Filmhandlung und Hintergrund

Romantische Komödie mit Screwball-Ansätzen über eine oberflächliche TV-Reporterin, die glaubt, nur noch eine Woche zu leben zu haben.

Lanie Kerrigan (Angelina Jolie) ist eine karriereorientierte Reporterin auf dem Sprung in die erste TV-Liga, als sie im Auftrag ihres Senders eine Reportage über den obdachlosen Straßenprediger Jack (Tony Shalhoub) drehen soll. Der prophezeit statt des erhofften Sportresultates ihren Tod binnen sieben Tagen. Zunächst ist Lanie unbeeindruckt, was sich jedoch ändert, als andere Prophezeiungen des Predigers postwendend eintreten.

Stephen Herek

Lanie Kerrigan sieht ihr Leben als perfekt, da sie einen Job als Fernsehreporterin hat und mit einem Baseballstar verlobt ist. Doch dann prophezeit ihr ein Obdachloser, nur noch eine Woche zu leben zu haben. Als sich seine anderen Voraussagen bewahrheiten, beginnt sie ihre oberflächliche Existenz zu hinterfragen und sucht nach dem Sinn des Leben in den Armen eines bodenständigen Kameramanns.

Die gutaussehende Lanie Kerrigan führt ein scheinbar perfektes Leben als Fernsehreporterin und Verlobte des Baseballstars Cal. Als ihr im Zuge einer Reportage der Obdachlose Jack jedoch nicht nur das Wetter und die Sportergebnisse, sondern auch noch den Tod voraussagt, beginnt sie an ihrer oberflächlichen Existenz zu zweifeln. Lanie fängt an, unterstützt von ihrem bodenständigen Kameramann, nach wahren Werten zu suchen, und verwandelt sich innerhalb weniger Tage in eine ganz andere Frau. Doch was bleibt, ist die Weissagung.

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Kritikerrezensionen

  • Leben oder so ähnlich: Romantische Komödie mit Screwball-Ansätzen über eine oberflächliche TV-Reporterin, die glaubt, nur noch eine Woche zu leben zu haben.

    Auf den Oscar für ihre Rolle in dem Psychodrama „Durchgeknallt - Girl, Interrupted“ und ihren Mainstream-Durchbruch als Actionheroine in „Lara Croft - Tomb Raider“ lässt Angelina Jolie nun erstmals eine romantische Komödie folgen. Mit augenfälliger platinblonder Marilyn-Monroe-Mähne spielt sie eine oberflächliche TV-Reporterin, die von einem Obdachlosen prophezeit bekommt, nur noch eine Woche zu leben zu haben. Panisch beginnt sie ihre scheinbar perfekte Existenz zu hinterfragen und sucht nach dem Sinn des Lebens in den Armen eines bodenständigen Kameramanns in Gestalt von Edward Burns („15 Minuten Ruhm“).

    Die Prämisse, dass professioneller Ruhm unvereinbar mit wahrer Liebe ist, wurde von Regisseur Stephen Herek („101 Dalmatiner“) bereits in seiner Showbusiness-Komödie „Rockstar“ aufgegriffen. Ein sentimentaler Unterton ist auch diesmal erheblicher Bestandteil der Story, sind die Drehbuchautoren John Scott Shephard („Joe Somebody“) und Dana Stevens („Stadt der Engel“) doch beide in anrührenden Gefühlsgesten bewandert. Wie Michelle Pfeiffer in dem Drama „Aus nächster Nähe“ (der damalige Kostar Stockard Channing tritt hier als abgebrühte TV-Berühmtheit auf) spielt Jolie eine ambitionierte Fersehjournalistin, die erkennen muss, dass ihre Karriere nicht alles ist. Dabei hat die Botschaft, dass Frauen für beruflichen Erfolg ihr persönliches Glück opfern müssen, auch hier einen leicht reaktionären Anstrich. Hauptmanko ist jedoch, dass die Komödie weder sonderlich erheiternd noch in ihren dramatischen Aspekten (Kindheitskomplexe, angeknackste Familienbeziehung) besonder Augenmerk vor allem auf der beträchtlichen Leinwandpräsenz der Hauptdarstellerin.

    Lanie Kerrigan (Jolie) definiert ihr Leben als perfekt. Sie hat einen Job als Fernsehreporterin in Seattle, ist mit dem Baseballstar Cal (Christian Kane) verlobt, lebt in einem Designerapartment und hat die Chance, für eine nationale Nachrichtensendung engagiert zu werden. Doch als sie eine Story über den Obdachlosenprophet Jack (Tony Shalhoub in einer kleinen Rolle) bringt, sagt er nicht nur das Baseballspielergebnis und Hagelwetter für den nächsten Tag voraus, sondern warnt sie, binnen einer Woche sterben zu müssen. Als sich seine beiden ersten Prophezeihungen bewahrheiten, begibt sich Lanie in die Wohnung des Kameramanns Pete (Burns), mit dem sie sich zuvor in angedeuteter Screwball-Tradition dauernd in den Haaren hatte. Pete wird als genaues Gegenstück zu ihr angelegt. Er kleidet sich im unprätentiösen Grunge-Look, seine Wohnung ist funktionell und ohne Schnörkel, womit auch seine Persönlichkeit definiert wird. Pete ist auch für sie da, nachdem sie sich sinnlos betrinkt und sich anschließend vor laufender Kamera ungeschminkt und im Schlafanzug mit streikenden Busfahrern solidarisiert, indem sie „Satisfaction“ von den Rolling Stones intoniert. Was als grandioser Gag gedacht ist (völlig unerklärlich ist die ganze Stadt hingerissen, selbst die Polizisten wippen mit), wirkt einfach nur hölzern und geradezu peinlich. Anschließend landen Lanie und Pete im Bett, und eine herzerwärmde Romanze bahnt sich an. Dies wird dadurch signalisiert, dass Lanie von Pete eingeladen wird, den Tag mit ihm und seinem kleinen Sohn im Vergnügungspark zu verbringen. Doch die große Karriere in New York ruft und dann ist da ja noch die Möglichkeit ihres bevorstehenden Ablebens.

    Die Hassliebe zwischen Lanie und Pete wird von den Protagonisten recht reizvoll porträtiert und auch die Chemie zwischen ihnen ist durchaus passabel. All das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Motor dieses milden Spaßes allzu oft ins Stottern kommt. Jetzt muss man auf die nicht unbeträchtliche Zugkraft von Jolie setzen - und hoffen, dass kein Prophet von der Straße zwischenfunkt. ara.

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