Filmhandlung und Hintergrund

Der Brite Mike Figgis („Stormy Monday“, „Internal Affairs“) greift in seinem kriminalistischen Schattenspiel tief in die Stil-Kiste des Film noir. Mit düsteren, bedeutungsschwangeren Bildern und beängstigenden Kamerafahrten durch enge, dunkle Räume schafft er eine Atmosphäre der Verunsicherung, die der undurchsichtigen, beinahe surrealistischen Handlung entspricht. Ganz langsam fügen sich die Steine wie bei einem...

Vier Menschen werden in den Bann eines Mordes geschlagen, der dreißig Jahre zuvor in einem Kaufhaus geschah. Der Journalist Nick, der gerade seine ihm unbekannte Mutter zum ersten Mal am Sterbebett gesehen hat, trifft seinen alten Freund Paul wieder, der am Abriß des Kaufhauses beteiligt ist. Nick lernt dessen Frau Jane kennen, die unter der Untreue ihres Mannes leidet. Sie beginnen eine leidenschaftliche Affäre, obwohl sie sich der Eifersucht Pauls bewußt sind. Panische Alpträume erinnern Nick immer wieder an den Mord: Ihm wird klar, wer damals das Liebespaar tötete - seine Mutter, die die Seitensprünge ihres Mannes nicht mehr ertrug. Als sich Nick und Jane im Kaufhaus lieben, schließt sich der Kreis.

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Kritikerrezensionen

  • Der Brite Mike Figgis („Stormy Monday“, „Internal Affairs“) greift in seinem kriminalistischen Schattenspiel tief in die Stil-Kiste des Film noir. Mit düsteren, bedeutungsschwangeren Bildern und beängstigenden Kamerafahrten durch enge, dunkle Räume schafft er eine Atmosphäre der Verunsicherung, die der undurchsichtigen, beinahe surrealistischen Handlung entspricht. Ganz langsam fügen sich die Steine wie bei einem Mosaik zusammen. Kevin Anderson („Der Feind in meinem Bett“), Bill Pullman („Sommersby“), Filmikone Kim Novak („Vertigo“) und die bezaubernde Pamela Gidley („Twin Peaks - Der Film“) sorgen in diesem tempolosen Krimi-Vexierspiel dafür, daß die Spannung erhalten bleibt. Eine gekonnte Fingerübung.

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