Filmhandlung und Hintergrund

Fortsetzung der TV-Familienkomödie "Liebe ist die beste Medizin", diesmal mit Michael von Au in der Rolle des Arztes Peter.

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Kritikerrezensionen

  • Liebe ist das schönste Geschenk: Fortsetzung der TV-Familienkomödie "Liebe ist die beste Medizin", diesmal mit Michael von Au in der Rolle des Arztes Peter.

    Das Glück ist ein scheues Reh. Oft sind es Neider, die es einem vermiesen; und nicht selten Verwandte. Heinrich (Charles Brauer) zum Beispiel erfreut sich eines dritten Frühlings, doch ausgerechnet der eigene Sohn (Michael von Au) sabotiert die junge Liebe. Peter ist überzeugt, bei der Dame (Nicole Heesters), die der Vater auf einer Kreuzfahrt kennen gelernt und Hals über Kopf geheiratet hat, handele es sich um eine Gattenmörderin: Johanna hat bereits drei Ehemänner überlebt.

    Letztlich basiert Peters Missgunst auf einem ausgeprägten Minderwertigkeitskomplex. Gerade das ist allerdings eine deutliche Schwachstelle des Drehbuches (Mathias Klaschka), denn der junge Mann hat alles, was das Herz begehrt: Die rassige Italienerin Stella (fast zu sexy für den Sendeplatz: Sandra Speichert) erhört seinen Antrag und bringt auch gleich noch zwei patente Jungs mit in die Beziehung. Außerdem hat Peter Vaters Praxis und damit auch die Patienten übernommen. Ihn wurmt allerdings, dass er stets nur in die Fußstapfen seines Erzeugers treten kann. Als Heinrich ihm vorschlägt, eine kirchliche Doppelhochzeit zu feiern, platzt Peter endgültig der Kragen; aus lauter Trotz setzt er sogar seine Beziehung zu Stella aufs Spiel.

    Die Geschichte hält eine Vielzahl munterer Wendungen bereit, doch Regisseurin Gabi Kubach unterläuft auch ein kapitaler Fehler: Als Peter der Freundin des Vaters im Bad eine Rückenbürste reicht, lässt sie lässig ihre Lektüre in die Wanne gleiten. Später, als Peter auf der Suche nach Beweisen für ihr falsches Spiel in ihrem Zimmer herumschnüffelt, findet er just dieses Buch so gut wie neu. Für die Handlung ist das nicht unerheblich, denn die Tatsachenberichte („Wenn Frauen morden“) verstärken natürlich seinen Verdacht.

    Davon abgesehen aber ist der Film so reich an Nebenhandlungen, dass man auch über den satten Kitsch hinwegsehen kann. Charles Brauer hat spürbar Spaß an seiner Rolle als renitenter Rentner, der dem Sohn immer wieder ins ärztliche Handwerk pfuscht; und Sandra Speichert ist mit ihrem Dekolletee wie einst Sophia Loren ohnehin in jeder Hinsicht sehenswert. Michael von Au muss hingegen etwas zu dick auftragen, was auch für einige von Klaschkas Einfällen gilt. Selbstredend wendet sich aber schließlich alles zum Guten, und dank der stillen Zuneigung zwischen Heinrichs altem Freund (Rüdiger Vogler) und der Haushälterin des Arztes gibt es sogar ein dreifaches Happy End. tpg.

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