Filmhandlung und Hintergrund

Die hinterbliebenen Ehepartner eines tödlich verunglückten Liebespaares kommen sich trotz ihrer schwierigen Situation allmählich näher...

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Kritikerrezensionen

  • Liebe nach dem Tod: Die hinterbliebenen Ehepartner eines tödlich verunglückten Liebespaares kommen sich trotz ihrer schwierigen Situation allmählich näher...

    Es ist, als ob Matti Geschonneck im Moment immer das richtige Händchen hat. Auch bei diesem Drama trifft er den passenden Ton und bringt die Hauptdarsteller Maja Maranow und August Zirner zu eindrucksvollen Leistungen.

    Menschen stehen am Strand, starren aufs Meer, fassungslos. Ein Flugzeug ist abgestürzt. Viele Leichen konnten nicht gefunden werden. Für die Hinterbliebenden ist der Tod jedoch Gewissheit. Zwei von ihnen müssen sogar ihr früheres Glück in Frage stellen. Denn Greta (Maja Maranow) und Paul (August Zirner) erfahren, dass ihre Ehepartner auf dem Weg zu einem gemeinsamen Liebesurlaub waren. Während Greta die Affäre am liebsten verleugnen möchte, macht sich Paul auf, mehr herauszufinden. Erst die Sorge um Gretas Tochter (Laura-Charlotte Syniawa), einer Ausreißerin, bringt die beiden zusammen. In ihrer Trauer kommen sie sich näher und stellen schließlich fest, dass es auch nach dem Tod noch Liebe geben kann.

    Wie so oft baut Matti Geschonneck bei „Liebe nach dem Tod“ auf ein bewährtes Team: mit der Autorin Hannah Hollinger und Network Movie-Produzent Reinhold Elschot hat er bereits mehrfach gearbeitet, gleiches gilt für Kameramann Wedigo von Schultzendorff und Maja Maranow. Wie zuletzt in „Liebe Schwester“ darf sie auch diesmal für Matti Geschonneck seelische Untiefen ausloten. Ihr Spiel ist leise und emotional, während Partner August Zirner passenderweise für die rational-psychologische Herangehensweise zuständig scheint. Flankiert werden sie durch die ausgezeichneten Nebendarsteller Laura-Charlotte Syniawa, Jan Gregor Kremp und Bernhard Schütz.

    Matti Geschonnecks Inszenierung ist stimmungsvoll und setzt, wie gewohnt, auf leise Töne. Die weiten Bilder von Wedigo von Schultzendorff passen fabelhaft zu dem ruhigen Erzähl-Rhythmus des Films. Eine spekulativere Inszenierung hätte dieses Stück gefährlich in Kitschnähe gebracht, denn die Story bietet einige Fallstricke. So aber kann sich der 2004 entstandene Film „Die Liebe nach dem Tod“ neben den später gedrehten Geschonneck-Erfolgen „Mord am Meer“, „Die Nachrichten“ und „Silberhochzeit“ durchaus sehen lassen. sw.

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