Filmhandlung und Hintergrund

Pier Paolo Pasolinis Inszenierung der antiken Sage mit Operndiva Maria Callas in der Titelrolle.

Königssohn Jason ist auf der Suche nach dem Goldenen Vlies, mit dessen Hilfe er den unrechtmäßig von seinem Onkel besetzten Thron zurückgewinnen will. Dabei trifft er auf Medea, die sich in ihn verliebt und ihm hilft, das Vlies zu bekommen. Jason nimmt Medea mit in seine Heimat, heiratet sie und zeugt zwei Kinder mit ihr. Als Jason Medea verlässt, um die Tochter des Königs von Korinth zu heiraten, nimmt sie grausame Rache.

Pier Paolo Pasolini inszenierte die antike Tragödie um die verstoßene und rachsüchtige Medea als Konflikt zwischen sakraler und rationaler Kultur in der gewohnten stilisierten und hochemotionalen Weise. Die Titelrolle spielt Operndiva Maria Callas.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Medea: Pier Paolo Pasolinis Inszenierung der antiken Sage mit Operndiva Maria Callas in der Titelrolle.

    Pier Paolo Pasolinis stilisierte Inszenierung der antiken Sage um die Rache übende Medea, in der Personen, Rituale und Landschaften gleichermaßen faszinierend wie abstoßend erscheinen. Von Euripides‘ Tragödie ausgehend, strich Pasolini den Text radikal zusammen und konnte durch den spärlichen Dialog den hypnotischen Charakter des Films stärken. In der Titelrolle überrascht Opernsängerin Maria Callas mit ihrer trancehaften Darstellung einer Frau, die zu allem fähig ist.

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