Filmhandlung und Hintergrund

Komödie um eine Gruppe Freundinnen, die sich jeden Tag auf dem Dach ihres Hochhauses zum Sonnenbaden und Palavern treffen.

Sechs Frauen aus Buenos Aires, die sich beim Salsa-Unterricht kennengelernt haben, treffen sich regelmäßig auf dem Dach eines Hochhauses zum Sonnenbaden. Sie verbringen Stunden um Stunden dort, trinken Alkohol, reden offen und ausgelassen über Männer und Make Up, fehlendes Geld und fehlende Perspektiven. Die Fotolaborantin, die Friseurin, die Psychologin, die Telefonisten, die PR-Agentin und die Maniküre haben unterschiedliche Probleme und Temperamente. Aber sie eint ihr Traum vom Abenteuer im Kuba-Urlaub, der angesichts der herrschenden Wirtschaftskrise wohl ein Traum bleibt.

Bilderstrecke starten(5 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Las Insoladas - Sonnenstiche

Darsteller und Crew

  • Carla Peterson
    Carla Peterson
  • Luisana Lopilato
    Luisana Lopilato
  • Violeta Urtizberea
    Violeta Urtizberea
  • Marina Bellati
    Marina Bellati
  • Maricel Álvarez
    Maricel Álvarez
  • Elisa Carricajo
    Elisa Carricajo
  • Gustavo Taretto
    Gustavo Taretto
  • Natacha Cervi
    Natacha Cervi
  • Hernán Musaluppi
    Hernán Musaluppi
  • Leandro Martínez
    Leandro Martínez
  • Pablo Mari
    Pablo Mari
  • Gabriel Chwojnik
    Gabriel Chwojnik
  • Walter Rippell
    Walter Rippell

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Las Insoladas - Sonnenstiche: Komödie um eine Gruppe Freundinnen, die sich jeden Tag auf dem Dach ihres Hochhauses zum Sonnenbaden und Palavern treffen.

    Entspanntes Feelgood-Movie um sechs Freundinnen aus Buenos Aires, die beim gemeinsamen Sonnenbaden ihrem Traum vom Kubaurlaub nachhängen.

    Sie reden über Männer und Make Up, fehlendes Geld und fehlende Perspektiven. Sechs Freundinnen verbringen Stunden um Stunden in der prallen Sonne auf einem Dach in Buenos Aires. Der Schweiß perlt und die Schminke löst sich langsam auf, Alkohol sorgt für entspannte Stimmung. Die Damen sind total unterschiedlich, arbeiten im Fotolabor oder als Friseurin, als Psychologin, in der Telefonzentrale eines Taxibetriebs, als „Promonutte“ in einer PR-Agentur oder als Meisterin im Fingernageldesign. Und jede hat ihr Päckchen zu tragen, die eine wechselt die Liebhaber am laufenden Band, die andere weint ihrem Ex-Lover nach. Was sie eint, ist der Traum von Kuba. Da möchten sie hin, sieben Tage unter Palmen coole „Cuba Libre“ schlürfen, hübsche Kubaner aufreißen und ein Abenteuer erleben.

    Gustavo Taretto blendet immer wieder eine große Uhr ein und die Temperatur, lässt die Kamera über die Stadt schweifen, während das Sextett seinen Illusionen fernab des tristen Alltags wie in einem Space Shuttle frönt. Auch ohne große Handlung ist dieses erfrischend unprätentiöse Feelgood-Movie, das in der wirtschaftlichen Krise von 1995 spielt, bis zum schwungvollen Ende spannend. Man könnte dem Plappern der Bikinidamen über Kommunismus und Kapitalismus, die politische und private Misere, Gott und die Welt endlos zu hören. Alles wird hier naiv, witzig und realitätsnah serviert. Und wenn abends beim großen Salsa-Wettbewerb der Kubatrip für die Mädels zum Greifen nahe ist, fiebert man mit ihnen. Auch wenn man weiß, das aus den Träumen wohl nicht viel wird, weil Argentinien vor dem Staatsbankrott steht. Kleine Utopien können so schön sein. mk.

Kommentare