Lieber leben

  1. Ø 3.8
   Kinostart: 14.12.2017

Lieber leben: Autobiografische, schwarzhumorige Komödie des Poetry-Slam-Künstler Fabien Marsaud, der seit einem Unfall vom Hals abwärts gelähmt ist.

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Filmhandlung und Hintergrund

Lieber leben: Autobiografische, schwarzhumorige Komödie des Poetry-Slam-Künstler Fabien Marsaud, der seit einem Unfall vom Hals abwärts gelähmt ist.

Ben (Pablo Pauly) ist jung, schlagfertig, sportlich und voller Humor. Doch als bei einem Unfall ein Halswirbel bricht, steht seine Welt schlagartig Kopf. Ben wird in ein Reha-Zentrum eingeliefert, wo die Ärzte ihn darauf vorbereiten, dass er für den Rest seines Lebens im Rollstuhl sitzen wird. Der Schock sitzt tief. Im Reha-Zentrum trifft Ben auch auf Farid (Soufiane Guerrab) der sich mit der Behinderung bereits abgefunden hat. Er und die Patienten Toussaint (Moussa Mansaly) und Steve (Franck Falise) lachen das Unglück einfach aus.

Trotzdem findet Ben nur langsam in sein neues Leben. Leichter wird das nicht gerade dadurch, dass er nun für die kleinste Aufgabe Hilfe von dem schrecklich gut gelaunten Pfleger Jean-Marie (Alban Ivanov) oder der ungeschickten Christiane (Anne Benoit) benötigt. Da trifft Ben die schöne Samir (Nailia Harzoune), die seit ihrem Unfall an Gedächtnisschwund leidet, und verliebt sich sofort. Und vielleicht stimmt es ja, dass geteiltes Leid wirklich nur halbes Leid ist.

“Lieber leben” – Hintergründe

Aufgeben oder lieber leben? Vor dieser Frage steht die Hauptfigur Ben im Angesicht ihrer schweren Behinderung. Vielleicht musste sich auch der französische Poetry-Slammer Fabien Marsaud mit dieser Frage befassen, nachdem sein Unterleib durch einen Unfall im Jahr 1997 teilweise gelähmt wurde. Seitdem tritt Marsaud unter dem Künstlernamen “Grand Corps Malade” (dt.: “Großer kranker Körper”) auf und ist vor allem als Hip-Hop-Künstler erfolgreich. Der Film “Lieber leben” (Originaltitel: “Patients”) basiert auf einem autobigrafischen Drehbuch von Marsaud, der gemeinsam mit Mehdi Idir außerdem Regie geführt hat.

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