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Liebe mich!

  
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Filmhandlung und Hintergrund

Früher war man verliebt und träumte von Sex, heute hat man Sex und träumt von der Liebe. Auf diese schlichte und doch wohl partiell wahre Erkenntnis ließe sich diese moderne, um unglamouröse Realitätsnähe bemühte Romanze aus kanadischer Independetfactory wohl reduzieren, wenn, ja, wenn da nicht noch all jene Sexszenen, Masturbationen, Blow-Jobs und Penisse wären, mit denen der Film seine Zuschauer ganz unamerikanisch...

Leila und David beobachten sich gegenseitig beim schnellen Sex mit jeweils irgend jemand anderem draußen hinter der Disco, und für beide ist es so etwas ähnliches wie Liebe auf den ersten Blick. Jedenfalls überlegen beide, ob man sich nicht auch einmal wiedersehen möchte, nur so, weil man sich mag, obwohl doch zum Beispiel Superschlampe Leila noch nie in ihrem Leben eine Beziehung hatte, die länger ein paar Stunden dauerte. David aber wird ihr die Augen öffnen für die Wonnen der Monogamie.

Leila und David haben guten Sex. Als sie auch noch Liebe wollen, tauchen Probleme auf. Um Realitätsnähe bemühte, romantische Tragikomödie mit Hardcore-Szenen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Gefickt hat sie schon häufig, aber geliebt hat sie noch nie. Als Leila David trifft, ist sie verwirrt, denn nun muss sie mit ihrer Verliebtheit zurechtkommen. Doch die Blockade in ihr, die ihr Innerstes verschließt – auch und vielleicht gerade beim Sex, wo es nur um Körperlichkeit geht – kann nicht einfach so verschwinden.

      Intimität beim Sex ist etwas anderes als Intimität in einer Beziehung, und David und Leila können nicht damit umgehen, dass sie nun, da sie immer aneinander denken müssen, sich dem anderen gegenüber ganz öffnen können müssen. Dann, als sie wieder getrennt sind, leiden sie an der Separation, sie müssen ihre innere Hemmung überwinden, um wieder zueinander zu finden, eine Hemmung im Seelischen bei Menschen, die nie körperliche Hemmungen gehabt haben.

      Beinahe pornographisch ist der Film, eine sexy Liebesgeschichte nennt sie der Regisseur – doch bis zum Äußersten geht er nicht, wirklich explizit wird der Film nie, anders als etwas Michael Winterbottoms „9 Songs“. Das schädigt den Film, der eine gewisse Zurückhaltung an der Tag legt, wo sie seinen Protagonisten doch ganz fehlt. Und weit bis zur wirklichen Pornografie – die ja auch ästhetisch sein kann und nicht immer mit Ausbeutung zu tun haben muss, siehe Winterbottom – ist es ja nicht: Manchmal hätte es genügt, die Kamera um drei Zentimeter zu verschieben…

      So hinterlässt „Lie with me“ einen zwiespältigen Eindruck, er läuft nicht die volle Bahn, und er gesteht seinen Figuren andererseits zwar psychologische Genauigkeit, nicht aber die dramaturgische und emotionale Tiefe zu, die eine rein romantische Liebesgeschichte gebraucht hätte.

      Fazit: Liebesgeschichte mit viel Sex, der immer nur fast explizit gezeigt wird – und das ist in diesem Fall zuwenig.
    2. Früher war man verliebt und träumte von Sex, heute hat man Sex und träumt von der Liebe. Auf diese schlichte und doch wohl partiell wahre Erkenntnis ließe sich diese moderne, um unglamouröse Realitätsnähe bemühte Romanze aus kanadischer Independetfactory wohl reduzieren, wenn, ja, wenn da nicht noch all jene Sexszenen, Masturbationen, Blow-Jobs und Penisse wären, mit denen der Film seine Zuschauer ganz unamerikanisch offen und oft konfrontiert. Interessante Abwechslung zu Hollywoods Sitcom-Romanzen.

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