Mission: Rohr frei!

  1. Ø 4.4
   1996
Mission: Rohr frei! Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Mission: Rohr frei!: Leichtverdauliche Unterwasserkomödie mit TV-Sitcomstar Kelsey Grammer.

Als letzte Chance das Kommando auf einem Nuklear-U-Boot übertragen zu bekommen, muß der exzentrische Navy-Kapitän Dodge die scheinbar aussichtslose Aufgabe meistern, bei einem experimentellen Kriegsmanöver moderne High-Tech-Submarines mit einem schrottreifen Diesel- U-Boot und einer unfähigen Crew von Hohlköpfen auszustechen. Doch unter Dodges Leitung wird nicht nur der Rostkübel auf Vordermann gebracht…

Lieutenant Thomas Dodge ist ein begabter Navy-Offizier. Leider besitzt er eine Reihe skurriler Eigenheiten, die seine Karriere bisher arg hemmten. Um ihn endlich loszuwerden stellt ihm sein Intimfeind Admiral Graham eine scheinbar unmögliche Aufgabe: Dodge soll mit einem schrottreifen U-Boot und einer inkompetenten Mannschaft in mehrere hypermoderne US-Militärhäfen eindringen. Dieser hundsgemeine Befehl kommt dem verschlagenen Marine-Profi allerdings gerade recht…

Der exzentrische Navy-Kapitän Dodge muß in einem Kriegsmanöver mit einem schrottreifen Diesel-U-Boot und einer unfähigen Crew gegen High-Tech-Submarines antreten. Doch bringt er Rostkübel und Leute schon noch auf Vordermann. „Police Academy“ meets „Crimson Tide“.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mit Sitcomstar Kelsey Grammer („Frasier“) wirft sich ein weiterer Kandidat ins immer dichter werdende Getümmel der TV-Komiker, die ihr Karriereglück auf der großen Leinwand erproben. Unter der Regie vom „Die Indianer von Cleveland“-Macher David Ward mimt Grammer den individualistisch-exzentrischen U-Boot-Kapitän Thomas Dodge, der den betrüblichen Untersee-Schrotthaufen U.S.S. Stingray samt verlottertem Haufen von naiven Hohlköpfen auf Vordermann bringt.

    „Unternehmen Petticoat“ meets „Crimson Tide“ meets das Navy-Äquivalent der „Police Academy“-Filme – eine recht konkrete Anführung der Zutaten dieses turbulenten, leichtverdaulichen Komödien-Shakes. Grammer, der für seine populäre Comedy-Serie mit einem Emmy ausgezeichnet wurde, übernimmt hier eine relativ geradlinige Rolle, die nicht hundertprozentig seinem trocken-witzigen Charme gerecht wird. Als freidenkender Navy-Offizier Dodge, der seit Jahren bei der längst fälligen Beförderung übergangen wird, ist sein schrägstes Attribut eine auf einem intimen Körperteil plazierte „Welcome aboard“-Tätowierung, der in etlichen Referenzen gehuldigt wird. Für seine letzte Chance endlich das Kommando auf einem Nuklear-U-Boot übertragen zu bekommen, muß er die scheinbar aussichtslose Aufgabe meistern, bei einem experimentellen Kriegsmanöver moderner High-Tech-Submarines (hier zeigt sich die Fingerfertigkeit des Produktionsdesigners Michael Corenblith, der schon die Sets für „Apollo 13“ entwarf) mit einem schrottreifen Diesel-U-Boot und einer unfähigen Crew in See zu stechen. Sein Trupp besteht aus einem Sammelsurium von buntzusammengewürfelten Verlierertypen, darunter Lauren Holly („Dumm und Dümmer“) als unerfahrene Tauch-Offizierin, Rob Schneider („Judge Dredd“) als vorschriftenfanatischer executive officer und Harry Dean Stanton als Maschinenmaat, der die Motoren mit einem kräftigen Guß Hochprozentigem in Schuß hält. Unter Dodges Leitung wird schließlich nicht nur der Rostkübel aus dem 2. Weltkrieg auf Hochglanz gebracht: Auch die Mannschaft mausert sich unter der Belastungsprobe der streßigen Kriegsübung – die vom verbiesterten Admiral Graham (Bruce Dern) auf unfaire Art und Weise torpediert wird – zum kompetenten Team.

    Das Drehbuch wurde von Hugh Wilson erdacht, auf dessen Konto auch „Police Academy“ geht. Dementsprechend finden sich typische Gags wie ein übergewichtiger Schiffskoch mit üblen Blähungen und auf das weibliche Besatzungsmitglied gemünzte Anzüglichkeiten, die jedoch weitgehend harmloser Natur sind. Dies geht mit dem locker-flockigen Gesamteindruck Hand in Hand, der in erster Linie auf die sympathische Besetzung zurückzuführen ist und somit eine substantielle Besucherflut abkommandieren sollte. ara.

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