Liebling, wir haben geerbt!

  1. Ø 0
   2007
Liebling, wir haben geerbt! Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Liebling, wir haben geerbt!: TV-Komödie: Wegen eines Millionenerbes in Aussicht gibt eine scheidungswillige Ehefrau zusammen mit ihrem untreuen Gatten weiterhin das glückliche Paar...

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • „Tatort“-Kommissarin Sabine Postel und ihr Film-Göttergatte Florian Martens werden in dieser norddeutschen „Rosenkrieg“-Variante von den spielfreudigen Nebendarstellern sogar noch übertroffen.

    Als die Bremer Zahnarztgattin und zweifache Mutter Hannah Held, geborene Liebetanz (Sabine Postel), bemerkt, dass ihr glatzköpfiger Gatte Martin (Florian Martens) eine Affäre mit der jüngeren Arzthelferin Annika (Stefanie Stappenbeck) hat, will sie sich auf der Stelle scheiden lassen. Dumm ist nur, dass sie die Familienvilla von ihrer Tante Käthe (Nadja Tiller) nur dann erbt und damit die Leitung der traditionsreichen Liebetanz-Stiftung, wenn der Familienschein aufrechterhalten bleibt. Also wird zusammen mit der Jura studierenden Tochter (Nora Binder) ein „Ehevertrag“ aufgesetzt, der die Trennung von Tisch und Bett im gemeinsamen neuen Haus festschreibt. Aber während die Endvierzigerin plötzlich die neu gewonnene Freiheit lieben lernt, entdeckt ihr zerknirschter Mann, dass alte Liebe vielleicht doch nicht so rostig ist.

    Auch wenn es ein wenig respektlos klingen mag, angesichts der Tatsache, dass in dieser von Bremedia für die Degeto produzierten TV-Komödie die Bremer „Tatort“-Kommissarin Sabine Postel ihr komisches Talent unter Beweis stellen darf – aber eigentlich sind es die tollen Nebendarsteller, die diesem leicht zähflüssigen Script erst Drive geben. Neben den routinierten Alt-Stars Walter Giller und Nadja Tiller sorgen vor allem die „Kinder“ Nora Binder („Mein Leben & Ich“) und Frederick Lau sowie „Konkurrentin“ Stefanie Stappenbeck für die rechte Seele in diesem hanseatischen Movie. Angesiedelt in der Nomenklatura der Besserverdienenden, erzählen Regisseur Matthias Tiefenbacher und Autorin Gabriele Kob – ohne zu verschrecken – von den gesellschaftlichen und emotionalen Befreiungsversuchen einer langjährigen Hausfrau mit Universitätsabschluss. Leider wirken Krabbenpulen, Fischkutter und der Besuch eines Werder Bremen-Spiels dann doch zu aufgesetzt, um dem Lokalkolorit wirklich Tiefe zu geben. Bremen und das Umland haben an Locations sowie an „Heimat“-Geschichten eigentlich mehr zu bieten. aw.

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