Medcrimes - Nebenwirkung Mord

  1. Ø 5
   2013
Medcrimes - Nebenwirkung Mord Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Medcrimes - Nebenwirkung Mord: Backdoor-Pilot in Spielfilmlänge zu einer möglichen neuen TV-Serie, die die Genres "Crime" und "Medical" verbindet.

Journalist Tommi wird auf offener Straße abgeknallt. Er überlebt schwerverletzt, kann aber aufgrund innerer Blutungen, die nicht von der Schussverletzung stammen, nicht operiert werden, und liegt nun im Koma. Fieberhaft sucht Tommis Bruder, verdeckter Ermittler bei der Wiener Polizei, zusammen mit einer Ärztin nach dem Grund für die rätselhaften Symptome; ein Wettlauf mit dem Tod, zumal es immer wieder neue Komplikationen gibt. Und dann kommt auch noch die serbische Mafia ins Spiel.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • RTL und Mona Film sind überzeugt, für diesen Piloten ein ganz neues Alleinstellungsmerkmal gefunden zu haben.

    Der weltweite Erfolg von „Dr. House“ beruht nicht zuletzt auf der kriminalistischen Spannung der Serie: Bevor er seine Patienten heilen kann, muss der Arzt die Ursache ihrer Erkrankung finden. Bei „Medcrimes“ geht es ebenfalls um Leben und Tod. Dass es sich beim ersten Patienten um den Bruder der Hauptfigur handelt, ist nur einer von gleich mehreren Spannungsverstärkern: Journalist Tommi wird auf offener Straße abgeknallt. Er überlebt schwerverletzt, kann aber aufgrund innerer Blutungen, die nicht von der Schussverletzung stammen, nicht operiert werden, und liegt nun im Koma. Fieberhaft suchen Ärztin Rita (Julia Maria Köhler) und Tommis Bruder Alex (Simon Böer), Kommissar bei der Wiener Polizei, nach dem Grund für die rätselhaften Symptome; ein Wettlauf mit dem Tod, zumal es immer wieder neue Komplikationen gibt. Geschickt kombiniert das Drehbuch (Maja und Wolfgang Brandstetter) die Krimihandlung mit einer Romanze: Der gerade erst vor die Tür gesetzte Alex tröstet sich mit Rita, was wiederum seiner Frau (Adina Vetter) gar nicht recht ist. Da beide Damen ausgesprochen attraktiv sind und auch darstellerisch überzeugen, ist Alex‘ Hin- und Hergerissenheit gut nachzuvollziehen. Julia Maria Köhler hat als sarkastische alleinstehende Ärztin zudem schön böse Dialoge. Selbstredend kommt auch die Action nicht zu kurz. Der Film beginnt mit einer Ballerei in einem Nachtclub, und da sich später rausstellt, dass hinter Tommis Erkrankung die serbische Mafia steckt, bleibt dies nicht die letzte Schießerei des Films. Regisseur Peter Ladkani präsentiert Wien als glitzernde Metropole und inszeniert Action und Romantik in seinem Langfilmdebüt gleichermaßen sehenswert; Simon Böer macht auf beiden Ebenen eine gute Figur. Dass sich Alex am Ende frisch operiert ins Finale stürzt, ist allerdings völlig unglaubwürdig. Seltsam auch, dass scheinbar kein einziger Österreicher mitwirkt; der Film ist konsequent entwienert worden, die Einheimischen wurden offenbar synchronisiert. Das Potenzial für eine Serie ist dagegen unübersehbar; dann aber unbedingt mit beiden Hauptdarstellerinnen. tpg.

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