Filmhandlung und Hintergrund

Künstlerisch gelungene Godard-Adaption der Überlieferung von der christlichen Jungfrauengeburt.

Marie, Schweizer Tankwartstochter und Hobby-Sportlerin, ist zwar mit Taxifahrer Joseph verlobt, entzieht sich aber konsequent dem Sex mit ihm. Dennoch vernachlässigt Joseph zu Maries Gunsten Juliette, mit der er noch ein zweites Eisen im Feuer hat. Dann teilt Gabriel, ein Marie Unbekannter, ihr mit, dass sie bald ein Kind zur Welt bringen wird. Tatsächlich stellt sich die Schwangerschaft ein - unerklärlich, da Marie nach wie vor Jungfrau ist. Joseph aber ist überzeugt, betrogen worden zu sein.

Godard transponiert die biblische Geschichte von Maria und Josef in die moderne Zeit: Marie, Tochter eines Tankwarts, und der Taxifahrer Josef bekommen ein Kind.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Maria und Joseph: Künstlerisch gelungene Godard-Adaption der Überlieferung von der christlichen Jungfrauengeburt.

    Meisterregisseur Jean-Luc Godard („Außer Atem“) lässt hier die Bibelgeschichte der Eltern Jesu in der heutigen Zeit spielen. Das von ihm selbst verfasste Skript thematisiert noch eine Parallelhandlung um einen an eine bewusste Schöpfermacht glaubenden Wissenschaftler. Protagonisten des symbolhaft-kunstvollen Films von 1984 sind Myriem Roussel und Thierry Rode. In einer Nebenrolle agiert Juliette Binoche. Kirchliche Kritik zog das Werk unter anderem auf sich, weil die Mariendarstellerin nackt gezeigt wird.

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