Legion

  1. Ø 3.9
   2010
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Filmhandlung und Hintergrund

Legion: Übernatürlicher Apokalypse-Western, in dem sich eine Handvoll Menschen in einem einsamen Diner mit Hilfe eines Erzengels gegen die bösartigen himmlischen Horden verteidigen müssen.

Gott hat genug von seiner Schöpfung. Also schickt er seine Engel als Armee der Zerstörung auf die Erde, wo sie die Ankunft eines neuen Messias unterbinden und damit den Untergang der Menschheit einläuten sollen. Dabei handelt es sich um das ungeborene Baby der einfachen Kellnerin Charlie, die in einem Schnellimbiss im passend betitelten Paradise Falls bedient. Bevor die Apokalypse ausgelöst werden kann, schlägt sich Erzengel Michael auf die Seite der Menschen in dem Lokal, womit die folgende Schlacht nicht mehr ganz so einseitig ist.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein paar flashige Effekte, ein paar hübsche Bilder…und ansonsten eine dumme und äußerst geschwätzige Sitzfleisch-Prüfung.
  • Apokalyptischer Horroractionthriller mit biblischen Versatzstücken, der mit einer überdurchschnittlichen Schauspielerriege aufwartet.

    Regienovize Scott Stewart inszenierte und verfasste gemeinsam mit Peter Schink das dialogreiche Drehbuch. Stewart ist einer der Gründer des seither aufgelösten Effektestudios The Orphanage („Hero“, „Sin City“, dementsprechend finden sich eine Reihe von beeindruckenden visuellen Effekten. Die Story beginnt mit einem an „Terminator“ und „The Punisher“ (die Dolph-Lundgren-Version) erinnernden Prolog, in dem der von Paul Bettany („A Beautiful Mind“, „Sakrileg – Der Da Vinci Code“) gespielte Erzengel Michael in einer verdreckten Seitengasse auf die Erde stürzt. Zuerst schneidet er sich seine schwarzgefiederten Flügel ab, anschließend deckt er sich mit einem Waffenarsenal und einem gestohlenen Polizeiwagen ein. Das Geschehen verlagert sich in einen Schnellimbiss im desolaten Wüstenkaff Paradise Falls (Nomen est omen). Betreiber ist der knorrige Bob Hanson (ein unterbeschäftigter Dennis Quaid, der dennoch seine patentierte Vertrauenswürdigkeit einbringt), dessen Sohn Jeep (Lucas Black) von der hochschwangeren (und kettenrauchenden) Bedienung Charlie (Adrienne Palicki) angetan ist. Ihr ungeborenes Kind ist – wie sich alsbald herausstellt -die einzige Hoffnung der Menschheit, totaler Vernichtung zu entgehen. Denn Gott ist dem „Bullshit“ (Zitat „Legion“) auf Erden überdrüssig, wie dem anfänglichen Kommentar aus dem Off zu entnehmen ist, und hat seine Engelsheerscharen in den Krieg entsandt. Doch Michael lehnt sich gegen diesen Befehl auf und begibt sich nach Paradise Falls, um das düstere Weltschicksal zu ändern.

    Ein gewisses Maß an Atmosphäre ist diesem übernatürlichen Schocker nicht abzusprechen. Riesenschwärme von Schmeißfliegen verdunkeln unheilvoll den Himmel, als dämonische Handlanger verbreiten besessene Menschen (schwarzäugig, mit spitzem Gebiss) Angst und Schrecken. So mutiert im Diner eine scheinbar harmlose alte Oma zur blutrünstigen Bestie, die laut fluchend spinnengleich die Wände entlang krabbelt – Bergman lässt grüßen. Ein kleiner Junge versucht, Charlie ihr Kind aus dem Bauch zu schneiden. Doch eine Gruppe von Rettern bildet sich um den Erzengel, zu der unter anderem Tyrese Gibson und Charles S. Dutton gehören. Der Showdown findet dann zwischen Michael und seinem geflügelten Kollegen Gabriel (Michael Durand) statt, wobei es neben ihrem intensiven Mano-a-Mano auch einige schwere Geschütze in punkto (unfreiwillig komischen) Dialogabtausch gibt. Beabsichtigter Humor findet sich hingegen so gut wie gar nicht, und abgebrühte Horrorfans werden mangelnde Splatteraction beanstanden. Dennoch kann man sich aufgrund der engagierten Besetzung und der grundsoliden Effekte mit diesem Fantasyhorror, der aus seinem B-Status nie ein Hehl macht, bestens anfreunden: Er bietet, was er verspricht. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. ara.

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