Mein Bruder ist ein Hund

  1. Ø 5
   2004
Trailer abspielen
Mein Bruder ist ein Hund Poster
Trailer abspielen
Alle Bilder und Videos zu Mein Bruder ist ein Hund

Filmhandlung und Hintergrund

Mein Bruder ist ein Hund: Flotte und warmherzige Kinderkomödie, in der ein Mädchen seinen Bruder in einen Vierbeiner verwandelt.

Eigentlich fehlt es der kleinen Marietta (Marla Erich) an wenig, doch wenn die frischgebackene Zehnjährige einen Wunsch frei hätte – und den hat sie, weil heute ihr Geburtstag ist und das Patenkind aus Afrika ihr einen Wunderstein sandte -, dann hätte sie statt des nervenden vierjährigen Bruders lieber einen etwa eben so alten Hund. Kaum ist’s ausgesprochen, tobt der Knabe als Vierbeiner bellend durch die Wohnung und weckt mit seinen Kunststückchen alsbald sogar das Interesse von Filmleuten. Wie gut, dass wenigstens die Eltern in Urlaub sind.

An einer effektvollen Bodyswitch-Komödie nach bewährtem Hollywood-Kochrezept versucht sich passenderweise zu Weihnachten Peter Timm („Go, Trabi, Go„).

Die vernachlässigte zehnjährige Marietta findet ihren kleinen Bruder doof, leidet unter der Ehekrise ihrer Eltern und wünscht sich sehnlichst einen kleinen Hund. Als Papa und Mama für ein paar Tage Urlaub machen und die verhasste Oma Gerda als Babysitterin anreist, gelingt Marietta mit Hilfe eines magischen Steins, den ihr das afrikanische Patenkind der Familie geschickt hat, ein Wunder: Sie verwandelt ihren Bruder in einen putzigen Zwergschnauzer.

Die zehnjährige Marietta ist unglücklich. Ihre Eltern durchleben gerade eine heftige Ehekrise, und zu allem Überfluss hat sich ihr kleiner Bruder offensichtlich in den Kopf gesetzt, ihr den letzten Nerv zu rauben. Warum mussten sich ihre Eltern auch statt eines Hundes noch ein Kind zulegen? Als dann obendrein die verhasste Oma Gerda zum Babysitten anrückt, greift Marietta zu einer drastischen Lösung. Mit Hilfe eines afrikanischen Zaubersteins verwandelt sie ihren Bruder in einen netten Zwergschnauzer. Endlich Ruhe – oder?

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(1)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • In gebührendem Abstand zu Warners „Lauras Stern“ (23.9.) und Constantins „Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen“ (30.9.) möchte Solo Film ab 11. November mit einem weiteren Kinderfilm vorweihnachtliche Kasse machen. Und die Zeichen für „Mein Bruder ist ein Hund“, der auf dem Filmfest Hamburg seine Uraufführung feierte, stehen nicht schlecht, denn die fantastisch-abenteuerliche Story um eine Zehnjährige, die ihr Brüderchen in einen Vierbeiner verwandelt, dürfte Jungen wie Mädchen im Volksschulalter ansprechen. Zudem nahm mit Peter Timm („Rennschwein Rudi Rüssel“) ein Genre-erfahrener Mann auf dem Regiestuhl Platz.

    In Zeiten von „Harry Potter“ und „Findet Nemo“ eine einheimische, konkurrenzfähige Kinderkinoproduktion zu stemmen, gehört sicherlich nicht zu den einfachsten Übungen. Und so musste sich Produzent Thomas Springer, gleichzeitig auch Verfasser des Drehbuchs, neben den Förderern von BKM über NRW bis FFA auch im Ausland nach Geldgebern umsehen. Mit Erfolg. Dank Koproduzenten aus England und den Niederlanden konnte Peter Timm, der 1991 mit der Ost-West-Komödie „Go, Trabi, Go“ seinen bislang größten Erfolg feierte, „Mein Bruder ist ein Hund“ realisieren. So entstand an Originalschauplätzen in Erfurt und in Kölner Studios folgende Geschichte: Die vernachlässigte Marietta (Maria Ehrich), zehn Jahre alt, findet ihren kleinen Bruder doof, leidet unter der Ehekrise ihrer Eltern und wünscht sich sehnlichst einen kleinen Hund. Als Papa und Mama für ein paar Tage alleine Urlaub machen und die verhasste Oma Gerda (Fassbinder-Ikone Irm Hermann) als Babysitterin anreist, gelingt Marietta mit Hilfe eines magischen Steins, den ihr das afrikanische Patenkind der Familie geschickt hat, ein Wunder – sie verwandelt ihrn Bruder in einen putzigen Zwergschnauzer. Dies markiert den Auftakt zu einer flotten Abenteuer-Komödie der Irrungen und Wirrungen, in der Maria einige schöne Momente mit dem süßen Vierbeiner erlebt, bevor dieser zum Filmstar (Ingolf Lück gibt in einem Cameo einen cholerischen Regisseur) avanciert und sich die Familie am Ende wieder glücklich und zufrieden in die Arme schließen darf.

    Auch wenn Themen wie soziale Verantwortung (Patenkind in Afrika), veränderte Lebensumstände (Mariettas beste Freundin ist ein Scheidungskind) und Ökologie (Mariettas Papa erfindet ein „Eco-Mobil“) angerissen werden, so steht doch der Unterhaltungsfaktor eindeutig im Vordergrund von „Mein Vater ist ein Hund“. Herausragend dabei Zwergschnauzer Gustl, den Tiertrainerin Renate Hiltl zu verblüffenden Höchstleistungen animierte. Gerade das Zusammenspiel zwischen Hund und Hauptdarstellerin wird Mädchenherzen höher schlagen lassen. Jungs dagegen sollten sich an dem originellen Eco-Mobil sowie diversen Stunts, in denen unter anderem ein vierrädriges Motorrad, viele Eier, ein Polizist und ein Farbeimer zentrale Rollen spielen, erfreuen. Solide darstellerische Darbietungen von Christine Neubauer („Löwengrube“) und Martin Lindow („Der Fahnder“) als Mariettas Eltern sowie ein eingängiger Soundtrack mit dem Ohrwurm „Wünsch‘ Dir was“ von den Lollipops runden die warmherzige Kinder-Komödie ab. lasso.

News und Stories

Kommentare