Mann des Jahres

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   2006
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Filmhandlung und Hintergrund

Mann des Jahres: Mischung aus Politsatire, Thriller und Liebesgeschichte um einen TV-Show-Moderator, der als US-Präsident kandidiert.

Tom Dobbs moderiert eine TV-Show, in der er allabendlich die miserable Situation des Landes und die Inkompetenz der Politiker sarkastisch ins Visier nimmt. Ein Fan schlägt vor, Dobbs solle als US-Präsident kandidieren. Prompt geht Dobbs auf Wahlkampftour quer durch Amerika – und gewinnt wegen eines Computerfehlers.

In Amerika laufen die Präsidentschaftswahlen an, doch wesentlich populärer als Amtsinhaber Kellogg oder Herausforderer Mills ist Tom Dobbs, der scharfzüngige Moderator einer beliebten Politcomedy-Show. Als Fans sich fragen, warum Dobbs denn nicht einfach selbst kandidiert, lösen sie eine wachsende Bewegung aus, der auch Dobbs sich schließlich nicht zu entziehen vermag. Schon bald eilt der Außenseiter von Umfragesieg zu Unfragesieg, doch dann wirft eine Affäre ihre Schatten über die Kampagne.

Auf Anraten von Fans und Beratern wirft Showmoderator Dobbs (Robin Williams) den Hut in den Ring des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs. Hochkarätig besetzte Politsatire von Barry Levinson.

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Kritikerrezensionen

  • Regisseur Barry Levinson und Komiker Robin Williams bilden nach „Good Morning, Vietnam“ (1987) erstmals wieder ein Team für diese Mischung aus Politsatire, Thriller und Liebesgeschichte.

    Levinson, der zuletzt mit der schwarzen Komödie „Neid“ daneben gegriffen hatte, besinnt sich auf seinen letzten Erfolg mit der Politsatire „Wag The Dog“. Auch diesmal spielt der Einfluss der Medien auf die Politik eine entscheidende Rolle. Als zeitgemäßes Sprungbrett der Story dient der Umstand, dass eine wachsende Anzahl von Amerikanern für ihre Nachrichteninformationen, statt traditioneller Sendungen, Comedyshows wie „The Daily Show“ mit Jon Stewart bevorzugen. Vorrangig nach Stewarts Vorbild ist Williams Figur Tom Dobbs angelegt, der allabendlich die miserable Situation des Landes und die Inkompetenz und Gleichgültigkeit der Politiker sarkastisch ins Visier nimmt. Die Spontanidee eines Fans der TV-Star solle für die US-Präsidentschaft kandidieren wird schnell zur Tat umgesetzt, und unterstützt von seinem kettenrauchenden Manager (Christopher Walken) und skeptischen Showautoren (Lewis Black) befindet sich Dobbs ruckzuck auf Wahlkampftour quer durch Amerika. Bei der Debatte mit seinen beiden Rivalen läuft er zu Höchstform auf und prangert alles an, was es am aktuellen System zu bemängeln gibt, seien dies Bildung, Renten- und Krankenversicherung, Umweltverschmutzung, korrupte Politiker, die von den Lobbyisten der Großkonzerne gelenkt werden, etc.

    A la „Bulworth“ trifft der Underdog mit seiner ungeschminkten Kritik beim Volk einen Nerv und am Wahltag geht er als Sieger hervor. Daraufhin schaltet Levinson, der zudem das Drehbuch verfasste, auf lauwarmen Politthriller um. Der Sand ins Getriebe bringende Subplot handelt von Softwarespezialistin Eleanor Green (Laura Linney in einer ungewollt unsympathischen Rolle), die einem Fehler im Wahlcomputersystem auf die Spur kommt, der Dobbs zu Unrecht den Vorteil gegeben hat. Bevor sie dies jedoch publik machen kann, wird sie von ihrer Firma gefeuert (Jeff Goldblum in einem Auftritt als skrupelloser Anwalt) und als drogensüchtig angeschwärzt. Sie wendet sich direkt an Dobbs und eine fade Romanze blüht eher fruchtlos auf, kompliziert von ihren Gewissenskonflikten, ob sie ihm seine Präsidentschaft vermiesen soll, obwohl er der beste Mann für den Job zu sein scheint.

    Das Fazit ist eine Dramedy, die weder sonderlich witzig, noch ausreichend dramatisch ist. Robins schwankt zwischen aufgedreht-lebhaften und sedierten Momenten und wird daher kaum eine Nominierung zum Schauspieler des Jahres erhalten. ara.

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