Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman

  1. Ø 4
   2008
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Filmhandlung und Hintergrund

Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman: Erschütternd-wahre Geschichte um den Triathleten Andreas Niedrig, der es vom Junkie zum Ironman schaffte.

Als Mitte der 90 Jahre der bis dato unbekannte Athlet Andreas Niedrig (Max Riemelt) binnen zwei Jahren mehrmals den „Ironman“ auf Hawaii, den weltweit härtesten Sport-Wettkampf, gewinnt, ist die internationale Triathlon-Szene in Aufruhr. Später outet sich der Erfolgssportler als ehemaliger Heroinjunkie, der dealte und stahl. Er stürzte ab, als Frau (Jasmin Schwiers) und Kind seine Sucht entdeckten und ihn verließen. Bis ein Schlüsselerlebnis sein Leben änderte.

Eine dramatische Biografie, die in hoffnungslose Drogenhölle, zu Mafiaschulden und Obdachlosigkeit abtaucht, bevor sie einen sensationellen sportlichen Aufstieg und Triumph feiern kann, gelang Adnan G. Köse mit seiner wahren Geschichte über den Weltklasse-Sportler Andreas Niedrig.

Die „fantastischen Vier“, das sind Andreas, Kurt, Motte und Ismail, beste Kumpels, die im Ruhrgebiet lieber klauen statt arbeiten gehen. Als Andreas Sabine trifft, scheint er die Kurve zum geregelten Familien-Leben zu kriegen, doch nur für kurze Zeit. Bald landet er mit den Kumpels in der Drogenszene. Als einer stirbt, rappelt sich Andreas auf, trainiert für den Iron Man.

Andreas, Kurt, Motte und Ismail gehen im Ruhrgebiet lieber klauen statt arbeiten. Andreas lernt Sabine kennen verliebt sich in sie. Erst funktioniert die Liebe, dann fällt der unreife Andreas wieder in die alte Routine zurück, bald nimmt er Heroin. Die Ehe zerbricht. Die Suche nach dem Kick mündet für die vier Freunde in der Sucht. Was niemand für möglich gehalten hätte: Andreas schafft es raus aus der Abhängigkeits-Hölle, nicht nur mithilfe eines verständnisvollen Coachs und dem Triathlon, sondern durch seinen Willen und die Liebe.

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Kritikerrezensionen

  • Vom Junkie zum Ironman: Max Riemelt spielt in dieser erschütternd-wahren Geschichte den Triathleten Andreas Niedrig.

    Von ganz unten nach oben aufs Treppchen. Für den Triathleten Andreas Niedrig war das mehr als ein sportlicher Sieg, auch ein Sieg über sich selbst. Ein Mann hält beim Radrennen inne, nimmt den Helm ab und lässt die Vergangenheit Revue passieren, die 80er Jahre in der Clique und im Drogensumpf. Die „fantastischen Vier“, das waren Andreas, Kurt, Motte und Ismail, Jungs mit Null-Bock auf Arbeit. Die „Kinder vom Bahnhof Zoo“ leben hier im Ruhrgebiet und gehen gerne „shoppen“, das heißt klauen. Als sie mal wieder in einem Plattenladen zuschlagen, lernt Andreas Sabine kennen und es ist um ihn geschehen. Schwangerschaft, Heirat, Familie, geregelte Arbeit. Alles das, was er nicht wollte. Erst funktioniert die junge Liebe, dann fällt der unreife Papa wieder in die alte Routine mit den Kumpels zurück, bald nimmt er Heroin. Die Ehe zerbricht, das Verhältnis zu seinen Eltern, der immer verzeihenden Mutter und dem autoritären Polizisten-Vater, steht schon lange auf der Kippe. Die Suche nach dem Kick mündet für die vier Freunde in der Sucht, jeder macht seinen eigenen Alptraum durch, für einen endet er tödlich. Was niemand für möglich gehalten hätte: Andreas schafft es raus aus der Abhängigkeits-Hölle, nicht nur mithilfe eines verständnisvollen Coachs und dem Triathlon, sondern durch seinen Willen und die Liebe.

    Das mag unwirklich klingen, entspricht aber in groben Zügen der Wirklichkeit. Max Riemelt spielt die Wandlung vom zugedröhnten Junkie zum verantwortungsbewussten Erwachsenen überzeugend, wie auch Robert Gwisdek, Axel Stein und Ismail Deniz, die bösen Buben, die auf der Überholspur des Lebens Gas geben und aus der Spur geraten. Regisseur Adnan Köse beruft sich auf Niedrigs Autobiografie „Vom Junkie zum Ironman“ und fügt den komprimierten Fakten fiktive Momente (wie die Clique oder die Figur des Trainers) hinzu. So entsteht kein trockenes Biopic, sondern ein emotional ausgerichteter Kinofilm, der leider zu breit die Vorgeschichte erzählt und dann nur noch im Eiltempo durch die Geschichte des Neuanfangs hetzt. Schweiß, Blut und Tränen bleiben ausgeklammert, ein paar Runden im Stadtwald drehen und mal einen Marathon laufen, reichen nicht für die Glaubwürdigkeit einer Sport-Karriere aus. So bleibt trotz brillanten Ensemble-Spiels der Film Stückwerk. mk.

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