Liebe und andere Gefahren

  1. Ø 0
   2008
Liebe und andere Gefahren Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Liebe und andere Gefahren: Vierter Teil der TV-Reihe mit Katja Flint als eher unfreiwillig ermittelnde Detektivin.

Beim Klassentreffen begegnete Franziska Luginsland ihrer Jugendliebe Tom wieder. Nach einer Liebesnacht beschließen sie, es noch einmal miteinander zu versuchen. Doch plötzlich verschwindet Tom spurlos. Als eine Lösegeldforderung von Entführern eintrifft und diese verlangen, dass Franziska das Geld überbringen soll, gerät sie selbst in Gefahr.

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Kritikerrezensionen

  • „Feengleich“ und „märchenhaft“ nennen Kritiker die Figur der Franziska Luginsland. Jetzt darf Katja Flint zum vierten Mal als Detektivin wider Willen ermitteln.

    Am Anfang des Filmes liegt sie in einem Kofferraum, schwer atmend, mit Panik kämpfend und doch über die Liebe sinnierend. Sie fragt sich, ob er anrufen oder ob er sie, wie schon einmal vor zwanzig Jahren, vergessen wird. Beim Klassentreffen hatte sie ihre Jugendliebe Tom (Herbert Knaup) wieder gesehen. Nach einer Liebesnacht beschließen sie, es noch einmal miteinander zu versuchen. Franziska kann ihr Glück kaum fassen. Doch plötzlich verschwindet Tom spurlos. Sie macht sich auf die Suche nach ihm und wendet sich dabei auch an den früheren gemeinsamen Freund Andi (Martin Feifel). Er lässt sie jedoch schnell spüren, dass er ihr nie verziehen hat, dass sie Tom mehr liebte als ihn. Hat er etwas mit dem Verschwinden des früheren Nebenbuhlers zu tun? Als eine Lösegeldforderung von Entführern eintrifft und diese verlangen, dass ausgerechtet Franziska das Geld überbringen soll, gerät sie selbst in Gefahr.

    Von Anfang an setzt Nina Grosse (Buch und Regie), die mit Katja Flint dem Krimiautor Friedrich Ani die Figur der Franziska Luginsland ins Leben rief, auf die Elemente, die diese lose Reihe auszeichnen: eine sympathische, unbefangene Frau ist auf der Suche nach Liebe und gerät in Bedrängnis, dazu der lakonische Off-Text. Surreale Momente verstärken später die märchenhaften Züge der Welt, in der sich die Hobbydetektivin bewegt. Die Schauspieler sind gut geführt. Katja Flint besticht in Szenen wie die des ersten Wiedersehens des Paares durch zartes, differenziertes Spiel. Dabei kommt zum Tragen, dass Katja Flint und Herbert Knaup seit „Die Sieger“ (1994) von Dominik Graf eine besonderes Vertrauensverhältnis verbindet; Martin Feifel profitiert als verbitterter Andi sicher von der intensiven Arbeit, die er bei dem Hölderlin-Kinofilm „Feuerreiter“ mit Nina Grosse erlebte. Die Story ist für den aufmerksamen Zuschauer allerdings schnell durchschaubar. Franziska Luginsland braucht hingegen wesentlich länger, um das rätselhafte Verschwinden zu deuten – aber auch das ist wohl Teil der feenhaften Naivität, die diese Figur so besonders macht. sw.

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