Langer Samstag

  1. Ø 5
   1992
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Filmhandlung und Hintergrund

Kurz vor dem Weihnachtsfeste wird die Tankstellen-Pächterin Susi Herzog in allerlei turbulente Situationen verwickelt. Denn anstatt im nahegelegenen Poldi-Einkaufszentrum die letzten Dinge vor den Feiertagen regeln zu können, geht an diesem ominösen langen Samstag so ziemlich alles schief. Die Mama nervt am Telefon, der eifersüchtige Gatte pocht auf seine Rechte, das Personal spurt nicht, und dann flattert auch noch die Kündigung des Pachtvertrages ins Haus. Doch gemeinsam mit einem rotzfrechen Musiker mit Punk-Frisur gelingt es Susi nicht nur, den Unbillen des Lebens wacker die Stirn zu bieten, sondern auch dem profitgierigen Geschäftsführer des Poldi-Marktes kräftig eins auszuwischen.

Kurz vor dem Weihnachtsfeste wird die Tankstellen-Pächterin Susi Herzog in allerlei turbulente Situationen verwickelt. Doch gemeinsam mit einem rotzfrechen Musiker gelingt es Susi, den Unbillen des Lebens wacker die Stirn zu bieten.

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Kritikerrezensionen

  • Um es gleich vorwegzunehmen, Gerhard Polt spielt in Hanns Christian Müllers neuem Film nicht mit. Die beiden bayerischen Satire-Künstler zogen es vor, nach jahrelanger Zusammenarbeit einmal getrennte Wege zu gehen. Wie schon in „Kehraus“ beschränkt Müller seine Handlung auf einen einzigen Tag im Jahr. Diesmal ist es der 23. Dezember, ein langer Samstag. Die zentrale Figur des Plots, der – wie bei dieser Art von Filmen üblich – eher als Sammelsurium diverser Sketche daherkommt, verkörpert Gisela Schneeberger.

    Sie ist die Tankstellenpächterin Susi Herzog, die im Dunstkreis eines goßen Warenhauses namens Poldi-Markt mit allerlei komischen, intriganten, schrägen und arroganten Ausgaben der Spezies Mensch konfrontiert wird. Dadurch eröffnet sich genügend Platz, um eine Reihe von Stasi-Gags, Senioren-Witzen, Polizei-Zoten und allerlei Verkäuferinnen-Tratsch in Bewegung zu bringen. Natürlich greift auch ein Hanns Christian Müller auf sich selbst zurück und zitiert ganz ungeniert die „Bussi, Bussi“-Sequenzen aus seinem großartigen Theaterstück „München leuchtet“ von 1983. Die zierliche Gisela Schneeberger, die auch ohne ihren grantelnden Dauerpartner Gerhard Polt das Zeug hat, die Leinwand zu füllen, zeigt als zickige „Zapfhahn“-Lady Susi eine souveräne Leistung – ganz im Gegensatz zu Campino, dem Sänger der Toten Hosen, der als punkiger Anarchist aus Leidenschaft für die subversiven Elemente sorgen soll. Leider nervt er nicht nur als spätpubertierender Berufsjugendlicher. Campino wirkt wie ein Fremdkörper, der jede komische Szene durch sein schauspielerisches Untalent und eine Unzahl abgedroschener Sprüche, die ihm in den Mund gelegt wurden, in Grund und Boden klamaukt und ihnen dadurch jegliches humorvolle Potential entzieht. Ein Glück, daß die anderen Nebendarsteller gewohnt sicher agieren, allen voran Ottfried Fischer als dickleibig-devoter Tankwart-Trottel, Dieter Pfaff als schmieriger Poldi-Geschäftsführer-Fettsack, Hans Brenner als obrigkeitstreuer Debil-Pförtner und die wunderbare Elisabeth Welz als rührend naive Altenpflegerin Rotraut. Sie sorgen letztendlich dafür, daß aus dem „langen Samstag“ doch noch ein überwiegend kurzweiliges Gag-Potpourri wird, das die zahlreichen Fans bayerischer Lebensart großflächig anlocken wird. lasso.

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