Liebe auf Kredit

  

Filmhandlung und Hintergrund

TV-Komödie: Eine alleinerziehende Mutter besorgt sich das Geld zur Existenzgründung zusammen mit ihren Freundinnen durch einen Raubüberfall.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Liebe auf Kredit: TV-Komödie: Eine alleinerziehende Mutter besorgt sich das Geld zur Existenzgründung zusammen mit ihren Freundinnen durch einen Raubüberfall.

    Fünf Euro in die Chauvi-Kasse, aber es bringt Frauen nun mal erst recht auf die Palme, wenn man ihnen während eines Wutausbruchs erzählt, wie entzückend sie gerade sind. Henriette Heinze muss damit allerdings leben, schließlich gehört es zu ihrem Job. Außerdem basiert die ganze Geschichte dieses Films darauf.

    Britta hat allen Grund, stinksauer auf den schnöseligen Alexander (Felix Eitner) zu sein. Der Unternehmer beliefert Berliner Betriebe mit Essen auf Rädern, ist aber bekannt für seine miesen Methoden. Zuletzt hat er sich die Konkurrenzfirma, für die Britta und ihre Freundinnen gearbeitet haben, unter den Nagel gerissen und prompt dicht gemacht; es kam ihm bloß auf die Kundendatei an. Keck mogelt sich Britta, als türkische Putzfrau verkleidet, in Alexanders Büro, kopiert die Daten und belauscht dabei ein Gespräch, in dem es um die Übergabe von Schwarzgeld geht. Am vereinbarten Ort aber warten Britta und ihre Freundinnen, in Burkas gehüllt, klauen die 170.000 Euro, machen einen eigenen Catering-Service auf und der Konkurrenz dank der genialen Kochkünste von Manu (Barbara Philipp) bald sämtliche Kunden abspenstig. Dummerweise hat sich Britta bei der Suche nach dem Geld durch eine typische Bewegung verraten. Doch während Alexanders berechnende Partnerin (Aglaia Szyszkowitz) auf Rache sinnt, ist der Unternehmer dem Charme seiner Gegenspielerin längst verfallen.

    „Leicht und schnell“ heißt Brittas Firma, und eigentlich wäre damit auch über die Geschichte schon alles gesagt. „Liebe auf Kredit“ ist ein Film wie Finger-Food: ein luftiges Nichts, das man gern verputzt, auch wenn es nicht richtig satt macht. An Manus verwegenen kulinarischen Kombinationen (Ketchup und Marzipan) hat sich Autor Wolfgang Gensheimer jedenfalls kein Beispiel genommen. Mit jüngeren Schauspielern wäre der Stoff ein typisches ProSieben-„Movie“, mit älteren ein Freitagsfilm für die ARD. Zumindest beim Schwestersender aber hätte Regisseur Michael Kreihsl deutlich mehr Gas geben müssen: Trotz aller Beschwingtheit des romantischen Paares ist die Inszenierung mitunter etwas schwerfällig. Richtig überflüssig ist außerdem die Ebene des Kommentars: Britta muss immer wieder als Erzählerin die Handlung erklären. Das Leben vergleicht sie gern mit einer Radtour, in deren Verlauf es mal bergauf, mal bergab gehe. Wenigstens fahren die Figuren viel mit dem Fahrrad. Und Henriette Heinze ist auch dann entzückend, wenn Britta nicht wütend ist. tpg.

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