Moderne Zeiten

  1. Ø 5
   1936

Moderne Zeiten: Charlie Chaplin kämpft als kleiner Arbeiter gegen die Monotonie der Fließband-Arbeit.

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Filmhandlung und Hintergrund

Moderne Zeiten: Charlie Chaplin kämpft als kleiner Arbeiter gegen die Monotonie der Fließband-Arbeit.

„Moderne Zeiten“ ist eine Komödie mit Elementen des Dramas aus dem Jahr 1936 und gilt heutzutage nicht nur als Klassiker, sondern auch als der letzte große Stummfilm Hollywoods. Obwohl die Konkurrenz bereits hauptsächlich auf den Tonfilm setzte, schuf der legendäre Komiker Charlie Chaplin mit einer Produktionszeit von drei Jahren noch einmal einen Stummfilm, der nur vereinzelt und verfremdet mit Tonelementen versehen ist.

Das Thema von „Moderne Zeiten“, bei dem Charlie Chaplin wie so oft in seiner Karriere als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller fungierte, ist die Fließbandarbeit und ihre Auswirkungen auf den Menschen. Die legendäre Figur des Tramp (Charlie Chaplin) ist Fabrikarbeiter, kommt aber mit den Arbeitsbedingungen der „modernen Zeiten“ nicht zu recht und verzweifelt an den immer größer werdenden Maschinen der sogenannten „Electro Steel Corporation“, die er eigentlich bedienen müsste.

Für Charlie wird es an seinem Arbeitsplatz immer schlimmer, denn er wird auserkoren, verschiedene neuartige Maschinen zu testen, welche die Arbeitsabläufe immer verbessern und schneller machen sollen. Unter anderem muss er den Kampf mit einer Fütterungsmaschine aufnehmen, die die Pausen der Arbeiter minimieren soll. Nach zahlreichen weiteren Versuchen und immer neuen Katastrophen, die aus Charlies mangelndem Talent beim Bedienen der Maschinen und deren unausgereiften Beschaffenheit entspringen, wird er schließlich verrückt und dreht am Arbeitsplatz komplett durch.

Nach seinem Nervenzusammenbruch wird Charlie in ein Irrenhaus eingewiesen und erst nach einer geraumen Zeit entlassen. Seine Arbeit ist er nun los, dafür lernt er auf der Straße aber seine große Liebe (Paulette Godard) kennen. Doch auch dieses junge Glück steht bald vor einer kaum zu lösenden Aufgabe.

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Kritikerrezensionen

  • Als sich die Filmindustrie längst auf die Tonfilmproduktion umgestellt hatte, inszenierte Charlie Chaplin seinen letzten Film, in dem er als Tramp zu sehen ist. Die Sprache ist in „Moderne Zeiten“ den Herrschenden vorbehalten, die sich durch Maschinen artikulieren, die Unterdrückten bleiben stumm. Seine Auseinandersetzung mit der modernen Industriegesellschaft, die auch die letzten Freiheiten des Einzelnen regulieren will, gestaltete Chaplin mit einfachen Mitteln, die mit Ironie und Galgenhumor die Sozialkritik des Künstlers nachdrücklich vermitteln.

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