1. Kino.de
  2. Filme
  3. Legend of the Evil Lake

Legend of the Evil Lake

Kinostart: 30.12.2004
zum Trailer

Filmhandlung und Hintergrund

Martial-Arts-Ghost-Story im historischen Gewand, in der der böse Geist eines alten Kriegers im Körper einer jungen Frau einen Rachefeldzug antritt.

Im Jahre 57 vor Christus gründet der junge Park Hyokkose das Kaiserreich Shilla auf den zerhackten Leibern vom Stamm des mächtigen Kriegerpriesters Auta. Dabei vernichtet er dessen Rachefluch, indem er den bösen Geist des Auta auf den Boden eines Sees verbannt. Knapp tausend Jahre später bricht die unglücklich verliebte Jaunbi (Kim Hyo-jin) den Fluch und zieht unter dem Einfluss des Auta auf einen Rachefeldzug gegen das Kaiserhaus der Shilla. Nun obliegt es ausgerechnet ihrem Romeo, General Biharang (Jeong Jun-ho), dem Treiben der Rebellin ein gewaltsames Ende zu setzen.

Spektakuläre Schlachten voll landesüblicher Kampfakrobatik treffen auf episches Liebesdrama in dieser koreanischen Mammutproduktion in der Tradition von „Tiger & Dragon“ und „Musa - The Warrior„.

57 Jahre vor Christi Geburt vernichten Krieger des koreanischen Shilla-Reiches den Eingeborenenstamm der Auta. Der Fluch des Auta-Anführers wird mit einem Schwert in Grund und Boden gebannt. Fast 1000 Jahre später ist das Shilla-Reich zum Untergang verdammt. Königin Chinsong schickt ihren besten Offizier, General Biharang, in die Schlacht gegen die Rebellen. In seiner Abwesenheit wird ein Attentat auf seine Geliebte Jaunbi verübt, die zu ihrer Verteidigung nach dem verfluchten Schwert greift und damit Autas Geist befreit. Vom Dämon besessen startet sie einen blutigen Rachefeldzug gegen die Königin.

Im Jahre 57 gründet Fürst Park Hyokkose das Kaiserreich Shilla auf den niedergemähten Leibern derer vom Stamm des Kriegerpriesters Auta. Dessen Rachefluch bannt er, in dem er den Geist des Auta auf den Boden eines Sees verbannt. Knapp tausend Jahre später bricht die schöne Bauerntochter Jaunbi unfreiwillig den Bann und zieht unter dem Einfluss des Auta auf einen Rachefeldzug wider das Kaiserhaus. Nun obliegt es ausgerechnet ihrem Geliebten, dem General Biharang, Jaunbis rebellischem Treiben ein gewaltsames Ende zu setzen.

Im mittelalterlichen Korea liebt der Feldherr der Kaiserin ausgerechnet eine mit Geisterkräften operierende Rebellenführerin. Aufwändiges Schwertkampfspektakel mit Fantasy-Einlage.

Bilderstrecke starten(16 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Legend of the Evil Lake

Darsteller und Crew

  • Jeong Jun-ho
    Jeong Jun-ho
  • Kim Hyo-jin
    Kim Hyo-jin
  • Kim Hye-ri
    Kim Hye-ri
  • Choi Weon-seok
    Choi Weon-seok
  • Lee Han-gal
    Lee Han-gal
  • Kang Shin-il
    Kang Shin-il
  • Ho San
    Ho San
  • Jeong Joo-Hwan
    Jeong Joo-Hwan
  • Lee Kwang-hoon
    Lee Kwang-hoon
  • Hong Ju-ri
    Hong Ju-ri
  • Lee Seung-mu
    Lee Seung-mu
  • Lee Gwang-hun
    Lee Gwang-hun
  • Jonathan H. Kim
    Jonathan H. Kim
  • Kang Woo-suk
    Kang Woo-suk
  • Kim Yun-su
    Kim Yun-su
  • Lü Yue
    Lü Yue
  • Lee Hyeon-mi
    Lee Hyeon-mi
  • Lee Dong-jun
    Lee Dong-jun

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Legend of the Evil Lake: Martial-Arts-Ghost-Story im historischen Gewand, in der der böse Geist eines alten Kriegers im Körper einer jungen Frau einen Rachefeldzug antritt.

    Das asiatische Kino hat es dem jungen Verleih 3L angetan, in dessen Cine Magic Asia Reihe derzeit vor allem der koreanische Genrefilm seine verdiente Chance bekommt. Nach „Old Boy“ hat 3L nun mit „The Legend of the Evil Lake“ ein kurzweiliges, unterhaltsames Swordplay-Drama im Programm, das durchaus mit den weltweit erfolgreichen chinesischen Vorreitern mithalten kann, die mit „Hero“ oder „Tiger & Dragon“ auch hierzulande dem Martial-Arts-Kino den Weg bereitet haben.

    Dank der Unterstützung von Zhang Yimous preisgekröntem Kameramann Lu Yue („Shanghai Serenade“) und dem renommierten Hongkonger Kampfkunst-Choreographen Yuen Tak würde sich das mit den üblichen Genrezutaten des „Heroic Bloodshed“ ausgestatte und in China gefilmte Schwertkämpfer-Drama im mythisch-historischen Gewand kaum von seinen Vorgängern unterscheiden: An schnittige, blutige Actionszenen, gemeine Intrigen, erbarmungslose Rachefeldzüge, eine alle Hindernisse überwindende Liebe und zu allen Opfern bereite Weggefährten der Helden, die nicht nur mit dem Schwert, sondern vor allem mit dem Herzen entscheiden müssen, ist auch hier gedacht. All dies wird jedoch von einer Fantasy-Ghost-Story zusammengehalten, die für zahlreiche CGI-Schock-Effekte sorgt, mit denen Regisseur Lee Kwang-hoon sein Drama beginnen lässt:

    Im Jahr 57 vor Christi Geburt vernichten die Gründer der koreanischen Shilla-Dynastie den Eingeborenenstamm „Moon Tribe“ und bannen den Geist dessen Anführers Auta mit einem magischen Schwert in Grund und Boden. Rund eintausend Jahre später ist das Reich von Shilla-Königin Chinsong (Kim Hye-ri) dem Untergang geweiht. Sie schickt ihren treuen General Biharang (Jeong Jun-ho), dem sie nicht nur auf professioneller Ebene zugeneigt ist, in die Schlacht gegen die Rebellen. Währenddessen wird ein Attentat auf Biharangs Verlobte Jaunbi (Kim Hyo-jin) verübt. In Notwehr zieht diese das sagenumwobene Schwert aus dem Boden und befreit damit Autas rachsüchtigen Geist, der vom Körper der anmutigen jungen Frau Besitz ergreift. Die vom Dämon Besessene startet daraufhin einen blutigen Vernichtungsfeldzug gegen das Königshaus, den möglicherweise nur die Liebe des Generals beenden kann.

    Unterstützt von einem höchst melodramatischen Score bleibt das opulente Swordplay-Massaker tatsächlich in jedem Moment ergreifend, bewegend und vor allem 92 Minuten lang in Bewegung. Die straffe, temporeiche Inszenierung, simple Plotline und eine kleinere Anzahl von Figuren sollten es beim breiten Publikum sogar vergleichsweise einfacher haben - wenngleich es dem südkoreanischen Film damit anders als bei den kunstvollen Meisterwerken von Ang Lee oder Zhang Yimou an epischem Atem mangelt. Dass dem Publikum jedoch erfreulich wenig Zeit zum Atem holen bleibt, kann dieses Manko ohne weiteres ausgleichen. deg.

Kommentare