Filmhandlung und Hintergrund

Harte Actionvariante von "Dangerous Minds" mit "Platoon"-Star Tom Berenger als Pädagoge mit Gefechtserfahrung.

Ex-Söldner Shale, der sich auf den blutigsten Kriegsschauplätzen der Welt seine Meriten verdiente, steht vor seiner bislang härtesten Aufgabe. Als Ersatzlehrer soll er an einer heimgesuchten Großstadtschule unterrichten, in der Drogendealer und Schlägerbanden den Ton angeben. Im Zuge seines Kampfes für Gerechtigkeit kommt Shale auch dem kriminellen Direktor auf die Schliche.

Die Duke-High School in Miami ist ein wahres „Gangsta’s Paradise“, das vom Direktor der Schule als Zentrum des lokalen Drogenhandels mißbraucht wird. Da begeht jedoch der Schüler Juan Lacas, einer seiner Helfer und Anführer der „Kings of Destruction“, den Fehler, sich an der Lehrerin Jane Hetzko zu vergreifen. Dies ruft deren Freund, den Söldner Shale auf den Plan, der sich als Aushilfslehrer verdingt und die Schule auf äußerst unkonventionelle Art wieder auf Vordermann bringt.

Ex-Söldner Shale wird von einer Freundin, einer Lehrerin an der Duke-High School um Hilfe gebeten, denn die Schule wird nicht nur von den Schülern als Drogenumschlagsplatz mißbraucht. Er schleicht sich als Aushilfslehrer ein. Harte Actionvariante der High-School-Problemfilme mit „Platoon“-Star Tom Berenger.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mörderischer Tausch: Harte Actionvariante von "Dangerous Minds" mit "Platoon"-Star Tom Berenger als Pädagoge mit Gefechtserfahrung.

    Ex-Sölner und Antidrogen-Spezialist Tom Berenger („Sliver“) zeigt im neuen Actioner von Robert Mandel („F/X - Tödliche Tricks“), daß an der Highschool mitunter alle Gefahr auch vom allgewaltigen Prinzipal ausgeht. Der Feldzug gegen Kriminalität und Gewalt muß sich des Erfolges wegen natürlich kompromißloser Methoden bedienen. Dennoch steht der Schulthriller auch in der guten Tradition von Filmen wie „Junge Dornen“ (von James Clavell, mit Sidney Poitier) oder „Stand and Deliver“ - ohne dabei die Ansprüche der Genrefreunde zu vernachlässigen. In den USA hat der Film einen mehr als zufriedenstellenden Kinostart hingelegt.

    Wie ein Alien der ehrenwerten Art bricht Ersatzlehrer Shale über die Highschool herein. Im Umfeld rivalisierender Gangs, unkooperativer, ja meist gewalttätiger Schüler und verängstigter Kids aller Hautfarben wirkt der Mann wie die letzte integere Bastion einer lange vergangenen, ja längst überholten Zeit. Titelstar Tom Berenger hat es da mit ausgeschlafenen Jungs zu tun. Und die sind es gewöhnt, ohne Regeln zu operieren. Überdies wird die hartgesottene Mischpoke angeführt vom Prinzipal der Schule selbst. Ernie Hudson („Ghostbusters I & II“, „Congo“) spielt den Mann, der seine Highschool am straffen Zügel wie ein Diktator führt - aber daneben auch der Kopf des dort im großen Stils organisierten Drogenhandels ist. Obwohl er über eine feine Nase für zu erwartenden Ärger verfügt, hat er anfänglich nur ein komisches Gefühl gegenüber Junglehrer Shale. Die Folgen sind für alle Beteiligten wenig angenehm: Shale, ein ehemaliger Söldner, der sich auf den blutigsten Kriegsschauplätzen der Welt seine Meriten verdient hat, verschafft sich auch als Pädagoge schnell den notwendigen Respekt. Als des Prinziplas Gang zu härteren Methoden greift, immerhin ist eine LKW-Ladung Koks in Gefahr, und auch die hübsche Diane Venora („Heat“), zu der sich der „Substitute“ aus gutem Grund hingezogen fühlt, in Todesgefahr bringt, offenbart Master Shale seine wahren Qualitäten. Und der Profi hat natürlich Freunde, die sich in vielen Arten der suburbanen Kriegsführung bestens auskennen. Robert Mandel, der mit „Der Außenseiter“ schon einmal auf poetischere Weise von der Schulfront berichtete, zieht alle Register, die einen vielversprechenden Actionfilm zum Laufen bringen. Berenger überzeugt einmal mehr als der zuerst harmlose Biedermann, der sich, wenn denn Not am Mann ist, als veritable Kampfmaschine gegen alle Widrigkeiten behauptet. „The Substitute“ hat durchaus Qualitäten, die sich weit über dem normalen Hauruck-Movie-Level bewegen: Es ist vor allem ein überzeugend realisiertes Genrestück, keineswegs in „Ein Mann sieht rot“-Manier umgesetzt, sondern als vielschichtiger, überzeugender Thriller - der allerdings mitunter ein wenig unfreiwillig komisch daherkommt, gerade weil ihm seine Ernsthaftigkeit so wichtig ist. Dennoch: Hasta la vista, Prinzipal! hoh.

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