Filmhandlung und Hintergrund

Für seine Nebenrolle in „True Lies“ konnte der ehemalige TV-Star Tom Arnold noch vorteilhafte Kritiken einstreichen. Als Protagonist der Tiefflieger-Komödien „Big Bully“, „The Stupids“, „Car Pool“ und nun auch der Filmversion der Sixties-Sitcom „McHale’s Navy“ konnte er das US-Publikum nicht sonderlich begeistern. Arnold übernimmt den Part des gewieften Navy Lieutenant Commander Quentin McHale, im Original von Ernest...

Quinton McHale, Ex-Marineleutnant im Vorruhestand, betreibt ein florierendes, mobiles Krämerunternehmen, welches die US-Militärbasen der Karibik mit solch lebenswichtigen Waren wie Speiseeis, schottischem Whiskey oder aufblasbaren Gummipuppen versorgt. Den Vorgesetzten ist sein halblegales Treiben ein Dorn im Auge, doch als der berüchtigte Top-Terrorist Vladikov mit seiner Privatarmee auftaucht und Unruhe stiftet, erweist sich ausgerechnet McHale als Retter in der Not.

In der sommerlichen Schwüle der Karibik fristen Leutnant McHale und seine Kompanie einen ruhigen Lebensabend. Seinen Geldbeutel peppt der verkappte Unternehmer mit dem regen Handel von Ramsch und Alkohol auf. Die Skepsis seiner Vorgesetzten seinem Lebensstil gegenüber kann MacHale bald Einhalt gebieten. Denn zusammen mit seiner Mannschaft kann er den Terroristen Vladikov außer Gefecht setzen. Seichter Klamauk.

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    Kritikerrezensionen

    • Für seine Nebenrolle in „True Lies“ konnte der ehemalige TV-Star Tom Arnold noch vorteilhafte Kritiken einstreichen. Als Protagonist der Tiefflieger-Komödien „Big Bully“, „The Stupids“, „Car Pool“ und nun auch der Filmversion der Sixties-Sitcom „McHale’s Navy“ konnte er das US-Publikum nicht sonderlich begeistern.

      Arnold übernimmt den Part des gewieften Navy Lieutenant Commander Quentin McHale, im Original von Ernest Borgnine dargestellt, der hier in einer Gastrolle als verständnisvoller General Cobra auftritt. McHale lebt als Zivilist auf einer karibischen Insel und versorgt den örtlichen Navy-Stützpunkt voller verlotterter Verlierertypen (darunter Bruce Campell aus „Tanz der Teufel“) mit selbstgebrautem Bier, Eiscreme und anderen Annehmlichkeiten. Außerdem ist er der Trainer des örtlichen Little League Baseballteams und guter Geist für die Inselbewohner. In diese ausgewogene Idylle bricht der „zweitbeste Terrorist der Welt“ Vladakov (ein wild chargierender, augenrollender Tim Curry mit osteuropäischem Akzent) ein, der mit seinen Schergen ein hochmodernes Waffenarsenal auffährt. Als er beginnt, die Einheimischen zu terrorisieren, und das traute Heim seines Erzfeinds McHale in Schutt und Asche legt, schlüpft der pensionierte McHale wieder in seine weiße Navy-Uniform, um dem Übeltäter mit Hilfe seiner ehemaligen Truppe das Handwerk zu legen.

      Am Regieruder der formelhaft strukturierten Actionkomödie befindet sich Brian Spicer, der zuletzt den Kiddie-SciFi-Kitsch „Power Rangers“ inszenierte. Erstaunlicherweise setzt er Arnold hier als einen der sympathischeren Charaktere ein und brachte ihn dazu, sich nicht wie in seinen vormaligen Komödien so enervierend wie möglich zu gebärden. Doch die Witze sind insgesamt so flach und abgegriffen, daß einfach kein rechter Spaß aufkommen will. Etliche seiner Mitspieler verfallen plumpem Overacting: So schlägt nach Curry vor allem auch Dean Stockwell als Captain Bingham (sein Hauptattribut ist es, das Love Boat versenkt zu haben) über die schauspielerischen Stränge. Debra Messinger übernimmt als attraktiver weiblicher Offizier die undankbare Rolle als Arnolds love interest und Dekorationsobjekt. Gefilmt wurde hauptsächlich in den Keys von Florida, doch die tropisch-paradiesische Kulisse allein macht diese Militärklamotte, eine vage Mischung aus „Immer Ärger mit Sgt. Bilko“ und „Mission: Rohr frei“, noch lange nicht sehenswert. ara.

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