschnitts nicht vermeiden. Der Prolog findet auf der Insel Elba statt, auf der der idealistisch-naive Seemann Edmond Dantes (Caviezel) mit Napoleon Bonaparte in Kontakt kommt und sich bereit erklärt, für ihn einen scheinbar harmlosen Brief nach Marseille zu schmuggeln. Dies wird Edmond zum Verhängnis, da sein vermeintlich bester Freund Fernand Mondego (Pearce formvollendet als hinterlistiger Unhold) ihn bei den Behörden als Staatsverräter hinhängt, um so an Dantes‘ reizende Verlobte Mercedes (Dagmara Dominczyk) heranzukommen. Mondegos Kumpan, der Justizbeamte Villefort (James Frain) verurteilt den unschuldigen Edmond zu lebenslanger Kerkerhaft im Kastell If, wo er die Bekanntschaft des Insassen Abbé Faria (Richard Harris, langbärtig wie in „Harry Potter“). Dieser bringt ihm nicht nur Lesen, Schreiben, Wirtschaftstheorie und Fechtkunst bei, sondern verrät ihm sterbend das Versteck eines unermesslichen Schatzes. Nachdem Edmond die Flucht gelingt und er mit Hilfe des treuen Piraten Jacopo (Luiz Guzman sorgt für eine kleine Portion Comic relief) den Schatz hebt, kehrt er von allen unerkannt als der mysteriöse Graf von Monte Cristo nach Marseilles zurück und hat nur eines im Sinn: Rache. Sein Jahre lang entwickelter Plan nimmt nun raffiniert seinen Lauf.

    Caviezel glänzt in der Rolle des um Freiheit, Freundschaft und Liebe betrogenen Mannes, der durch das Feuer seines Hasses zu einem neuen härteren Menschen geworden ist. So erinnert er in der ersten Hälfte mehr an seine weicheren Rollentypen wie in „Angel Eyes“ und überrascht später mit einer sehr männlich-majestätischen Präsenz. Pearce fungiert perfekt als sein Opponent, der von seiner Eifersucht auf den sozial niedrig gestellteren, doch zunächst vom Glück bevorzugten Edmond zerfressen wird. Regisseur Reynolds sammelte bereits mit dem immens erfolgreichen „Robin Hood - König der Diebe“ reichlich Abenteuerfilmerfahrung, die ihm hier bestens zur Hilfe kommt. Ab dem Gefängnisausbruch geht es temporeich und spannend zur Sache, die malerischen Locations wurden schauprächtig fotografiert, und die Ausstattung und Kostüme sind vom Feinsten, ohne kitschig zu wirken. Unterhaltsame Abenteuerunterhaltung also, nach klassischer Fasson, nicht mehr und nicht weniger. ara.

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