Mein erster Freund, Mutter und ich

  1. Ø 0
   2003
Mein erster Freund, Mutter und ich Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Mein erster Freund, Mutter und ich: Als eine Sechzehnjährige sich zum ersten Mal so richtig verliebt, funkt nicht nur ihre allen Männern misstrauende Mutter mit ihrer Treue-Test-Agentur kräftig dazwischen...

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Schon wieder so eine ProSieben-Romanze, die auf den ersten Blick wie geklaut aussieht: Nicht nur der Titel „Mein erster Freund, Mutter und ich“ erinnert kräftig an den Hollywood-Film „Meine Braut, ihr Vater und ich“. Dort hat das Paar erst dann freie Bahn, als der Mann die eingehende Überprüfung durch den notorisch misstrauischen zukünftigen Schwiegervater (Ex-Geheimagent!) übersteht. Das Drehbuch von Axel Staeck zu „Mein erster Freund, Mutter und ich“ (Regie: Annette Ernst) funktioniert ganz ähnlich: Die 16-jährige Nicole (noch so eine dieser ProSieben-Entdeckungen: Jasmin Schwiers) hat im neuen Mitschüler Daniel (Florian Jahr) ihren Traumtypen gefunden, doch die Rechnung ohne ihre Mutter Sonja (Andrea Sawatzki) gemacht. Die ist nämlich überzeugt, alle Männer seien Schweine, seit ihr Mann Sven (Herbert Knaup) sie vor Jahren betrogen hat.

    Und nicht nur das. Sven hat nach der Trennung eine Partnerschaftsvermittlung für Senioren eröffnet, Sonja hat quasi das Gegenteil gegründet: Das Institut „in flagranti“ soll die Treue der Männer testen, hilft den Gatten aber in erster Linie auf den Seitensprung, damit ihre Frauen sich von ihnen trennen können. Verführerin ist Sonja selbst, aber auch ihre hübsche Assistentin Leslie. Daniel wird natürlich gleichfalls auf Herzen und Nieren durchleuchtet. Nachdem er den Persönlichkeits-Check noch halbwegs überstanden hat, konfrontiert ihn Sonja mit einer echten Herausforderung und hetzt ihm Leslie auf den Leib. Prompt verzettelt sich Daniel in kleinen Schwindeleien und Notlügen, so dass Nicoles Liebe auf eine ziemliche Probe gestellt wird.

    Dank der beiden erwachsenen Rollen ist die Romanze auch für ältere Semester durchaus sehenswert, zumal Sven am Rand der Handlung alles tut, um die Familie wieder zusammenzubringen. Gerade die jungen Darsteller sind zwar ausgezeichnet, doch es ist vor allem Andrea Sawatzki, die als Zimtzicke beeindruckt. Immer wieder muss sie der Länge nach ins Fettnäpfchen klatschen; auch die gelegentlichen Slapstick-Einlagen gehen gern auf ihre Kosten. Ohnehin kommen die Frauen nicht besonders gut weg in dieser Geschichte. Daniels Ex-Freundin Mandy (Julia Dietze, „Mädchen Nr. 1“) schreckt vor keiner Untat zurück, um ihn zurückzugewinnen, und Nicoles beste Freundin Caro (Karoline Schuch) nutzt ihre vorübergehende Schwäche für eine lesbische Annäherung. Am Schlimmsten aber ist natürlich Sonja, die Nicole gerade gegenüber Daniel immer wieder in peinliche Situationen bringt und den armen Jungen gnadenlos ins Kreuzverhör nimmt. tpg.

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