Liebe am Fjord: Das Meer der Frauen

  

Filmhandlung und Hintergrund

Dank der Hauptdarstellerinnen und der norwegischen Fjordlandschaft ein sehenswertes Drama über den Kampf zweier Schwestern um ein Kind.

Kristin und Marit sind Schwestern, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: die eine dicklich und bodenständig, die andere schlank und unternehmungslustig; die eine immer ehrlich, fleißig und strebsam, die andere immer das schwarze Schaf der Familie. Als Marit viel zu jung ein Kind bekam, nahmen die Eltern es ihr weg und gaben es der älteren Kristin. Die hat das Mädchen aufgezogen wie eine eigene Tochter, ihr aber nie die Wahrheit gesagt. 16 Jahre später taucht Marit wieder auf und möchte Ida kennenlernen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Liebe am Fjord: Das Meer der Frauen: Dank der Hauptdarstellerinnen und der norwegischen Fjordlandschaft ein sehenswertes Drama über den Kampf zweier Schwestern um ein Kind.

    Der Titel „Das Meer der Frauen“ klingt geheimnisvoll und poetisch, hat mit dem Film aber rein gar nichts zu tun; sieht man davon ab, dass das Nordmeer grundsätzlich und naturgemäß Teil der prachtvollen Landschaft ist, die man in den Filmen aus der ARD-Reihe „Liebe am Fjord“ immer wieder bewundern kann; und dass zwei Frauen die Hauptrolle spielen.

    Kristin und Marit (Floriane Daniel, Muriel Baumeister) sind Schwestern, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: die eine blond, die andere brünett; die eine dicklich und bodenständig, die andere schlank und unternehmungslustig; die eine war immer ehrlich, fleißig und strebsam, die andere immer das schwarze Schaf der Familie. Und als Marit viel zu jung ein Kind bekam, nahmen die Eltern es ihr weg und gaben es der älteren Kristin. Die hat das Mädchen aufgezogen wie eine eigene Tochter, ihr aber nie die Wahrheit gesagt. 16 Jahre später taucht Marit wieder auf und möchte Ida kennen lernen.

    Die Adoptionskonstellation ist immer wieder Anlass für Dramen, und die Dramaturgie (zuletzt „Das Haus ihres Vaters“) unterscheidet sich kaum: Die soziale und die biologische Mutter machen sich gegenseitig Vorwürfe, das Kind wird zufällig Zeuge und hasst nun beide. Gern genommen zur Zuspitzung der Situation: Das Kind reißt aus und gerät in Gefahr. Hier macht sich Ida allerdings schon vorher auf den Weg, um allein in einer Nussschale den Fjord zu überqueren. Erst unterwegs entdeckt sie, dass der Kahn ein Loch hat.

    An Regisseur Jörg Grünlers („Neger, Neger, Schornsteinfeger“) Führung der Darsteller gibt es einmal mehr nichts auszusetzen. Die beiden Hauptrollen sind ohnehin treffend besetzt; Floriane Daniel spielt gerade die spießigen Schattenseiten der Adoptivmutter sehr konsequent aus. Felix Vörtler ist eine großartige Ergänzung als Kristins Mann, der immer wieder zu vermitteln versucht, und die junge Henriette Confurius („Die Wölfe“), beim Deutschen Fernsehpreis gleich zweimal mit dem Förderpreis ausgezeichnet, ist eines der größten Nachwuchstalente. Kameramann Daniel Koppelkamm sorgt mit wunderbaren Bildern dafür, dass die Landschaft die dritte Hauptrolle spielt. tpg.

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