1. Kino.de
  2. Filme
  3. Lärm und Wut

Lärm und Wut

Kinostart: 18.05.1989
zum Trailer

Filmhandlung und Hintergrund

Jean-Claude Brisseau mußte fast zehn Jahre um die Realisierung seines Projekts kämpfen, bevor er in Cannes 1988 verdiente Auszeichnungen erhielt. Durch seine exponierte Darstellung der Gewalt, seinen übersteigerten Realismus, seine Ausweglosigkeit und den Verzicht auf positive Leitfiguren fällt der Film aus dem Rahmen. Beim offenen Betrachter hinterläßt er bleibenden Eindruck. Ein unbequemes Meisterwerk, das ins...

Der sensible 13jährige Bruno lebt fast auf sich allein gestellt in einem Pariser Betonsilo. In seiner Einsamkeit schließt er sich dem halbkriminellen Jean-Roger an. Der vergöttert seinen Vater, der ihm die Nichtigkeit der Gesetze lehrt, aber ausgerechnet Jean Rogers Bruder Thierry bevorzugt. Der geht geregelter Arbeit nach und will das asoziale Vorstadtmilieu verlassen. Als sich auch noch die Lehrerin verstärkt um Bruno kümmert, reagiert Jean Roger doppelt eifersüchtig. Vergewaltigung, Mord und Brunos Selbstmord geben der Verzweiflung Ausdruck.

Darsteller und Crew

  • Bruno Cremer
    Bruno Cremer
  • François Négret
    François Négret
  • Vincent Gasperitsch
    Vincent Gasperitsch
  • Fabienne Babe
    Fabienne Babe
  • Lisa Heredia
    Lisa Heredia
  • Victoire Buff
    Victoire Buff
  • Jean-Claude Brisseau
    Jean-Claude Brisseau
  • Margaret Ménégoz
    Margaret Ménégoz
  • Sofica Investimage
    Sofica Investimage
  • Romain Winding
    Romain Winding

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Jean-Claude Brisseau mußte fast zehn Jahre um die Realisierung seines Projekts kämpfen, bevor er in Cannes 1988 verdiente Auszeichnungen erhielt. Durch seine exponierte Darstellung der Gewalt, seinen übersteigerten Realismus, seine Ausweglosigkeit und den Verzicht auf positive Leitfiguren fällt der Film aus dem Rahmen. Beim offenen Betrachter hinterläßt er bleibenden Eindruck. Ein unbequemes Meisterwerk, das ins Sortiment einer guten Videothek gehört, aber auf engagierte Händler angewiesen ist.

Kommentare