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Lockout

   Kinostart: 10.05.2012
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Filmhandlung und Hintergrund

Actionthriller über einen CIA-Agenten, der auf einem um die Erde kreisenden Hightech-Gefängnis die in eine Revolte geratene Tochter des US-Präsidenten retten soll.

CIA-Agent Snow hat keine andere Wahl: Will er nicht für einen Mord, den er nicht begangen hat, einsitzen, muss er ein Himmelfahrtskommando annehmen. Nach blutiger Revolte ist ein um die Erde kreisendes Hightech-Gefängnis in der Gewalt von 500 Schwerstverbrechern und damit die Tochter des US-Präsidenten, die dort menschenverachtende Experimente untersucht, in Lebensgefahr. Im Alleingang soll Snow die selbstbewusste Politikertochter in Sicherheit bringen - nicht nur der Bedrohung wegen eine echte Herausforderung.

Der in Ungnade gefallene CIA-Agent Snow hat keine andere Wahl: Wenn er nicht für einen Mord, den er nicht begangen hat, eingeschläfert werden will, muss er ein wahres Himmelfahrtskommando übernehmen. Nach einer blutigen Revolte befinden sich ein um die Erde kreisendes Hightech-Gefängnis sowie die zufällig an Bord weilende Tochter des US-Präsidenten in der Gewalt von 500 Schwerstverbrechern. Im Alleingang soll Snow die Anlage infiltrieren, die Knackis unterwandern und den Backfisch vor allem anderen in Sicherheit bringen.

Rebellierende Weltraumknackies bringen die Tochter des Präsidenten in ihre Gewalt. Agent Snow soll sie raushauen. Actiongeladenes Science-Fiction-Abenteuer aus der Produktionswerkstatt von Luc Besson mit Guy Pearce in Hochform.

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Kritiken und Bewertungen

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6 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

    1. Guy Pearce tritt als Superkämpfer Snow in die Fußstapfen von Kurt Russells Snake Plissken. Derivativer, aber unterhaltsamer Actionfilm aus der Luc-Besson-Schmiede.
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    2. Lockout: Actionthriller über einen CIA-Agenten, der auf einem um die Erde kreisenden Hightech-Gefängnis die in eine Revolte geratene Tochter des US-Präsidenten retten soll.

      Die neueste Actionofferte von Erfolgsproduzent Luc Besson spielt im All und ist nicht nur deshalb ein echtes Himmelfahrtskommando.

      Hoch hinaus wollen die Clipspezialisten Stephen St. Leger und James Mather (Saint & Mather) in ihrem Spielfilmregiedebüt - kleinere Zielabweichungen sind dabei nicht ausgeschlossen. Ihr von Luc Besson mitverfasstes Drehbuch platziert seinen Hauptschauplatz 80 Kilometer über der Erde, bedient sich in Plot, Erzählton und Hauptfigur bei John Carpenters „Die Klapperschlange“. Im chronisch coolen Snake-Plissken-Modus, bewaffnet mit einem vollen Magazin von Onelinern wechselnder Durchschlagskraft, dominiert Guy Pearce den Film, gibt den unerschütterlich abgebrühten Actionhelden, den am Ende nicht einmal der Sturz auf die Erde und die Reibungshitze in der Erdatmosphäre aus der Bahn werfen können.

      Sein kantiger Agent Snow ist bei der CIA zur persona non grata geworden, soll Informationen gestohlen, Agenten getötet haben und deshalb auf der MS: One für mindestens 30 Jahre entsorgt werden. In dieser um die Erde kreisenden Raumstation befindet sich ein Hightech-Gefängnis für die 500 gefährlichsten Verbrecher der Welt, die, in Tiefschlaf versetzt, das Ende ihrer Strafe und oft auch ihres Lebens erwarten. Als sich die behauptete Ausbruchssicherheit als Illusion entpuppt, sich Häftlinge befreien und das fliegende Gefängnis unter ihre Kontrolle bekommen können, ist ausgerechnet Emilie (Maggie Grace), die Tochter des US-Präsidenten, in humanitärer Mission vor Ort und damit in Lebensgefahr. Um sich 30 Jahre Tiefschlaf zu ersparen, lässt sich Snow auf eine Mission: Impossible ein, soll Emilie im Alleingang auf der MS: One aufspüren und in Sicherheit bringen.

      Das Drehbuch führt die beiden, den Egoisten und die Weltverbesserin, schnell zum kontinuierlichen verbalen Schlagabtausch zusammen, löst schließlich auch Snows Mordanklage auf. Auch wenn der Zeitdruck und der Bodycount dank zweier psychopathischer Gangsterbrüder hoch ist, entwickelt „Lockout“, der wie fast alle Produktionen aus Bessons Actionfabrik gute Stunts und Kameraarbeit bietet, nicht die Intensität etwa von „96 Hours“, ist sichtbar relaxter und humorvoller angelegt als Liam Neesons rücksichtslos entschlossenes Räumkommando, in dem Maggie Grace sich noch mit einer passiven Opferrolle begnügen musste. kob.
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      1. Von der ersten Einstellung an geht der von Luc Besson produzierte Science-Fiction-Actioner gleich in die Vollen: Zack, ein Faustschlag trifft Snow. Ein aufmüpfiger Spruch des Verdächtigen – zack, der nächste. Dazwischen kurze Flashbacks, die an die gescheiterte Übergabe brisanter Informationen in einem Hotelzimmer erinnern, diese Mission führte Snow in den Verhörraum und seinen Kollegen Frank in den Sarg.

        Die Handlungsorte und die genaue Uhrzeit werden zwar pflichtbewusst über Einblendungen bestimmt, was wohl irgendwie das System technischer Kontrolle spiegeln soll, dem auch die Gefangenen in MS One unterliegen. Aber eigentlich ist dieser sehr direkte Einstieg in den Plot, über Gewalt, Bewegung, nahe und nicht allzu lange Einstellungen eine sehr gekonnte Referenz an die B-Movies, deren unterstellten Charme der Film von Stephen St. Leger und James Mather auch an anderer Stelle herbeizuzwingen versucht.

        Das offensichtliche Vorbild war dabei John Carpenters „Die Klapperschlange“ aus dem Jahre 1981, in dem Kurt Russell sich in dem mörderischen Freiluftgefängnis, zu dem Manhattan geworden war, auf die Suche nach dem Präsidenten machen musste. Die trockene, harte, lustlos-desinteressierte Art von Russell liegt auch Pearce nicht schlecht, seine Wortgefechte mit der idealistischen Emilie schlagen immer wieder humoristische Funken. Und auch die düstere, von kaltem Metall bestimmte Atmosphäre des Gefängnisschiffes und dessen Insassen, von denen manche wie das psychopathische Kindmonster Hydell (Joseph Gilgun) reine Karikaturen des Bösen sind, zeugen von der Weigerung, sich die ästhetischen und erzählerischen Kanten allzu sehr abzuschleifen zu lassen und an den Mainstream-Geschmack anzupassen.

        Doch letztlich leidet die Arbeit auch unter einer gewissen Unentschlossenheit: Die Bahnen, in denen sich die Handlung bewegt, sind dann doch zu sehr an einer klassischen Auflösung interessiert, als dass „Lockout“ wirklich rotzig, verstörend oder deprimierend wirken könnte. Zu einer moralischen Haltung, zu einer eindeutigen Ablehnung der dargestellten Institutionen kann sich der Film, anders als etwa Carpenters Klassiker, nicht durchringen, obwohl er eine solche vortäuscht. Und die Geschichte um den McGuffin, einen geheimen Aktenkoffer, den Snow vor seiner Verhaftung seinem Partner Mace (Tim Plester) zuspielen konnte, ist schlicht läppisch.

        Wegen Mace, der sich auch auf der MS One befindet, ließ Snow sich überhaupt erst auf die waghalsige Mission ein – doch der Film opfert Mace mittendrin geradezu beiläufig und mitleidlos. Die emotionale Bindung an die Figuren funktioniert genauso wenig wie die Rauminszenierung des Films, aus den vielen klaustrophobisch-technokratischen Gängen, Kammern, Schleusern entsteht nie der Eindruck eines Ganzen. Das könnte als hinterhältige Desorientierung des Zuschauers wie der Protagonisten in einem mörderischen Kosmos gemeint gewesen sein, in dem sich sozusagen zusätzlich zu den Koordinaten der Macht, der Gewalt und der Moral auch noch allegorisch die Wände verschoben haben. Dass Snow und Emilie immer wieder plötzlich und anscheinend eher zufällig vor den unterschiedlichen Zielen ihrer Suche stehen, lässt sich damit freilich nicht erklären.

        Fazit: Stephen St. Leger und James Mather liefern mit ihrem Langfilmdebüt „Lockout“ eine atmosphärisch starke, aber erzählerisch und subtextuell eher unausgegorene Actionphantasie ab.
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      • Fakten und Hintergründe zum Film "Lockout"

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        Kino.de Redaktion  
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