Filmhandlung und Hintergrund

Die Nöte des Erwachsenwerdens, das Ende der Kindheit, einfühlsam und ohne Sentimentalität inszeniert und vergeichbar mit Filmen wie „Hope & Glory“ und „Am großen Weg“. Die zum Teil drastische Bildsprache stützt die facettenreiche, ehrliche Aufbereitung der Verzweiflung und Verwirrung des Jungen. Der mehrfach preisgekrönte schwedische Film erwies sich als Dauerrenner in US-Kinos und wendet sich an das anspruchsvolle...

Der 12jährige Ingemar wird zu seinem Onkel aufs Land geschickt. Seine Mutter ist schwer krank, der Vater in Afrika. Der liebenswerte Onkel führt den scheuen, fantasievollen Jungen in die fremde Umgebung ein. Nach dem Tod der Mutter wird aus der vorübergehenden Ferienbleibe Ingemars neue Heimat. Hier erlebt er die Niederlagen und Siege des Erwachsenwerdens, versucht den Tod der Mutter zu verarbeiten und erfährt seine erste kleine Liebesgeschichte. Während die Landsleute auf den Straßen den Weltmeisterschaftssieg von Ingemar Johansson feiern, schläft der kleine Ingemar selig mit der kleinen Freundin im Arm.

Der 12jährige Ingemar wird zu seinem Onkel aufs Land geschickt. Seine Mutter ist schwer krank, der Vater in Afrika. Der liebenswerte Onkel führt den scheuen, fantasievollen Jungen in die fremde Umgebung ein, die nach dem Tod der Mutter statt der Ferienbleibe Ingemars neue Heimat wird. Das Ende der Kindheit und die Nöte des Erwachsenwerdens in einer einfühlsamen, Inszenierung, die auf Sentimentalität verzichtet. Die facettenreiche, ehrliche Aufbereitung der Verzweiflung und Verwirrung des Jungen wird durch die zum Teil drastische Bildsprache gestützt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Wertvoll”

      Schweden Ender der 50er Jahre. Episoden aus dem Leben eines 12jährigen Jungen, der unter schwierigen familiären und sozialen Bedingungen aufwächst und nach dem tod der Mutter bei einem Onkel unterkommt.

      Jurybegründung:

      Kein Kinderfilm, aber ein Film über Kinder und für Kinder in Verbindung mit Diskussionen sei dies nach übereinstimmender Auffassung des Bewertungsausschusses. Und zwar eine der überzeugendsten Produktionen dieses Genres. Das Spiel um den Jungen Ingemar, der in einer schwierigen sozialen Situation aufwächst und eine keineswegs leichtere Pubertät durchmacht, ist von einem erfahrenen und verantwortungsbewussten Regisseur auf eine künstlerische Ebene gehoben worden, die konsequent eingehalten wird. In der anspruchsvollen Story, die ihre Episoden zu reizvollen Handlungssträngen verschachtelt, wird die Nachvollziehbarkeit einer komplizierten Kinderwelt ermöglicht, halten Heiterkeit und Tragik sich die Waage, werden idyllische Szenen stets von ernsthaften konterkariert und Konflikte nicht ausgeklammert.

      Dabei bleibt die Form der kindlichen Erzählung stets gewahrt, aus der heraus die Vorgänge sich entwickeln. Auf diese Weise wird auch der Titel glaubhaft gemacht, der den Zuschlupf andeutet, in den der Junge sich zurückzieht, wenn er sich bedroht fühlt. An der Seite des Hundes, seines besten Freundes, ist er jemand, der keine Entscheidungen treffen muss und alle Schicksalsschläge ignorieren kann.

      Regie und Buch entsprechen den höchsten Anforderungen innerhalb dieser filmischen Gattung. Im Mittelpunkt des Ensembles steht ein Junge, dem die Rolle auf den Leib geschrieben zu sein scheint. Seinem Spiel und den überzeugenden Darstellungen der anderen sowie den Handlungsräumen passt sich die Kamera sensibel an.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
    1. Die Nöte des Erwachsenwerdens, das Ende der Kindheit, einfühlsam und ohne Sentimentalität inszeniert und vergeichbar mit Filmen wie „Hope & Glory“ und „Am großen Weg“. Die zum Teil drastische Bildsprache stützt die facettenreiche, ehrliche Aufbereitung der Verzweiflung und Verwirrung des Jungen. Der mehrfach preisgekrönte schwedische Film erwies sich als Dauerrenner in US-Kinos und wendet sich an das anspruchsvolle Familienpublikum. Langfristig gute Umsätze.

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