Filmhandlung und Hintergrund

Aufzeichnungen der letzten Tage im Leben des "King of Pop".

Am 25. Juni 2009 verstarb einer der populärsten Künstler der Musikgeschichte und konnte damit seine groß angelegte letzte Bühnentour nicht mehr in Angriff nehmen. Nun zeigt ein Film die letzten Lebenstage Michael Jacksons, wobei die Proben zu seiner geplanten „This Is It“-Tour in der Londoner O2-Arena im Mittelpunkt stehen. Bislang unveröffentlichte Aufnahmen zeigen einen abgemagerten, aber dennoch gut vorbereiteten und gewohnt perfektionistischen Künstler, gerade einmal zwei Tage vor seinem plötzlichen Tod.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Michael Jackson's This Is It: Aufzeichnungen der letzten Tage im Leben des "King of Pop".

    „High School Musical“-Macher Kenny Ortega setzt dem King of Pop ein kongeniales Denkmal, klammert dabei aber den Menschen, der sich hinter dem Musiker verbirgt, weitgehend aus.

    Wäre der King of Pop nicht am 25. Juni 2009 eines tragischen Todes gestorben, hätte es diesen Film nicht gegeben, wären die hier gezeigten Proben-Mitschnitte wohl als Bonus-Material auf einer DVD mit einem jener Londoner Konzerte, die letzten Sommer hätten stattfinden sollen, gelandet. Nun ist eine mitreißende, knapp zweistündige Hommage an Michael Jackson daraus geworden. Zu verdanken ist dies in erster Linie Kenny Ortega, dem begnadeten Choreographen, der einst Patrick Swayze für „Dirty Dancing“ das Tanzen beibrachte und zuletzt als Regisseur der „High School Musical“-Serie die internationale Jugend vor Bildschirm und Leinwand lockte.

    Bei dem Projekt „Michael Jackson’s This Is It“ hatte er das Luxus-Problem, rund 100 Stunden Behind-the-Scenes-Material von den Proben im Staples Center von Los Angeles zur Verfügung zu haben. Allerdings wurde eben einfach nur mitgefilmt, ohne Konzept und den Hintergedanken, dass daraus eine Kino-Dokumentation entstehen könnte. Ortega hat das Beste daraus gemacht, löst viel über den Schnitt und arbeitet immer wieder mit Split-Screen-Technik. Notgedrungen verzichtet er auf eine Dramaturgie oder einen roten Faden und stellt den Star, seine Songs und sein ungebrochenes Tanztalent in den Vordergrund. Dabei wird ein musikalisches Highlight an das andere gereiht - aufgelockert durch einige wenige O-Töne (meist Lobeshymnen auf MJ) und getrennt durch eine simple Schwarzblende. So bekommt man sehr schnell eine Vorstellung davon, wie einzigartig und gigantisch diese auf 50 Auftritte angelegte Bühnenshow geworden wäre. Da gibt es etwa zu „Smooth Criminal“ einen in klassischem Schwarz-weiß gedrehten Clip, bei dem MJ den Handschuh von „Gilda“ alias Rita Hayworth fängt und später von Humphrey Bogart gejagt wird. Oder ein im derzeit hippen 3-D gedrehtes Video zu „Thriller“, bei dem die legendären Friedhof-Zombies im wahrsten Sinne in neue Dimensionen vorstoßen. Und schließlich ist da der riesige Bagger, der Jacko am Ende seines „Earth Songs“ von der Bühne zu räumen droht. Hier wird auch deutlich, dass ihm seine Öko-Botschaft wichtig ist, die lässt der King of Pop in Off-Kommentaren immer wieder einfließen.

    Ansonsten aber erfährt man wenig über den Menschen, der sich hinter dem Musiker verbirgt. Die an jeder Ecke der Bühne (meist) fest installierten Kameras bleiben fast immer auf Distanz, und die wenigen Nahaufnahmen zeigen einen sichtlich abgemagerten, ausgemergelten und von unzähligen OPs schwer gezeichneten Pop-Star, der sich meist hinter einer Sonnenbrille versteckt, dem jedoch die eigene Musik auch ungeahnte Kraft und Energie zu verleihen scheint. Wenn er dann den unnachahmlichen Moonwalk gibt und sich in gewohnter Manier zwischen die Beine greift (diese Geste und das „Thriller“-Video brachten dem Film übrigens in den USA ein PG-Rating ein), ist Jacko fast wieder der Alte. Sensationell talentiert auch seine künstlerische Entourage, allen voran die auf 1100 Soldaten digital vermehrten elf Tänzer bei „The Don’t Care About Us“, aber auch eine der Background-Sängerinnen, die mit Jackson den bewegenden Love Song „I Just Can’t Stop Loving You“ vorträgt. Am Ende hat man nicht nur über den Artisten und Perfektionisten Michael Jackson einiges erfahren, sondern auch seine Bescheidenheit, seine Liebenswürdigkeit, vor allem aber seine tiefe Menschlichkeit kennen gelernt. Und das ist genau das, was die Macher von „This Is It“ erreichen wollten. lasso.

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