Lichtblau - Neues Leben Mexiko (2010)

Lichtblau - Neues Leben Mexiko Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Lichtblau - Neues Leben Mexiko: Annette Frier in einer Urlaubsromanze, die ungeahnte Verwicklungen mit sich bringt.

Kaum hat Barbara beim Mexiko-Urlaub dem Werben des schmucken Pepe nachgegeben, haben sie einen Bootsunfall. Pepe muss ins Krankenhaus, und Barbara kümmert sich an seiner Stelle um die Kinder seiner Schwester Consuela. Die aber ist in Wirklichkeit Pepes Frau, die Kinder sind auch von ihm. Das Boot allerdings nicht, und die Reparatur ist fast so teuer wie das Ticket für den Heimflug. Also verdingt sich Barbara bei Consuela als Arbeitskraft in der Strandbar. Aber die Mexikanerin entpuppt sich als äußerst nachtragend.

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Kritikerrezensionen

  • “Lichtblau – Neues Leben Mexiko” bleibt unter dem gewohnten Niveau der Dienstagsromanzen von Sat.1.

    Der vermeintlich “Große Sat.1-Film” sieht aus, als habe man verdiente Mitarbeiter mit einem Betriebsausflug belohnen wollen. Nun weiß man ja nie, wie viel ein fertiges Werk noch mit dem ursprünglichen Drehbuch zu tun hat. In diesem Fall kann man zugunsten von Autor Johannes Wünsche nur hoffen: nicht viel. Ganze Szenen sehen so aus, als seien den Hauptdarstellerinnen Annette Frier und Elena Uhlig die Dialoge spontan eingefallen. Die entsprechenden Aufnahmen wirken aber nicht im besten, sondern eher im schlechten Sinn improvisiert; Friers Improvisations-Comedyreihe “Wir müssen reden” hatte da mehr Substanz.

    Dabei ist der Geschichte im Grunde nicht mal verkehrt: Titelheldin Barbara Lichtblau (Frier) gönnt sich eine Woche Urlaub. Gatte Thomas (Michael Lott) und Stiefkinder haben wieder mal ihren Geburtstag vergessen, die versprochene Hochzeitsreise hat auch nie stattgefunden; also reist sie samt Freundin Sandra (Fabienne Elaine Hollwege) auf eigene Faust nach Mexiko. Während Sandra nichts anbrennen lässt, dauert es eine Weile, bis Barbara dem Werben des schmucken Einheimischen Pepe (Roberto Guerra) nachgibt. Ausgerechnet am letzten Tag haben die beiden einen Bootsunfall, Pepe muss ins Krankenhaus. Weil sich nun niemand um die Kinder seiner arbeitenden Schwester Consuela kümmert, lässt Barbara ihre Freundin allein nach Hause fliegen. Und dann reiht sich Schock an Schock: Consuela (Elena Uhlig) ist in Wirklichkeit Pepes Frau, die Kinder sind auch von ihm. Das Boot allerdings nicht, es gehört einem Fischer, und die Reparatur wird teuer. Das gilt auch für den Heimflug: Der kostet mehr als die pauschal gebuchte Reise. Also verdingt sich Barbara bei Consuela als Arbeitskraft in der Strandbar, die Pepe führt. Aber die Mexikanerin entpuppt sich als äußerst nachtragend. Als die beiden unterschiedlichen Frauen trotzdem beginnen, Freundschaft zu schließen, taucht aus heiterem Himmel Thomas auf.

    Das beste an dem Film sind die prachtvollen Aufnahmen von Strand und Meer (Kamera: Philipp Timme). Die Geschichte dagegen plätschert ähnlich geruhsam vor sich hin wie die Wellen bei Ebbe. Die Inszenierung besorgte Uwe Janson, und man fragt sich, ob es nicht einen zweiten Regisseur dieses Namens gibt, der für den Theaterkanal “Baal” und Werther” oder für RTL “Vulkan” gedreht hat. “Lichtblau” ist jedenfalls ein ganz kleiner “Großer Sat.1-Film”. tpg.

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