Maximum Risk

  1. Ø 0
   1996
Maximum Risk Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Maximum Risk: Rasanter Action-Verfolgungsjagd mit Karateas Jean-Claude van Damme in einer spektakulären Doppelrolle.

Inspektor Moreau von der Mordkommission in Nizza stellt eines Tages zu seiner nicht geringen Überraschung fest, daß er einen unlängst verstorbenen Zwillingsbruder in der russischen Mafia hatte. Ohne zu Zögern schlüpft Moreau in die Identität des Toten und begibt sich unverzüglich an dessen letzte Wirkungsstätte, das Russenghetto in New York.

Inspektor Alain Moreau macht eine grausige Entdeckung. Sein Zwilllingsbruder Mikhail Suverov, von dessen Existenz er bisher nichts wußte, liegt erschossen auf der Straße. Um den Mord an ihm zu sühnen, verfolgt er Mikhails Spur bis nach Little Odessa. Von der Bardame Alex erfährt er, daß Mikhail ein ausstiegswilliger Mafiosi war, der seine intimen Kenntnisse der Szene publik machen wollte und deshalb sterben mußte. Indem er sich die Ähnlichkeit mit seinem Bruder zunutze macht, will Alain die Ganoven gegeneinander auszuspielen…

Inspektor Moreau stellt mit Verwunderung fest, daß er einen Zwillingsbruder hatte. Vor seinem Tod war der Bruder in Geschäfte mit der russischen Mafia verwickelt. Morea nutzt die Ähnlichkeit zu seinem Bruder aus und schlüpft in dessen Rolle. Hongkongs Actionspezialist Ringo Lam inszenierte mit Jean-Claude van Damme in der Hauptrolle sein Hollywooddebüt.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Entwickelt sich Van Damme zur Hollywood-Feuerprobe für aufstrebende Hongkong-Veteranen? Nach seiner Zusammenarbeit mit John Woo bei „Harte Ziele“ 1993 kickt und ballert der belgische Actionexport Jean-Claude Van Damme („Timecop“) nun erneut unter der Anleitung eines Hongkong-Regisseurs. Ringo Lam, dessen „City on Fire“ als Quentin Tarantinos Inspiration für „Reservoir Dogs“ gilt, kann zwar nicht mit der ausgefeilten Actionästhetik Woos konkurrieren, doch Lam hat das Macho-Metier ausreichend im Griff, um in seinem US-Debüt Genrefans auf ihre Kosten kommen zu lassen.

    Die geradlinig-konventionelle Action – Kampf mit Fäusten, Fußkanten, Feuerwaffen und rasante Fahrzeugjagden – wird in atemberaubenden Tempo, ansprechend gefilmt und hackmesserschnell geschnitten, dargeboten. Präsize Plotentwicklung und ausgewogene Charakterzeichnung bleiben dabei als unbedeutende Nebensächlichkeiten auf der Strecke. Schon die Eröffnungsszene zeigt, wo es bei „Maximum Risk“ langgeht: Eine gnadenlose, gediegen choreographierte Verfolgungsszene durch die engen Gassen Nizzas endet mit dem Tod des Gehetzten. In vertrauter Minimalmanier mimt Van Damme nun den französischen Flic Alain Moreau, der sich mit einem mausetoten und ihm bis dato unbekannten Zwillingsbruder (bei „Geballte Ladung – Double Impact“ hatte er bereits das Vergnügen, sich in zweifacher Ausführung zu spielen) konfrontiert sieht. Sein Bruder trug den Namen Mikhail und lebte im New Yorker Russenviertel Little Odessa. Dorthin begibt sich Alain, um das Mordrätsel aufzuklären und Rache zu nehmen. Prompt wird er für seinen verstorbenen Bruder gehalten, der eine große Nummer in der russischen Mafia war. Zudem kann er sich der zärtlichen Zuneigungsbeweise von Mikhails rank-schlanker Freundin Alex (die „Species“-Schöne Natasha Henstridge bietet erneut die wohlgeformten Äußerlichkeiten zur Schau) erfreuen. Gemeinsam werden sie nun von den Mafiosi und korrupten FBI-Agenten gejagt und landen schließlich wieder in Nizza, wo es zur finalen furiosen Auseinandersetzung kommt. Für die verschiedenen Akte des brachialen Blutballetts wurden unter anderem ein Dampfbad, eine in Flammen stehende Anwaltskanzlei und die Staatsbank in Nizza ausgewählt. Die Lokalität des Paarungstangos von Van Damme und Henstridge ist ein Badezimmer, was die unfreiwillige Situationskomik der Sexszene noch zusätzlich anzuheizen weiß. In Nebenrollen treten namhafte Mimen wie Jean-Hugues Anglade als Alains Sidekick, Stephane Audran als Mutter Moreau, David Hemblen als russischer Don und Zach Grenier als aufstrebender Mobster auf. In den USA landete der adrenalinankurbelnde Actionknaller mit relativ unspektakulären 5,6 Mio. Dollar immerhin auf Platz eins der Charts. ara.

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