Lieber gestern als nie

Kinostart: 23.09.1999

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Filmhandlung und Hintergrund

Romantische Komödie über eine Liebe, die durch Manipulation der Zeit eine zweite Chance erhält.

Erst als sein Seitensprung seine langjährige Beziehung zur Psychologin Sylvia terminiert, wird sich Schauspieler Victor der Tiefe seiner Liebe bewußt. Nachdem sämtliche Reuebezeugungen nicht fruchten, erlaubt ihm eine magische Gunst, in der Zeit zurückzugehen und alles besser zu machen. Doch so leicht läßt sich das Schicksal nicht überlisten.

Nachdem er sie betrogen hat, schickt die Psychologin Sylvia den untreuen, arbeitslosen Schauspieler Victor in die Wüste. Groß ist die Trauer, noch größer der Durst, bis Victor eines Tages im Abfallcontainer landet und eine zweite Chance bekommt. Eine Zeitreise soll seine Fehler ungeschehen machen. Doch erneut funkt das Schicksal dazwischen und einmal mehr gleitet Victor seine große Liebe aus den Händen. Doch das Leben hält eine Überraschung in Gestalt der bezaubernden Louise bereit.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Lieber gestern als nie: Romantische Komödie über eine Liebe, die durch Manipulation der Zeit eine zweite Chance erhält.

    „Sie liebt ihn, sie liebt ihn nicht“, Gwyneth Paltrows romantische Komödie über zweite Chancen in der Liebe, ist struktureller Verwandter und inhaltlicher Kurzüberblick von „Lieber gestern als nie“. Einer britisch-spanisch-französischen-luxemburgischen Koproduktion, die ihre kleine Geschichte vom Mann, der nach seinem Seitensprung den Verlust seiner langjährigen Freundin nicht überwinden kann, zwar charmant, aber für ein größeres Publikum wohl zu leise und ereignisarm erzählt.

    Wie schon „Heart“ versucht auch diese Entdeckung aus dem Programm des AFM-Verleihs, sich ohne Stars, aber mit einer guten Vorlage kommerziell zu behaupten. Das auf dem Filmfestival von Montreal 1998 preisgekrönte Drehbuch des Spaniers Rafa Russo verknüpft britische Schrulligkeiten und spanisch-lateinamerikanische Literaturtraditionen zu einer in London gedrehten Lovestory, die vor allem in der zweiten Hälfte Format gewinnt. Zu diesem Zeitpunkt hat der erfolglose, chaotische Schauspieler Victor (zu anstrengend und unauffällig, um als Sympathieträger für uns und Herzensbrecher zweier Schönheiten glaubhaft zu wirken: Douglas Henshall) seine große Liebe Sylvia (Lena Headey, seit ihrem Debüt „Waterland“ ein mimisches, charmantes, aber international noch nicht eingelöstes Versprechen) bereits an einen anderen Mann verloren. Deprimiert und betrunken landet er in einem Abfallcontainer, aus dem heraus ihm Müllmann Don Miguel (eine Verbeugung vor Miguel de Cervantes) in der Tradition des magischen Realismus eine zweite Chance für die Liebe offeriert und Victor in seine jüngere Vergangenheit zurückkatapultiert. Eine Wende, an der der Film der Spanierin Maria Ripoll wie Victor erwachsener und reifer wird, die Absurditäten des Lebens und die Launen des Glücks für emotionale Konfusion sorgen. Wenn schließlich Victor trotz Verhaltenskorrektur Sylvia erneut verliert, aber mit einer neuen, menschlich ebenso wertvollen romantischen Alternative (Penélope Cruz, nach „Hi-Lo Country“ demnächst auch in Billy Bob Thorntons Neo-Western „All The Pretty Horses“) glücklich wird, erreicht Ripolls Film einen Punkt unerwarteter Melancholie - und in seinem Schlußbild, mit einem Blick auf Headeys Gesicht, ein bezauberndes Versprechen auf neue Hoffnung. kob.

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